| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. Royal Enfield Himalayan: Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, dynamischen Ansatz im Adventure-Segment, während die Royal Enfield Himalayan ihren Fokus klar auf Robustheit, einfache Handhabung und das typische „Long-Range“-Gefühl legt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Begleiter für Reisen, doch im Detail zeigen sich deutliche Unterschiede – genau dort entscheidet sich, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundidee: Dynamik vs. Reise-Charakter
Die Benelli Tornado 550 zielt stärker auf ein Motorrad, das sich im Alltag lebendig anfühlt und auf der Landstraße sowie auf zügigen Strecken souverän wirkt. Der Charakter ist eher „sportlich-adventure“, also mit dem Anspruch, auch dann Spaß zu machen, wenn die Tour nicht ausschließlich aus Schotter besteht.
Die Royal Enfield Himalayan verfolgt dagegen eine Philosophie, die man sofort spürt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher auf gleichmäßiges Vorankommen als auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken mögen, gerne entspannt unterwegs sind und Wert auf ein Motorrad legen, das sich auch abseits der Komfortzone vertraut anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl. Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt „präsenter“: Beschleunigung und Durchzug fühlen sich direkter an, wodurch Überholvorgänge und zügiges Fahren auf Landstraßen entspannter werden. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und schnellen Autobahnabschnitten pendelt oder einfach gerne zügig fährt, dürfte hier schneller ein gutes Gefühl bekommen.
Die Royal Enfield Himalayan setzt dagegen auf einen ruhigeren, gleichmäßigeren Antrieb. Das bedeutet nicht, dass sie „träge“ ist – eher, dass sie ihr Können anders ausspielt: Sie läuft angenehm konstant, lässt sich gut dosieren und wirkt dadurch besonders stimmig bei längeren Fahrten. Auf kurvigen Strecken oder im Gelände ist diese Art von Motorcharakter oft ein Vorteil, weil sie weniger hektisch wirkt und das Motorrad leichter kontrollierbar bleibt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die spürbare Dynamik und das lebendige Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die ein sehr entspanntes, „old-school“-Gefühl suchen, den Charakter als zu direkt empfinden.
- Royal Enfield Himalayan: Stärke ist die gleichmäßige Art, die sich auf langen Strecken und bei wechselndem Untergrund angenehm anfühlt. Schwäche kann sein, dass wer maximale sportliche Performance erwartet, schneller merkt, dass der Fokus anders liegt.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle auf Straße und Schotter
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ausgelegt sind. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich oft „straffer“ und vermittelt ein direkteres Feedback. Das ist besonders auf der Straße spürbar: Kurven lassen sich zügiger anfahren, und das Motorrad fühlt sich stabil an, wenn die Geschwindigkeit steigt.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen stärker auf Komfort und Robustheit ausgelegt. Sie nimmt Unebenheiten häufig souveräner auf, ohne dass man ständig das Gefühl hat, jede Bodenwelle „mitzufahren“. Gerade auf schlechten Straßen, im Geländeansatz oder auf längeren Touren kann das ein echter Vorteil sein.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Auf Asphalt wirkt die Benelli oft wie das Motorrad, das man „einfach schneller“ bewegt. Die Himalayan fühlt sich dagegen eher wie das Motorrad an, das man „einfach weiterfahren“ möchte – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Wer häufig zwischen guten Straßen und gelegentlichem Schotter pendelt, wird die Benelli vermutlich als dynamischer erleben. Wer dagegen öfter auf wechselnden Untergrund trifft oder lange Etappen plant, dürfte die Himalayan als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen geht es vor allem um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell so, als würde sie sich präzise dosieren lassen und bei sportlicherer Fahrweise schnell ein sicheres Gefühl geben. Das ist besonders hilfreich, wenn man in Alltagssituationen häufiger hart verzögern muss oder in Kurven zügiger unterwegs ist.
Die Royal Enfield Himalayan punktet eher mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, das sich auch auf unebenem Untergrund angenehm anfühlt. Das ist wichtig, weil Adventure-Fahrten selten nur aus „perfektem Asphalt“ bestehen. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken fährt, profitiert oft von einem System, das sich gleichmäßig und vorhersehbar anfühlt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Müdigkeit
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie den Fahrer über längere Zeit unterstützen. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell sportlicher in der Sitzhaltung, wodurch sie sich auf kürzeren bis mittleren Strecken sehr lebendig anfühlt. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, dürfte hier schnell warm werden.
