UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.495 €
Baujahr von 2017 bis 2020
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
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Designerstück für jeden Tag
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Exklusiv
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preis
  • Kombi-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm
Gewicht166kg
Radstand1.434mm
Länge2.100mm
Radstand1.434mm
Sitzhöhe: 0-830 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEintopf
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
KühlungFlüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km
Leistung75 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment72 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm
Aufhängung vorne0
Federung hintenWP Apex Monoshock (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenUmgelenkte Schwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja!  Fünfmal Daumen hoch.
Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen. 
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.

Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.195 Euro
  • Gebraucht: ab 7.500 Euro
  • Baujahre: seit 2018
  • Farbe: aluminium 

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Benelli Tornado 550 vs. Husqvarna Vitpilen 701 – Vergleich im Motorradtest

Wer sich zwischen zwei modernen Naked Bikes entscheidet, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die kompakte, alltagstaugliche Linie sein – oder der deutlich markantere Auftritt mit mehr Hubraum und Charakter? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der Husqvarna Vitpilen 701 an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Streetfighter mit klarer Formensprache. Doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich Unterschiede, die im Alltag spürbar werden: beim Motorgefühl, beim Fahrwerk, bei der Bremsperformance und auch bei der Art, wie sich die Maschinen auf Tempo und Strecke verhalten.

Erster Eindruck: Design, Haltung und „Vibe“

Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt etwas „geradliniger“ und pragmatischer. Die Silhouette ist modern, aber nicht überladen – ein Bike, das sich gut in den Alltag einfügt und nicht nur am Wochenende glänzt. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen setzt stärker auf den typischen Husqvarna-Charakter: markanter, eigenständiger und mit einem Look, der sofort auffällt. Wer Wert auf Wiedererkennung legt, findet hier schnell einen klaren Favoriten.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motoren vor allem in der Art, wie sie Leistung bereitstellen. Die Benelli Tornado 550 zielt spürbar auf einen harmonischen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Tempo auf der Landstraße eher „flüssig“ als „sportlich aggressiv“ ist. Der Motor wirkt dabei wie gemacht für gleichmäßige Drehzahlen: Gas geben, ankommen, weiterrollen.

Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen stärker die Karte „Dynamik“. Durch den größeren Hubraum und den entsprechend kräftigeren Charakter fühlt sich das Bike in vielen Situationen lebendiger an. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen wirkt die Husqvarna oft präsenter. Wer gern zügig aus Kurven heraus beschleunigt oder auf der Landstraße öfter „nachlegt“, bekommt hier mehr Reserven und ein intensiveres Ansprechverhalten.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Benelli punktet mit einem gutmütigen Gefühl und einer eher entspannten Abstimmung. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stop-and-Go, Ampeln und kurze Strecken anstehen. Die Husqvarna ist dagegen die Maschine, die mehr Lust auf Tempo macht. Das kann im Alltag ein Plus sein – aber wer sehr ruhig und sparsam unterwegs sein möchte, empfindet den Charakter manchmal als „zu lebendig“, je nach Fahrstil.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Benelli Tornado 550 vermittelt ein ausgewogenes Setup, das sich auf wechselnde Straßenverhältnisse gut einstellt. Schlaglöcher, grober Asphalt oder unebene Strecken werden nicht zum Stressfaktor. Das Handling wirkt dabei leicht zugänglich: Einmal in die Linie gebracht, bleibt das Bike meist zuverlässig und lässt sich kontrolliert bewegen.

Die Husqvarna Vitpilen 701 fühlt sich in vielen Situationen sportlicher an. Sie liegt oft souveräner auf Tempo und wirkt in schnellen Richtungswechseln engagierter. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrbahn und Beladung etwas direkter ausfallen. Wer gern zügig fährt und Kurven aktiv angeht, wird das als Vorteil sehen. Wer hingegen sehr komfortorientiert unterwegs ist, könnte die Benelli als entspannter empfinden.

