| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Benelli Tornado 550 vs. Honda XL 700 V Transalp: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein moderner Allrounder mit dem Anspruch, dynamisch und unkompliziert zu sein. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für bewährte Vielseitigkeit, viel Praxisnähe und den Ruf, auch nach vielen Kilometern noch zuverlässig zu funktionieren. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle bei den typischen Kriterien, die im Alltag und auf Tour zählen?
Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Datenvergleich
Beide Motorräder zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur auf Asphalt unterwegs sind, aber auch keine kompromisslose Offroad-Maschine suchen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: Die Benelli Tornado 550 setzt eher auf einen lebendigen, spürbaren Antritt und ein agiles Fahrgefühl. Die Honda XL 700 V Transalp ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen, Komfort und eine entspannte Tourenhaltung ausgelegt. Das merkt man nicht nur beim Fahren, sondern auch daran, wie sich die Motorräder im Alltag „anfühlen“.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik vs. souveräne Alltagskraft
Beim Motorcharakter zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell direkter und „spritziger“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus dem Stadtverkehr heraus gefahren wird. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, wird hier schneller warm.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken dagegen eher in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Sie fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn es nicht um das letzte Quäntchen Dynamik geht, sondern um ruhiges, kontrolliertes Fahren über längere Strecken. Gerade bei konstantem Tempo und bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt die Transalp wie ein Motorrad, das „einfach macht“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Benelli Tornado 550: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und das Gefühl, dass das Motorrad auf Impulse schnell reagiert. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil stärker „mitarbeiten“ will, um das Potenzial optimal auszuspielen.
- Honda XL 700 V Transalp: Stärke ist die souveräne, alltagstaugliche Kraftentfaltung und die entspannte Art, Kilometer zu fressen. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man vor allem einen sehr direkten Kick sucht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerk und im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Benelli Tornado 550 vermittelt häufig ein agiles, leichtgängiges Gefühl. Das ist ein Vorteil, wenn Kurven, Stadtverkehr und kleinere Strecken mit vielen Richtungswechseln anstehen. Auch auf leicht unruhigen Straßen kann die Benelli dadurch schnell „mitgehen“.
Die Honda XL 700 V Transalp wirkt dagegen oft wie die stabilere Wahl, wenn es um ruhiges Geradeausfahren und ein sicheres Gefühl bei längeren Etappen geht. Auf wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und eher eine kontrollierte Linie hält.
Kurven, Bodenwellen und Schotter
Auf Schotter oder schlechten Straßen zählt nicht nur die Federung, sondern auch die Art, wie das Motorrad Last aufnimmt. Die Benelli kann sich dabei dynamischer anfühlen, während die Transalp häufig als „berechenbar“ wahrgenommen wird. Wer viel in kurvigen Regionen unterwegs ist, profitiert eher von der agilen Seite der Benelli. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder mit Gepäck unterwegs ist, wird die stabilere Auslegung der Transalp zu schätzen wissen.
Komfort und Ergonomie: Sitzhaltung entscheidet
Bei Reiseenduros ist Komfort nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Lenkerhöhe und dem Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Wind-/Straßenwahrnehmung. Die Honda XL 700 V Transalp ist in dieser Hinsicht oft die „entspanntere“ Wahl: Sie unterstützt eine aufrechte, tourentaugliche Haltung und wirkt dadurch besonders geeignet für längere Fahrten.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen stärker auf ein aktives Fahren ausgelegt sein. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern öfter die Position wechselt oder das Motorrad spürbar steuert, findet hier möglicherweise mehr Fahrspaß. Auf sehr langen Etappen hängt es jedoch stärker davon ab, wie die Ergonomie zur eigenen Statur passt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt außerdem, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt und wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt. Beide Modelle sind grundsätzlich für gemischte Einsätze gedacht. Die Honda wird häufig als „tourorientiert“ wahrgenommen, während die Benelli eher als „allround und lebendig“ punktet. Wer viel Stadt und Landstraße kombiniert, entscheidet oft nach dem bevorzugten Fahrgefühl: eher ruhig und stabil (Transalp) oder eher agil und direkt (Tornado).
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Praxis
Reisetauglichkeit zeigt sich in der Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad mit Zubehör ausstatten, wie angenehm bleibt es bei wechselnden Bedingungen und wie unkompliziert ist die Nutzung über Zeit? Die Honda XL 700 V Transalp hat hier einen starken Ruf, weil sie als bewährtes Konzept viele Jahre im Markt ist. Das bedeutet oft: viel Erfahrungswissen, eine große Community und in der Regel gute Voraussetzungen für Zubehör und Service.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls eine sehr gute Basis für Touren sein, besonders wenn die eigene Priorität auf einem modernen, dynamischen Fahrgefühl liegt. Bei der Reisetauglichkeit entscheidet am Ende aber nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch die persönliche Ausstattung: Windschutz, Gepäcksystem, Reifenwahl und die Art, wie die Tour geplant wird.
Wartung, Ersatzteile und Kaufentscheidung
Gerade bei einem Gebrauchtkauf oder wenn man langfristig denkt, spielt Servicefreundlichkeit eine große Rolle. Die Honda profitiert häufig von der breiten Verfügbarkeit von Informationen und einem etablierten Marktumfeld. Das kann die Planung für Wartung und Reparaturen erleichtern.
Die Benelli kann ebenfalls eine solide Wahl sein, vor allem wenn man das Motorrad gezielt auswählt und sich vor dem Kauf über Servicewege und Teileverfügbarkeit informiert. In der Praxis ist es sinnvoll, sich bei Händler und Werkstatt nach Erfahrungen zu erkundigen und den Wartungszustand genau zu prüfen.
Stärken und Schwächen im Überblick
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen eher im agilen, dynamischen Fahrgefühl und im modernen Allround-Ansatz. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man maximal „entspanntes“ Tourenfahren ohne aktives Mitdenken erwartet.
- Honda XL 700 V Transalp: Stärken liegen in der bewährten Vielseitigkeit, dem tourorientierten Komfort und dem souveränen Fahrverhalten über lange Strecken. Schwächen können auftreten, wenn man vor allem ein sehr sportlich-direktes Ansprechverhalten sucht.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut, wenn häufig gemischt gefahren wird: Stadt, Landstraße, spontane Ausflüge und Touren mit dem Wunsch nach einem lebendigen Motorrad, das schnell auf Impulse reagiert. Wer gern kurvig fährt und das Motorrad als „mitfahrenden Partner“ erlebt, findet hier viel Freude.
Die Honda XL 700 V Transalp ist besonders interessant, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt: lange Etappen, gleichmäßiges Tempo, wechselnde Straßen und ein Motorrad, das dabei berechenbar bleibt. Wer Wert auf bewährte Praxis, Komfort und eine unkomplizierte Langzeitnutzung legt, wird mit der Transalp häufig glücklicher.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen, das sich agil und lebendig anfühlt und bei gemischtem Einsatz Spaß macht – besonders dann, wenn Kurven, Überholmanöver und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aktiv steuert und bei dem das Fahrgefühl im Alltag im Mittelpunkt steht.
Die Honda XL 700 V Transalp empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken planen und ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtpaket möchten. Die Transalp punktet mit tourentauglicher Ergonomie, stabilerem Fahrverhalten und einem bewährten Konzept, das sich über Jahre etabliert hat. Wer also vor allem entspannt reisen will und dabei ein berechenbares Motorrad bevorzugt, trifft mit der Transalp meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Agilität und Dynamik sprechen eher für die Benelli – Komfort und bewährte Reiseorientierung eher für die Honda.