| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Benelli Tornado 550 vs. Kawasaki ER-6n – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei beliebte Naked-Bikes gegenüberstellt, landet schnell bei einer spannenden Frage: Soll es eher der Charakter eines modernen, dynamisch ausgelegten Modells sein – oder die bewährte, alltagstaugliche Philosophie eines Klassikers? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der Kawasaki ER-6n. Beide Maschinen sind auf den ersten Blick nah beieinander, doch im Detail zeigen sich Unterschiede, die im Alltag und auf längeren Strecken spürbar werden.
Überblick: Zwei Naked-Bikes mit unterschiedlichem Fokus
Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt etwas „frischer“ und zielt stärker auf einen lebendigen Auftritt ab. Die Kawasaki ER-6n dagegen steht für eine unkomplizierte Art zu fahren, die viele Fahrerinnen und Fahrer seit Jahren schätzen. Im Vergleich geht es daher nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen: beim Anfahren, im Stadtverkehr, auf Landstraßen und wenn die Tour länger wird.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Benelli Tornado 550: dynamischer und „präsenter“
Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Beschleunigen und ein aktiver Fahrstil gefragt sind. Der Motor wirkt insgesamt direkter, wodurch sich das Bike beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder an Ampeln spritzig anfühlt. Wer gerne früh Gas gibt und die Maschine „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Kawasaki ER-6n: gleichmäßig, gut dosierbar
Die Kawasaki ER-6n setzt stärker auf kontrollierbare Kraftentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo nicht ständig hochgedreht wird, sondern wenn man flüssig fährt. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft die gut dosierbare Art, weil sich das Motorrad ohne großes Nachdenken an den Fahrfluss anpasst.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Die Benelli Tornado 550 punktet mit einem lebendigeren Ansprechverhalten und einem insgesamt sportlicheren Eindruck. Schwächepotenzial zeigt sich eher dort, wo ein sehr entspannter, „immer gleich“-Fahrstil im Vordergrund steht: Wer es bewusst ruhig angeht, kann den dynamischen Charakter manchmal als etwas fordernder empfinden.
Die Kawasaki ER-6n ist im Gegenzug besonders stark in der Alltagstauglichkeit: gleichmäßige Performance, leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass sie im Vergleich zur Benelli weniger „auf Kante“ wirkt – wer maximale Dynamik sucht, wird möglicherweise schneller nach mehr verlangen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Bei Naked-Bikes entscheidet die Ergonomie stark darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell darauf ausgelegt, eine sportlichere Haltung zu unterstützen. Das kann auf kurzen Strecken Spaß machen und das Gefühl vermitteln, das Motorrad sei „direkter“ in der Reaktion.
Die Kawasaki ER-6n bietet dagegen häufig eine sehr ausgewogene Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm anfühlt – besonders, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Sprüngen besteht. Auf längeren Strecken spielt die Ergonomie ihre Vorteile aus, weil man weniger häufig die Position korrigieren möchte.
Vergleich: Komfort vs. sportlicheres Gefühl
Die Benelli Tornado 550 kann bei sportlicher Fahrweise überzeugen, während die Kawasaki ER-6n oft die bessere Wahl ist, wenn Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert meist von der unkomplizierten Haltung der Kawasaki.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Benelli Tornado 550: agiler Eindruck
Die Benelli Tornado 550 vermittelt beim Kurvenfahren einen aktiven Charakter. Das Motorrad lässt sich spürbar „in die Linie“ bringen, wodurch sich Kurvenfahrten motivierend anfühlen. Besonders auf Landstraßen kann das ein echter Pluspunkt sein, weil das Bike nicht nur stabil ist, sondern auch bereit wirkt, Richtungswechsel sauber umzusetzen.
Kawasaki ER-6n: stabil und berechenbar
Die Kawasaki ER-6n ist vor allem für ihre berechenbare Art bekannt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, was gerade dann hilft, wenn Straßenverhältnisse nicht perfekt sind oder wenn man bewusst defensiv fährt. Für viele ist das ein Vorteil, weil man sich auf das Motorrad verlassen kann, ohne ständig „gegenzusteuern“.