Kurvengefühl im Vergleich

In Kurven zeigt die Benelli eine eher „ruhige“ Art: Sie unterstützt das Fahren, ohne ständig nachdrücklich zu fordern. Die Husqvarna fordert etwas mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einem dynamischen Gefühl, wenn das Tempo stimmt. Beide Bikes können sportlich bewegt werden – die Frage ist eher, wie viel „Fahrerinput“ man selbst möchte.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl am Hebel. Die Benelli Tornado 550 bietet eine Bremscharakteristik, die sich gut kontrollieren lässt. Das ist besonders hilfreich im Stadtverkehr, wenn häufig sanft oder in kurzen Intervallen verzögert werden muss. Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt im Vergleich oft kräftiger und spricht beim stärkeren Bremsen direkter an. Dadurch entsteht schneller ein Gefühl von Reserven – gut, wenn man auf Landstraßen oder bei zügiger Fahrweise öfter hart verzögert.

ABS und Alltag

Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, und gerade dort zählt, dass die Bremsen auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren. In der Praxis zeigt sich: Die Benelli wirkt besonders „entspannt“ in der Dosierung, während die Husqvarna bei sportlicherem Einsatz schneller das Vertrauen vermittelt, dass auch bei höheren Anforderungen alles im Griff bleibt.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Bike?

Die Sitzposition ist bei Naked Bikes oft der entscheidende Punkt, weil sie zwischen sportlich und alltagstauglich balancieren muss. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Ergonomie tendenziell auf Komfort ausgelegt: Die Haltung unterstützt eine entspannte Fahrweise, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt. Das macht sie attraktiv für Pendler und für Touren, bei denen man nicht nur geradeaus fährt.

Die Husqvarna Vitpilen 701 kann je nach Körpergröße und Fahrstil etwas sportlicher wirken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern aktiv fährt, profitiert von der direkten Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Für sehr lange Strecken kann die Benelli jedoch die angenehmere Wahl sein, weil sie sich oft weniger „fordernd“ anfühlt.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Im Alltag sind es häufig die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Übersichtlichkeit der Instrumente, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, sowie die Art, wie das Motorrad mit Alltagssituationen umgeht. Die Benelli wirkt insgesamt wie ein Bike, das man schnell „einfach nutzt“: unkompliziert, gutmütig und auf Alltag getrimmt. Die Husqvarna bringt zusätzlich eine gewisse „Premium“-Anmutung mit, die sich in der Gesamtwirkung zeigt – vom Charakter bis zur Art, wie das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert.

Stärken und Schwächen in der Praxis

Benelli Tornado 550: Stärke ist die Alltagstauglichkeit. Das Motorrad passt gut zu Fahrten in der Stadt, zu regelmäßigen Touren und zu Fahrern, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Dynamik und „mehr Punch“ erwartet, könnte die Husqvarna als emotionaler empfinden.

Husqvarna Vitpilen 701: Stärke ist der lebendige Charakter und das sportlichere Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer sehr entspannt und komfortbetont unterwegs sein möchte, empfindet die direkte Art manchmal als weniger „weich“ als die Benelli.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man fährt. Die Benelli Tornado 550 ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem runden, alltagstauglichen Setup liegt: Stadt, Landstraße, gelegentliche Touren – ohne dass man ständig das Motorrad „lesen“ muss. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike möchten, das zuverlässig funktioniert und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Die Husqvarna Vitpilen 701 ist die richtige Wahl, wenn der Fahrspaß stärker im Vordergrund steht. Wer gern beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als aktiven Begleiter erlebt, bekommt hier mehr Intensität. Das Bike wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.

Fazit:

Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, ausgewogenes Naked Bike suchen: angenehm im Alltag, gut dosierbar in der Stadt und insgesamt entspannter im Fahrgefühl. Wer häufig pendelt oder Touren eher genussorientiert angeht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Husqvarna Vitpilen 701 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Dynamik wollen: kräftigerer Charakter, sportlicheres Ansprechverhalten und ein Motorradgefühl, das bei zügiger Fahrweise schneller begeistert. Kurz gesagt: Benelli für Alltag und entspanntes Fahren, Husqvarna für mehr Punch, mehr Emotion und mehr Fahrspaß bei Tempo und Kurven.

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