| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Tornado 550 vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, entscheidet in der Praxis oft das Detail: Wie harmonisch arbeitet der Motor, wie gut fühlt sich das Fahrwerk an, wie komfortabel ist die Sitzposition und wie souverän bleibt das Bike im Alltag. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der Honda NTV 650 Revere. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen, das auch auf längeren Strecken nicht schnell müde wird.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt – also dort, wo sich die Stärken und Schwächen der Benelli Tornado 550 und der Honda NTV 650 Revere im Fahrbetrieb spürbar unterscheiden können. Dabei geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was daraus im Alltag wird.
Motor und Antrieb: Charakter vs. Durchzug
Der Motor ist bei beiden Motorrädern der Kern des Fahrgefühls. Die Benelli Tornado 550 setzt dabei stärker auf einen spürbar lebendigen Charakter: Der Motor wirkt oft dann besonders stimmig, wenn die Drehzahl nicht komplett „eingefroren“ wird, sondern der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil sich das Bike schnell anfühlt und zügig auf Gasbefehle reagiert.
Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen häufig ihre Stärken im gleichmäßigen Vorankommen aus. Der größere Hubraum und der typische Honda-Ansatz sorgen dafür, dass sich das Motorrad oft entspannt fahren lässt: weniger hektisches Nachregeln, mehr ruhiges Gleiten. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Touren kann das den Unterschied machen, weil sich das Motorrad weniger „arbeiten“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im Motor-Alltag
- Benelli Tornado 550: Tendenziell agileres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf Dynamik macht. Schwäche: Wer sehr niedrige Drehzahlen bevorzugt und das Motorrad möglichst „schonend“ laufen lassen möchte, muss je nach Fahrstil etwas mehr mitdenken.
- Honda NTV 650 Revere: Häufig souveräner Durchzug und ein entspannterer Charakter bei gleichmäßigem Tempo. Schwäche: Wer maximale Spontanität sucht, empfindet das Ansprechverhalten manchmal weniger „direkt“ als bei der Benelli.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie der beiden Motorräder sein kann. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man gerne führt: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Bike lädt dazu ein, Kurven aktiv anzusteuern. Das ist besonders auf kurvigen Strecken oder bei dynamischerem Fahren ein Plus.
Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen häufig für Gelassenheit. Das Motorrad vermittelt den Eindruck, dass es auf Stabilität und ruhige Linienführung ausgelegt ist. Gerade wenn der Verkehr dichter wird oder die Strecke länger und abwechslungsreicher ist, kann diese Art von Fahrwerkstuning sehr angenehm sein.
Kurven, Tempo und Alltag
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen oft in der Agilität und im „Mitgehen“ bei Kurven. Schwäche: Bei sehr langen, gleichförmigen Autobahn- oder Schnellstraßenabschnitten kann das subjektive Fahrgefühl je nach Setup weniger entspannend wirken als bei der Honda.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen oft in Stabilität und ruhigerem Fahrverhalten. Schwäche: Wer ein besonders leichtes, sportlich wirkendes Handling erwartet, könnte das Gefühl als weniger „spritzig“ wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Gute Bremsen sind mehr als nur Verzögerung: Entscheidend ist, wie berechenbar das Motorrad verzögert und wie gut sich der Druck dosieren lässt. Im Vergleich zeigt sich häufig, dass die Benelli Tornado 550 in der Dosierbarkeit ein sportlicheres Gefühl vermitteln kann – also eher „direkt“ reagiert, wenn man zügig bremst oder in Kurvennähe verzögert.
Die Honda NTV 650 Revere punktet oft mit einem gleichmäßigen, kontrollierten Bremsverhalten. Das kann im Alltag besonders wertvoll sein, weil sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen (Nässe, Verkehr, wechselnde Beläge) stabil anfühlt.
Was das praktisch bedeutet
- Benelli Tornado 550: Tendenziell gutes Feedback und schnelle Reaktion. Schwäche: Wer sehr feinfühlig und extrem konservativ bremst, muss sich je nach Belag und Setup an das Ansprechverhalten gewöhnen.
- Honda NTV 650 Revere: Häufig sehr gut kontrollierbar und berechenbar. Schwäche: Bei sportlicher Fahrweise kann das Gefühl weniger „aggressiv“ wirken als bei der Benelli.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Gerade bei Motorrädern, die für Alltag und Touren gedacht sind, ist die Ergonomie entscheidend. Die Benelli Tornado 550 kann sich je nach Körpergröße und Sitzhaltung etwas „aktiver“ anfühlen: Man sitzt nicht nur drauf, sondern bewegt sich mit dem Motorrad. Das ist angenehm, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Rangieren dazugehören.
Die Honda NTV 650 Revere wird oft als komfortorientierter wahrgenommen. Die Sitzposition wirkt häufig so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Wer regelmäßig unterwegs ist und nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „umsteigen zu müssen“, findet hier häufig einen Vorteil.
