| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Benelli Tornado 550 vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Benelli Tornado 550 und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gegeneinander stellt, bekommt vor allem eines: einen klaren Kontrast. Hier trifft ein moderner, agiler Ansatz auf einen klassischen Touring-Cruiser mit viel Ausstattung und einem sehr eigenen Fahrgefühl. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – und worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.
Grundcharakter: agil und modern vs. groß, komfortorientiert und kultig
Die Benelli Tornado 550 steht für einen dynamischen Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich auf Alltag, zügige Landstraßenfahrten und eine unkomplizierte Handhabung konzentriert. Der Fokus liegt spürbar auf einem Fahrgefühl, das schnell in den Rhythmus kommt: Gas auf, Linie halten, Kurven genießen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Sie ist als Touring-Maschine gedacht, mit dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Das merkt man an der Ausrichtung: viel Komfort, viel Windschutz, viel Touring-Ausstattung. Der Charakter ist weniger „sportlich-reaktiv“, sondern eher „ruhig, souverän und auf Distanz“.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Philosophien beim Antrieb
Benelli Tornado 550: Drehfreude und spürbare Agilität
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Die Tornado 550 ist auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Im Zusammenspiel mit dem leichteren, kompakteren Konzept wirkt das Motorrad so, als würde es schneller „mitdenken“. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein: weniger Warten auf den nächsten Schub, mehr unmittelbares Gefühl beim Beschleunigen.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt dagegen auf die typische Touring-Logik: Kraft steht nicht nur zum Beschleunigen bereit, sondern vor allem, um gleichmäßig und gelassen durch die Fahrt zu gleiten. Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wird klar, dass die Harley stärker auf „Durchzug“ und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern vor allem komfortabel und ohne ständiges Nachdenken über Gangwechsel absolviert werden sollen.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Langstrecken-Setup
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Benelli Tornado 550 ist eher auf eine natürliche Sitzposition und eine handliche Größe ausgelegt. Das hilft im Stadtverkehr und auf kürzeren Touren, weil das Motorrad leichter zu manövrieren wirkt und sich schneller „einparken“ lässt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein echtes Touring-Paket. Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Ausrichtung auf lange Fahrten sind hier die großen Themen. Im Vergleich der Ausstattung und der ergonomischen Gesamtkonzeption wird schnell klar: Die Harley will, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Dafür ist sie weniger „spielerisch“ und eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. souverän auf der Autobahn
Benelli Tornado 550: spürbar leichter im Handling
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Tornado 550 vom Konzept her leichter zu bewegen ist. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen man häufig die Richtung wechselt oder das Tempo anpasst. Die Maschine wirkt dadurch weniger einschüchternd und eher wie ein Motorrad, das man gern auch mal spontan nutzt.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Stabilität und Gelassenheit
Die Harley spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen auf Stabilität ab. Im Vergleich der relevanten Werte (u. a. Gewicht und Fahrwerksauslegung) wird deutlich: Die Electra Glide fühlt sich wie ein „Roller“ für große Distanzen an – nicht wie ein Motorrad, das man ständig in enge Kurven „zwingt“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Bei beiden Motorrädern ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiger Punkt. Im Vergleich der Bremsauslegung und der Assistenzsysteme zeigt sich, dass die Harley als Touring-Modell besonders auf kontrolliertes Verzögern bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck ausgelegt ist. Die Benelli hingegen wirkt im Alltag und bei moderaten Geschwindigkeiten sehr direkt und vermittelt schnell ein klares Feedback.
Unterm Strich gilt: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder oft spontan bremst, profitiert von der direkten Ansprechcharakteristik der Tornado 550. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, schätzt bei der Electra Glide die touringtypische Sicherheitsreserve und die entspannte Kontrolle.
Ausstattung und Elektronik: Touring-Komfort vs. moderne Basis
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist in Sachen Ausstattung klar auf der Touring-Seite. Im Vergleich der Ausstattungsmerkmale wird deutlich, dass sie für Komfort auf Distanz gebaut ist: Windschutz, Stauraum-Logik und eine insgesamt „reiseorientierte“ Elektronik- und Bedienphilosophie. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus Fahren besteht, sondern aus einem durchdachten Gesamtpaket.
Die Benelli Tornado 550 bringt dagegen eine modern wirkende Basis mit, die sich eher auf das Wesentliche konzentriert. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Ansatz: weniger „Touring-Overload“, mehr Motorradgefühl. Wer Technik mag, aber nicht jedes Detail als Komfortpaket braucht, findet hier oft die passendere Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Agiles Fahrgefühl und unkomplizierte Handhabung im Alltag
- Direktes Ansprechverhalten bei Beschleunigung und Richtungswechseln
- Allround-Charakter: passt gut zu kürzeren Touren und auch zu spontanen Fahrten
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximalen Langstrecken-Komfort im Touring-Sinne
- Für sehr lange Autobahnphasen kann die „Touring-Logik“ der Harley fehlen
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Komfort und Windschutz für entspannte Langstrecken
- Souveräner Durchzug und ruhige Fahrweise
- Touring-Ausstattung, die das Reisen deutlich leichter macht
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen
- Durch das Konzept eher weniger handlich bei engen Situationen
- Wer ein leichtes, sportlich-agiles Handling sucht, könnte sich schneller „eingeschränkt“ fühlen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Benelli Tornado 550 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag Spaß macht und auf Landstraßen lebendig wirkt. Sie eignet sich gut, wenn Touren zwar geplant sind, aber der Fokus auf Fahrgefühl, Agilität und einem unkomplizierten Einstieg ins Motorradfahren liegt. Wer gern öfter fährt, auch mal spontan, und dabei nicht jedes Mal ein „großes Touring-Projekt“ daraus macht, findet in der Tornado 550 eine sehr stimmige Wahl.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen die bessere Wahl für Menschen, die vor allem lange Strecken genießen wollen. Wenn Komfort, Windschutz, Touring-Ausstattung und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen, spielt die Harley ihre Stärken besonders deutlich aus. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad als Reisebegleiter sehen – und weniger als Maschine für kurzes „Runterreißen“ von A nach B.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 gewinnt vor allem dort, wo Agilität, Direktheit und ein unkompliziertes Handling zählen. Sie ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Touren schnell Freude macht und sich leicht in den Fahralltag integrieren lässt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist hingegen die bessere Wahl, wenn Langstrecke Priorität hat: viel Komfort, starke Touring-Ausrichtung und ein Fahrgefühl, das auf Ruhe und Souveränität setzt. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit der Harley deutlich glücklicher. Wer dagegen mehr Wert auf Wendigkeit, lebendiges Ansprechen und ein leichteres Handling legt, trifft mit der Benelli die passendere Entscheidung.