| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Benelli Tornado 550 vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Naked-Bike-Vergleich
Wer ein Naked Bike sucht, will meist vor allem eins: unmittelbaren Kontakt zur Straße. Genau in diesem Punkt treffen die Benelli Tornado 550 und die Triumph Speed Triple 1200 RR aufeinander – aber sie gehen sehr unterschiedlich an die Sache heran. Während die Benelli Tornado 550 eher den Fokus auf ein agiles, alltagstaugliches Gesamtpaket legt, steht bei der Triumph Speed Triple 1200 RR die sportlich-dynamische Ausrichtung mit viel Performance und moderner Elektronik im Vordergrund.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf kurvigen Strecken.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Antrieb anfühlen
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich vor allem als Motorrad, das sich leichtfüßig und unkompliziert bewegt. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, Drehzahlen sauber in Vortrieb umzusetzen und dabei ein gut kontrollierbares Fahrgefühl zu liefern. Das macht die Tornado 550 besonders interessant, wenn häufig Kurzstrecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal „einfach laufen“ soll, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Der Motorcharakter zielt spürbar auf kräftigen Schub und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich, dass die Speed Triple 1200 RR nicht nur schnell sein will, sondern auch das Tempo konsequent halten kann. Das ist ein Motorrad für Fahrten, bei denen man den Antrieb bewusst nutzt – und nicht nur „mitfährt“.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen der „Kick“ im Vergleich zur großen Triumph weniger dominant ausfällt.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist der kraftvolle Vortrieb und das sportliche Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit und Feingefühl verlangt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das auf Beweglichkeit und ein harmonisches Zusammenspiel ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Richtungswechsel lassen sich meist zügig umsetzen, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf wechselhaftem Belag oder bei alltäglichen Streckenprofilen ist das ein Plus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen spürbar auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, gibt beim Herausbeschleunigen Stabilität und wirkt darauf abgestimmt, auch bei zügiger Gangart souverän zu bleiben. Wer gerne schnell fährt und die Grenzen auslotet, bekommt hier ein Motorrad, das die sportliche Richtung konsequent unterstützt.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Benelli Tornado 550: Stärke ist das leichtgängige Handling und die alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Tempo die sportliche „Bissigkeit“ im Vergleich zur RR weniger ausgeprägt ist.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Stabilität und Präzision. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahren „zu viel“ sein kann – also mehr Performance, als man im Alltag wirklich ausreizt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die direkte Fahrdynamik stark vom Vertrauen in die Verzögerung abhängen. In der Gegenüberstellung zeigt sich: Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist klar darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise kräftig und kontrolliert zu verzögern. Das wirkt sich vor allem auf der Landstraße und bei zügigen Passagen aus, wo man häufig aus Kurven heraus wieder in den richtigen Rhythmus kommen muss.
Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls eine solide Bremsbasis und passt gut zu einem Fahrstil, der auf flüssiges Fahren statt auf maximale Härte setzt. Für viele Alltagssituationen ist das vollkommen ausreichend – und oft sogar angenehmer, weil es weniger „aggressiv“ wirkt und sich gut dosieren lässt.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die gut dosierbare Alltagsbremsung. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Nutzung die absolute Bremsleistung im Vergleich zur RR nicht ganz die gleiche Wucht liefert.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Bremswirkung und das hohe Sicherheitsgefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass man die Leistung im Alltag nicht immer braucht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Wesentliche
Bei der Triumph Speed Triple 1200 RR spielt die Elektronik eine deutlich größere Rolle. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn man dynamisch fährt, helfen Systeme dabei, Traktion und Stabilität zu managen. Das macht die RR insgesamt „berechenbarer“, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer gerne verschiedene Fahrmodi nutzt oder sich auf Assistenz verlassen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Benelli Tornado 550 setzt dagegen stärker auf ein Motorradgefühl, das nicht überladen wirkt. Die Elektronik unterstützt, bleibt aber eher im Hintergrund. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig „erklärt“, was es gerade tut.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die klare, unkomplizierte Bedienbarkeit. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer mehr Komfort durch umfangreiche Elektronik erwarten.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die moderne Unterstützung und die sportliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass die Vielfalt an Einstellungen nicht jedem liegt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
Auch wenn beide Motorräder zur Naked-Klasse gehören, unterscheiden sie sich spürbar im „Alltagseindruck“. Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Bike, das sich gut in den Tagesablauf einfügt: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Touren. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie zielen eher auf eine entspannte Kontrolle ab, statt auf maximale Rennstreckenhaltung.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Wer gerne zügig fährt, profitiert von der dynamischen Auslegung. Für lange Strecken kann das je nach persönlicher Statur und Fahrstil sehr gut funktionieren – aber es ist eher ein Motorrad, das man bewusst fährt, statt es „nebenbei“ zu bewegen.
Stärken und Schwächen in der Ergonomie
- Benelli Tornado 550: Stärke ist die alltagstaugliche Haltung und die unkomplizierte Handhabung. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer die sportliche „Bissigkeit“ der großen RR vermissen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Auslegung für dynamische Fahrten. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag mehr „Fokus“ verlangt.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag Spaß macht, sich leicht bewegt und sich gut in unterschiedliche Situationen einfügt – von Stadtfahrten bis zu flotten Feierabendrunden. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „mehr“ ruft, sondern mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugt, findet in der Tornado 550 einen sehr passenden Begleiter.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus kraftvollem Antrieb, sportlicher Fahrwerksauslegung und moderner Elektronik sorgt dafür, dass die RR auch bei zügiger Gangart souverän bleibt. Wer gerne schnell fährt, Kurven aktiv nutzt und dabei möglichst viel Unterstützung durch das Motorrad haben möchte, wird mit der Speed Triple 1200 RR deutlich mehr „Performance-Feeling“ erleben.
Kurz gesagt: Tornado 550 für den unkomplizierten Allround-Spaß, Speed Triple 1200 RR für maximalen sportlichen Anspruch.