Stärken und Schwächen bei längeren Strecken
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen oft in der aktiven Fahrhaltung und dem lebendigen Gefühl. Schwäche: Bei sehr langen Fahrten kann die persönliche Ergonomie stärker variieren – je nach Größe und Ausstattung.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen oft in entspannterem Komfort und ruhigerem Sitzgefühl. Schwäche: Wer eine besonders sportliche, „aufrechte“ oder sehr dynamische Sitzposition erwartet, könnte die Honda als etwas konservativer empfinden.
Verbrauch, Reichweite und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie unkompliziert es im Betrieb bleibt. Beim Vergleich zwischen Benelli Tornado 550 und Honda NTV 650 Revere zeigt sich häufig: Die Honda kann bei gleichmäßigem Fahren einen sehr entspannten Eindruck hinterlassen, während die Benelli bei dynamischerem Fahrstil oft „mitzieht“ und dadurch je nach Nutzung mehr oder weniger verbrauchen kann.
Wichtig ist dabei der Fahrstil: Wer konstant fährt, profitiert oft von der Art, wie der Motor der Honda die Last aufnimmt. Wer dagegen häufiger beschleunigt, schaltet und das Motorrad aktiv bewegt, erlebt die Benelli oft als stimmig – muss aber im Kopf behalten, dass sich der Verbrauch dann stärker an den Fahrgewohnheiten orientiert.
Worauf man beim Vergleich achten sollte
- Benelli Tornado 550: Stärken bei aktivem Fahren und spontanerem Charakter. Schwäche: Verbrauch und Reichweite hängen stärker vom Fahrstil ab.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken bei gleichmäßigem Tempo und entspannter Fahrweise. Schwäche: Wer sehr sportlich fährt, kann den Vorteil im Alltag teilweise reduzieren.
Wartung, Ersatzteile und Langzeitgefühl
Neben dem Fahrgefühl spielt die Frage eine Rolle, wie unkompliziert sich ein Motorrad über Jahre hinweg betreiben lässt. Die Honda NTV 650 Revere wird in der Praxis oft mit einem starken Langzeit- und Zuverlässigkeitsgefühl verbunden. Das bedeutet nicht, dass bei anderen Marken nie etwas ist – aber Honda hat sich über viele Modelle hinweg einen Ruf erarbeitet, der gerade bei regelmäßiger Nutzung Sicherheit gibt.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls eine interessante Wahl sein, vor allem wenn das Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Ausstattung und Preisgestaltung passt. Bei der Langzeitbetrachtung lohnt es sich jedoch, genauer hinzuschauen: Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattzugang und die eigene Bereitschaft, sich mit dem Motorrad und seinem Betrieb auseinanderzusetzen.
Praktische Kaufüberlegung
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen oft im Gesamtgefühl und in der Art, wie das Motorrad „Spaß“ macht. Schwäche: Bei Langzeitfragen sollte man vor dem Kauf die Rahmenbedingungen prüfen.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen oft in der Alltagssicherheit und dem ruhigen Langzeitgefühl. Schwäche: Wer ein besonders „exotisches“ oder auffällig anderes Motorrad sucht, könnte die Honda als zu klassisch empfinden.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Benelli Tornado 550 und Honda NTV 650 Revere hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Beide Motorräder können als Allrounder funktionieren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Benelli Tornado 550 – die passende Wahl, wenn…
… häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, bei denen das Motorrad schnell „anspringt“ und man gerne aktiv fährt. Wer Kurven mag, gern zügig beschleunigt und ein lebendiges Fahrgefühl sucht, findet in der Benelli oft einen stimmigen Begleiter. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Hobby, kann die Benelli interessant sein.
Honda NTV 650 Revere – die passende Wahl, wenn…
… längere Touren, entspanntes Cruisen und ein berechenbares Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Wer Wert auf Komfort, ruhigen Durchzug und ein Motorrad legt, das im Alltag unkompliziert bleibt, wird mit der Honda häufig zufriedener. Gerade wenn das Motorrad möglichst „einfach funktionieren“ soll, spielt die NTV ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die das Fahren spüren möchten: lebendiges Ansprechverhalten, aktives Handling und ein Charakter, der Kurven und dynamischere Fahrten belohnt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, findet hier oft mehr „Fahrspaß pro Kilometer“. Als Schwäche kann je nach Fahrstil der Komfort bei sehr langen Strecken oder die stärkere Abhängigkeit von der Fahrweise bei Verbrauch und Reichweite wahrgenommen werden.
Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für Gelassenheit: ruhigerer Motorcharakter, kontrolliertes Bremsgefühl und häufig ein entspannteres Gesamtpaket für Alltag und Touren. Wer ein Motorrad sucht, das sich gleichmäßig fährt, Komfort bietet und langfristig ein sicheres Gefühl vermittelt, liegt mit der Honda oft richtig. Wer hingegen maximale Agilität und ein besonders direktes Ansprechverhalten erwartet, könnte die Benelli als passender empfinden.
Kurz gesagt: Benelli für aktives Fahren und Kurvenlust, Honda für entspannte Touren, Komfort und berechenbare Alltagsroutine.