UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
Weiter zum Testbericht
Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Tornado 550 vs. Indian Scout Sport: Vergleich der beiden Motorräder

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die zwar beide Spaß machen, aber aus unterschiedlichen Motorradwelten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht eher für einen modernen, dynamischen Auftritt, während die Indian Scout Sport mit ihrem klassischen Cruiser-Charakter und dem typischen Indian-Feeling punktet. In diesem Motorrad-Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke unterscheiden – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.

Grundidee und Charakter: Dynamik vs. Cruiser-Feeling

Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Die Auslegung zielt auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Haltung ab. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stimmig an, wenn kurze Wege, kurvige Landstraßen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.

Die Indian Scout Sport dagegen bringt eine deutlich andere Stimmung mit. Sie ist stärker auf entspanntes Cruisen ausgelegt, ohne dabei komplett auf sportliche Akzente zu verzichten. Wer gerne mit einem souveränen, ruhigen Fahrgefühl unterwegs ist, findet hier schnell die passende Basis. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so gebaut, dass es nicht nur „stehen kann“, sondern auch aktiv gefahren werden möchte.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen häufiges Beschleunigen, zügiges Herausfahren aus Kurven und ein direkteres Ansprechverhalten gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Allrounder mit Biss“: Es nimmt Gasbefehle willig an und unterstützt dynamische Fahrweisen.

Die Indian Scout Sport setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, souveränes Kraftgefühl. Das Ansprechen ist weniger auf „sofort maximal“ getrimmt, sondern eher auf kontrollierte Leistung, die sich gut dosieren lässt. Das kommt vor allem dann gut, wenn längere Strecken gefahren werden oder wenn das Tempo nicht ständig neu „aufgebaut“ werden soll.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Benelli Tornado 550: Stärken liegen in der Dynamik und im lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die ein besonders entspanntes, gleichmäßiges Cruiser-Tempo suchen, die Charakteristik als „zu sportlich“ empfinden könnten.
  • Indian Scout Sport: Stärken liegen in der souveränen Dosierbarkeit und dem cruiser-typischen Komfort im Antrieb. Schwäche kann sein, dass ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten nicht im Vordergrund steht – wer maximale „Spontanität“ erwartet, könnte weniger begeistert sein.

Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. souveränes Gleiten

Im Fahrwerk und beim Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven aktiv einlädt. Das Zusammenspiel aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie unterstützt ein zügiges Umlegen und ein kontrolliertes Herausbeschleunigen. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag kann das ein sehr direktes, „handliches“ Gefühl erzeugen.

Die Indian Scout Sport vermittelt dagegen eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das Motorrad liegt spürbar gelassen auf der Straße, was besonders auf längeren Strecken angenehm ist. In engen Kurven kann das Handling dennoch Spaß machen, aber der Fokus liegt stärker auf kontrolliertem Tempo und einem souveränen Fahrstil statt auf maximaler Agilität.

Wo das Handling besonders überzeugt

  • Benelli Tornado 550: überzeugt bei dynamischer Fahrweise, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln.
  • Indian Scout Sport: überzeugt bei gleichmäßigem Fahren, wenn Komfort und Stabilität wichtiger sind als „sportliches Spiel“.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist die Haltung?

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Benelli Tornado 550 bietet eine Haltung, die eher an sportlich orientiertes Fahren erinnert. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer angenehm sein, die den Oberkörper aktiv mit einbeziehen möchten und bei Bedarf auch mal zügig fahren wollen.

Die Indian Scout Sport setzt stärker auf eine cruiser-typische Ergonomie. Das bedeutet: Der Rücken bleibt oft entspannter, die Haltung wirkt weniger „angespannt“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Touren anstehen oder wenn das Motorrad vor allem für entspannte Ausfahrten genutzt wird.

Ergonomie im Vergleich

  • Benelli Tornado 550: eher geeignet für Fahrer, die eine sportlichere Sitzposition bevorzugen und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
  • Indian Scout Sport: eher geeignet für Fahrer, die Komfort und eine entspannte Haltung priorisieren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis ein sicheres Gefühl vermitteln. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sportliches Verzögern unterstützt und bei dynamischer Fahrweise gut mitmacht. Die Indian Scout Sport punktet eher mit einem ruhigen, kontrollierten Bremsgefühl, das sich gut in den Cruiser-Alltag einfügt.