Stärken und Schwächen beim Handling
Die Benelli Tornado 550 punktet mit einem agilen Eindruck und einem sportlichen Vorwärtsdrang. Als Schwäche kann man sehen, dass sie bei sehr entspanntem Fahren weniger „weich“ wirkt als die Kawasaki – wer es maximal komfortabel möchte, könnte das als Nachteil empfinden.
Die Kawasaki ER-6n ist stark in Stabilität und Vorhersagbarkeit. Wenn jedoch ein besonders „sportliches“ Kurvengefühl im Vordergrund steht, kann die Benelli im direkten Vergleich emotional mehr liefern.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt nicht nur die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell dynamischer im Ansprechverhalten, was gerade bei zügigem Fahren ein gutes Sicherheitsgefühl geben kann.
Die Kawasaki ER-6n spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Kontrolle aus. Das ist besonders wertvoll im Alltag, wenn häufiges Anhalten, Ampelstopps und wechselnde Verkehrssituationen an der Tagesordnung sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Benelli Tornado 550 im Alltag
Die Benelli Tornado 550 macht im Alltag vor allem dann Spaß, wenn man das Motorrad aktiv nutzt. Kurze Strecken, spontane Ausfahrten und Landstraßenabschnitte funktionieren gut, weil das Bike schnell „in Stimmung“ ist. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes sieht, wird hier häufig zufrieden sein.
Kawasaki ER-6n im Alltag
Die Kawasaki ER-6n ist besonders dann stark, wenn der Fokus auf unkompliziertem Fahren liegt. Sie eignet sich gut für regelmäßige Fahrten, bei denen man nicht ständig an der Maschine „arbeiten“ möchte – sondern einfach losfährt. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die sich erst an längere Touren herantasten, ist die Kawasaki oft die entspanntere Wahl.
Wartung, Teile und Kosten: Was beim Kauf zählt
Beim Kauf eines Motorrads spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Themen eine Rolle: Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich zeigt sich häufig ein Vorteil bei Modellen, die über Jahre hinweg eine breite Nutzerbasis haben. Die Kawasaki ER-6n profitiert in der Regel von dieser „Bewährtheit“ – während die Benelli Tornado 550 vor allem mit ihrem modernen Charakter punktet.
Wichtig ist: Je nach Baujahr und Zustand unterscheiden sich gebrauchte Exemplare stark. Daher lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Blick auf Wartungsnachweise, Verschleißteile und den allgemeinen Pflegezustand.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Benelli Tornado 550: die richtige Wahl für aktive Fahrer
Die Benelli Tornado 550 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag lebendig wirkt und bei zügiger Fahrweise motiviert. Wer gerne beschleunigt, Kurven dynamisch nimmt und ein etwas „sportlicheres“ Gesamtgefühl möchte, findet in der Benelli häufig den besseren Match.
Kawasaki ER-6n: die richtige Wahl für entspanntes, verlässliches Fahren
Die Kawasaki ER-6n eignet sich besonders gut, wenn Wert auf berechenbares Handling, gleichmäßige Kraftentfaltung und eine entspannte Sitzposition gelegt wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht fahren lässt, im Stadtverkehr souverän bleibt und auf längeren Strecken nicht unnötig fordert, wird mit der Kawasaki oft glücklicher.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag dynamisch wirkt und bei sportlicher Fahrweise mehr „Biss“ zeigt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Naked-Bike als aktives Erlebnis sehen: zügig anfahren, Kurven mit Schwung nehmen und die Maschine spürbar arbeiten lassen. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist, Wert auf Ruhe und ein sehr kontrollierbares Fahrgefühl legt, wird mit der Kawasaki ER-6n meist zufriedener sein. Die Kawasaki überzeugt durch ihre berechenbare Art, die gleichmäßige Kraftentfaltung und eine Ergonomie, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Kurz gesagt: Benelli für mehr Dynamik und sportliches Empfinden, Kawasaki für unkomplizierten Alltag, Verlässlichkeit und entspanntes Fahren.