Die Royal Enfield Himalayan ist eher auf entspanntes Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, als wäre sie für lange Tage gemacht: Man sitzt nicht nur „irgendwie“, sondern findet schneller eine Haltung, die über Stunden funktioniert. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur am Wochenende fährt, sondern auch längere Urlaubs- oder Expeditionstage plant.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Benelli Tornado 550: Stärke ist das aktive Fahrgefühl und die sportlichere Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen oder häufigem Stadtstop-and-go die Haltung schneller „anspruchsvoller“ wirkt.
- Royal Enfield Himalayan: Stärke ist der tourentaugliche Komfort und das entspannte Handling. Schwäche kann sein, dass wer ein sehr sportliches Gefühl sucht, die Ausrichtung als weniger „aggressiv“ wahrnimmt.
Ausstattung und Reise-Setup: Was man für Touren wirklich braucht
Im Vergleich der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die Frage, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich gut für moderne Touren eignet: Wer gerne mit Technik arbeitet, Zubehör plant und das Bike auch auf längeren Strecken dynamisch bewegen will, findet hier eine passende Basis.
Die Royal Enfield Himalayan ist dagegen besonders stark, wenn es um ein pragmatisches Reisegefühl geht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur „schön“ findet, sondern das man gerne nutzt – auch dann, wenn die Strecke anspruchsvoller wird. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: weniger Hemmungen, mehr „einfach losfahren“.
Offroad-Eignung: Schotter, Feldwege und Grenzen
Beide Motorräder sind im Adventure-Segment zu Hause, aber sie spielen ihre Offroad-Fähigkeiten unterschiedlich aus. Die Benelli Tornado 550 wirkt eher wie das Bike, das auf Schotter und Feldwegen schnell wieder auf Asphalt „zurückfindet“ – also dort stark ist, wo man zügig vorankommen will und das Motorrad aktiv steuert.
Die Royal Enfield Himalayan ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn es um kontrolliertes Vorankommen geht: Feldwege, holprige Abschnitte und längere Offroad-Phasen werden eher als Teil der Reise verstanden. Wer gerne langsam, sicher und mit viel Gefühl für den Untergrund fährt, wird hier eher glücklich.
Wo liegen die Grenzen?
Die Grenzen zeigen sich meist weniger in „geht oder geht nicht“, sondern in der Art, wie man das Motorrad bewegen muss. Die Benelli verlangt bei härterem Gelände eher nach aktiver Fahrtechnik und einem klaren Gefühl für Tempo. Die Himalayan verzeiht dafür oft mehr, wenn man nicht permanent maximal angreift, sondern die Strecke als Abenteuer betrachtet.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Benelli Tornado 550 und Royal Enfield Himalayan ist am Ende eine Frage der Prioritäten. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf der Straße dynamisch anfühlt, schnell auf Touren „anspringt“ und auch bei zügiger Fahrweise Spaß macht, wird mit der Benelli Tornado 550 vermutlich schneller die richtige Wahl treffen.
Wer dagegen ein Bike bevorzugt, das sich für lange Strecken, wechselnden Untergrund und ein unkompliziertes Reisegefühl eignet, findet in der Royal Enfield Himalayan häufig den besseren Match. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob die Strecke „zu viel“ ist.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Adventure-Motorrad möchten, das im Alltag lebendig ist, auf der Landstraße dynamisch wirkt und auch bei sportlicherem Fahren ein sicheres, direktes Gefühl vermittelt. Sie passt besonders gut, wenn die Touren oft aus Asphalt bestehen, aber gelegentlich Schotter oder Feldwege dazukommen.
Die Royal Enfield Himalayan empfiehlt sich vor allem für alle, die Komfort auf langen Etappen suchen, ein gleichmäßiges Fahrgefühl bevorzugen und das Motorrad als zuverlässigen Reisebegleiter für wechselnde Untergründe sehen. Wer eher entspannt unterwegs ist, Wert auf unkomplizierte Handhabung legt und auch abseits der perfekten Straßen gerne weiterfährt, trifft mit der Himalayan meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Benelli für Dynamik und aktive Fahrweise, Royal Enfield für Tourenkomfort und entspanntes Vorankommen.