| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Benelli Tornado 550 vs Royal Enfield HNTR 350: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht für einen moderneren, sportlich orientierten Ansatz, während die Royal Enfield HNTR 350 eher den Retro-Charakter und eine entspannte Fahrkultur in den Vordergrund stellt. Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es hier: Welche Stärken bringen die beiden mit, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Überblick: Zwei Konzepte, zwei Fahrgefühle
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das gern zügig unterwegs ist. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Gesamteindruck: Motorcharakter, Ansprechverhalten und die Art, wie das Bike mit Tempo umgeht. Die Royal Enfield HNTR 350 dagegen setzt stärker auf Leichtigkeit im Handling und auf ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „maximal schnell“ anfühlt, sondern nach „genussvoll entspannt“. Das macht sie besonders interessant für kurze Strecken, Stadtverkehr und Touren, bei denen der Weg das Ziel ist.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Antriebe zeigt sich vor allem der unterschiedliche Charakter. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken dort aus, wo es um zügiges Beschleunigen und souveränes Durchziehen geht. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass es auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm „mitgeht“. Wer häufig überholen möchte oder auf Landstraßen öfter aus dem Tempo heraus beschleunigt, wird die Benelli als deutlich spritziger erleben.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen eher die Wahl für einen ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus. Der Motor fühlt sich auf „entspanntem Tempo“ besonders stimmig an. Das kann im Alltag ein Vorteil sein: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Gleichzeitig bedeutet das: Wer dauerhaft sehr sportlich fahren will oder häufig hohe Reserven braucht, wird bei der HNTR 350 früher an Grenzen stoßen als bei der Tornado 550.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Benelli Tornado 550 vermittelt ein stabileres, sportlicheres Gefühl – besonders dann, wenn es flotter wird oder die Strecke unruhiger ist. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Tempo zuzulassen und das Motorrad auch bei dynamischer Fahrweise kontrolliert zu halten. Für Kurvenfahrten auf Landstraßen ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Royal Enfield HNTR 350 punktet vor allem mit Agilität und einem unkomplizierten Fahrgefühl. In der Stadt, beim Rangieren und auf engeren Strecken ist das Motorrad oft „einfach da“. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen häufig gestoppt, abgebogen und neu angesetzt wird. Als Schwäche kann sich jedoch bemerkbar machen, dass die HNTR 350 bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder anspruchsvollen Passagen weniger Reserven bietet als die Benelli.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die Benelli Tornado 550 bietet ein Setup, das auf zügiges Verzögern und kontrolliertes Anhalten ausgelegt wirkt. Gerade wenn es im Alltag häufiger zu Situationen kommt, in denen schnell reagiert werden muss, spielt das Vertrauen in die Bremsanlage eine große Rolle. Die Benelli wirkt dabei insgesamt „sportlich abgestimmt“.
Die Royal Enfield HNTR 350 bremst ebenfalls zuverlässig und ist für den normalen Alltagseinsatz gut geeignet. Der Unterschied liegt eher in der Art, wie das Motorrad mit höheren Ansprüchen umgeht: Wer sehr häufig stark verzögert oder sportlich fährt, wird die Benelli als die souveränere Wahl erleben. Für entspannte Fahrten ist die HNTR 350 jedoch absolut stimmig.
Sitzposition & Ergonomie: Für wen passt welche Haltung?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Benelli Tornado 550 wirkt so gestaltet, dass sie eine sportlichere Haltung unterstützt. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, wenn die Fahrweise dynamischer ist. Wer allerdings sehr entspannt unterwegs sein möchte und viel im Stadtverkehr fährt, könnte die Benelli als etwas „aktiver“ empfinden.
Die Royal Enfield HNTR 350 bietet eine eher entspannte, alltagstaugliche Ergonomie. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in Position“ sein muss. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die Haltung weniger auf sportliche Ambitionen ausgelegt ist – also weniger auf „zügig und aggressiv“, mehr auf „komfortabel und stimmig“.
Ausstattung & Alltag: Was zählt, wenn man wirklich fährt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag wirklich hilft. Die Benelli Tornado 550 wirkt insgesamt moderner gedacht: Bedienung, Fahrmodi bzw. digitale Unterstützung (je nach Ausstattungsvariante) und das Gesamtpaket zielen darauf, das Motorrad vielseitig nutzbar zu machen. Das ist besonders interessant, wenn das Bike nicht nur am Wochenende bewegt wird, sondern regelmäßig im Alltag.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt stärker auf den typischen Retro-Charakter und eine unkomplizierte Bedienlogik. Das kann genau der Grund sein, warum viele Fahrerinnen und Fahrer sich in dieses Motorrad verlieben: Es ist weniger „Technik-Show“, mehr „Fahren“. Wer Wert auf eine klare, intuitive Nutzung legt, findet hier eine passende Basis. Gleichzeitig gilt: Wer maximale moderne Features erwartet, wird bei der HNTR 350 möglicherweise weniger finden als bei der Benelli.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Dynamischer Fahrcharakter für zügiges Beschleunigen und souveränes Durchziehen
- Stabileres Handling bei flotter Fahrweise und auf Landstraßen
- Bremsgefühl, das Vertrauen bei höheren Anforderungen vermittelt
- Allround-Ansatz für regelmäßige Nutzung im Alltag
Benelli Tornado 550 – Schwächen
- Sportlichere Auslegung kann für sehr entspannte Stadtfahrten „aktiver“ wirken
- Wer vor allem gemütlich cruisen will, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als man wirklich braucht
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Leichtes, agiles Handling besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken
- Entspanntes Fahrgefühl mit Fokus auf Genuss statt maximale Reserven
- Retro-Charakter und unkomplizierte Nutzung
- Ergonomie, die für Alltag und längere „gemütliche“ Fahrten gut passt
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise oder häufigen Überholmanövern früher an Grenzen
- Weniger „High-Tempo“-Reserve im Vergleich zur Tornado 550
Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrprofil
Die Wahl hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die Benelli Tornado 550 ist besonders stark, wenn das Motorrad regelmäßig für zügige Fahrten genutzt wird: Landstraße, dynamisches Fahren, häufiges Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das Tempo zulässt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag vielseitig bleibt und auch bei höheren Anforderungen stabil wirkt, findet in der Tornado 550 eine sehr passende Basis.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Stadtverkehr, Feierabendstrecken, gemütliche Touren und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt. Wer Wert auf Charakter, unkomplizierte Bedienung und ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird mit der HNTR 350 sehr zufrieden sein. Für sportliche Ambitionen und dauerhaft hohe Geschwindigkeiten ist die Benelli die bessere Wahl.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für mehr Dynamik suchen: zügiges Beschleunigen, souveränes Durchziehen und ein stabileres Gefühl bei flotter Fahrweise. Besonders geeignet ist sie für Fahrten außerhalb der Stadt, bei denen Reserven und Kontrolle beim Bremsen und in Kurven wichtig sind. Wer regelmäßig unterwegs ist und ein vielseitiges Allround-Bike möchte, trifft mit der Tornado 550 eine starke Entscheidung.
Die Royal Enfield HNTR 350 passt am besten zu einem entspannten Fahrstil: Stadt, kurze Strecken, gemütliche Touren und ein Motorrad, das sich leicht und unkompliziert anfühlt. Die HNTR 350 spielt ihre Stärken im Alltag aus, wenn Genuss und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale sportliche Reserven. Wer vor allem entspannt fährt und das Motorrad als Begleiter im Alltag sehen möchte, findet in der HNTR 350 die stimmigere Option.