Wichtig ist: In der Realität entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Regelverhalten und dem, was das Motorrad beim Bremsen „mitteilt“. Wer häufig stark verzögert, profitiert von einem sehr direkten Setup – wer eher gleichmäßig bremst, wird die souveräne Art der Indian häufig als angenehm empfinden.

Ausstattung und Alltag: Was hilft im echten Leben?

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert: Licht, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und die Frage, wie schnell man sich an das Setup gewöhnt. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Nutzung ausgelegt ist und sich schnell „verständlich“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – auch für kürzere Strecken.

Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken stärker in der Kombination aus Komfort und dem typischen Cruiser-Feeling aus. Wer Wert auf eine stimmige Gesamtanmutung legt und das Motorrad auch als „Erlebnis“ betrachtet, findet hier viel Identifikation. Gleichzeitig ist sie dadurch oft die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen und man weniger „technisch“ denkt, sondern mehr „genießt“.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Benelli Tornado 550: Stärken bei regelmäßiger Nutzung, dynamischem Fahren und einer unkomplizierten Bedienung. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Fokus bei manchen Fahrern weniger „emotional“ wirkt.
  • Indian Scout Sport: Stärken bei Komfort, Touren-Feeling und souveränem Auftreten. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale Agilität und sportliche Direktheit suchen, nicht ganz so stark abgeholt werden.

Design und Image: Zwei unterschiedliche Motorradwelten

Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind, spielt das Design eine große Rolle. Die Benelli Tornado 550 wirkt modern und dynamisch – sie passt gut zu einem Stil, der nach vorne schaut. Die Indian Scout Sport steht dagegen für klassisches Cruiser-Design mit eigenem Charakter. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auf Treffen, bei Ausfahrten und in der Stadt sofort „Indian“ ausstrahlt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können viel Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an. Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das dynamisch wirkt, Kurven aktiv unterstützt und sich auch im Alltag leicht „mitnehmen“ lässt. Wer gerne zügig fährt, häufig die Geschwindigkeit wechselt und ein lebendiges Fahrgefühl mag, wird hier eher glücklich.

Die Indian Scout Sport ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, souveränes Gleiten und das Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen. Wer längere Strecken plant, gerne entspannt unterwegs ist und dabei trotzdem ein Motorrad möchte, das nicht träge wirkt, findet in der Scout Sport eine sehr stimmige Option.

Typische Entscheidungssituationen

  • Stadt + Landstraße mit sportlichem Anspruch: eher Benelli Tornado 550.
  • Touren, entspanntes Tempo, Cruiser-Charakter: eher Indian Scout Sport.
  • Wunsch nach direktem, lebendigem Fahrgefühl: eher Benelli Tornado 550.
  • Wunsch nach Ruhe, Stabilität und Komfort: eher Indian Scout Sport.

Fazit:

Die Benelli Tornado 550 und die Indian Scout Sport sind beide starke Motorräder, aber sie liefern unterschiedliche Erlebnisse. Die Benelli überzeugt vor allem durch ihre dynamische Art: Das Motorrad wirkt lebendig, unterstützt eine aktive Fahrweise und macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, Beschleunigung und häufiges Wechseln des Tempos im Mittelpunkt stehen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell „anspringt“ und sportlich mitarbeitet, findet in der Tornado 550 eine passende Basis.

Die Indian Scout Sport punktet stärker mit souveränem, kontrolliertem Fahrgefühl und einer cruiser-typischen Ergonomie. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die längere Strecken genießen, Komfort schätzen und ein Motorrad möchten, das sich ruhig und stabil anfühlt. Wer weniger auf maximale Agilität und mehr auf entspanntes Gleiten setzt, wird mit der Scout Sport deutlich zufriedener sein.

Kurz gesagt: Benelli Tornado 550 für dynamische Alltags- und Landstraßenfahrten, Indian Scout Sport für Touren, Komfort und Cruiser-Feeling.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