| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs Triumph Tiger 800 XCA – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, zugänglichen Ansatz und will vor allem dort überzeugen, wo viele Fahrer im Alltag und auf Touren unterwegs sind. Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen ist stärker in der Premium-Ecke verortet und bringt eine deutlich „abenteuerigere“ Ausrichtung mit – inklusive Fokus auf Komfort, Elektronik und Ausstattung. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede, denn beide Motorräder können viel, aber sie setzen Prioritäten an unterschiedlichen Stellen.
Grundidee und Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Benelli Tornado 550: agil und alltagstauglich
Die Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: Die Abstimmung zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk, damit sich das Bike sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen leicht kontrollieren lässt. Wer häufig kurze Etappen fährt oder viel zwischen verschiedenen Streckenprofilen wechselt, wird die unkomplizierte Handhabung zu schätzen wissen. Der Charakter ist dabei eher „direkt“ als „groß und schwer“ – das macht das Motorrad besonders für Fahrer interessant, die ein Reiseenduro suchen, das nicht ständig nach „großer Maschine“ verlangt.
Triumph Tiger 800 XCA: souverän und premium-orientiert
Die Tiger 800 XCA ist spürbar stärker auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Fahrgefühl, sondern auch daran, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Die Maschine vermittelt mehr Ruhe im Setup und wirkt gerade bei zügigem Fahren oder längeren Autobahnabschnitten wie ein „verlässlicher Begleiter“. Wer Wert auf eine hochwertige Gesamtanmutung legt und das Motorrad als komfortables Reisegerät versteht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Leistung ist nicht alles
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um den nutzbaren Bereich. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig beschleunigt, überholt oder in moderaten Drehzahlen unterwegs ist. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft lebendig an – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus „gleichmäßigem Tempo“ besteht.
Die Triumph Tiger 800 XCA setzt dagegen stärker auf Durchzug und gleichmäßige Leistungsentfaltung. Gerade auf längeren Etappen, wenn man konstant fährt oder das Motorrad mit Gepäck bewegt, wirkt die Abstimmung sehr stimmig. Das Ergebnis: Die Tiger wirkt in vielen Situationen „entspannter“, weil sie die Anforderungen souverän abarbeitet.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Straße, Schotter, Tempo
Benelli: leicht zu bewegen, gutmütig im Alltag
Die Tornado 550 ist so ausgelegt, dass sie sich auch dann angenehm fährt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, ohne das Motorrad unnötig „hart“ wirken zu lassen. In Kurven und auf welligen Landstraßen bleibt das Bike gut beherrschbar. Für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, ist das ein Plus: Das Motorrad lädt zum Mitdenken ein, statt nur „durchzuschieben“.
Triumph: mehr Reserven bei Komfort und Stabilität
Die Tiger 800 XCA bringt ein Setup mit, das auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie wirkt gefestigt. Auch auf unebenen Abschnitten macht sich die Premium-Ausrichtung bemerkbar, weil das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung auf „Reisebetrieb“ optimiert sind.
Ergonomie und Sitzkomfort: Wie gut passt das Bike zur Tour?
Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man nach 200 Kilometern noch entspannt ist oder schon „arbeitet“. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich für viele Fahrergrößen gut anfühlt und nicht übermäßig sperrig wirkt. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man sowohl auf Landstraße als auch auf längeren Strecken eine natürliche Haltung findet.
Die Triumph Tiger 800 XCA legt den Schwerpunkt stärker auf Komfort und Schutz. Gerade der Wind- und Wetterschutz sowie die insgesamt tourentaugliche Auslegung spielen eine große Rolle. Wer häufig bei wechselndem Wetter fährt oder lange Strecken am Stück plant, profitiert von dieser Premium-Orientierung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features im Vergleich
Elektronik ist bei Adventure-Bikes längst mehr als „nice to have“. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger 800 XCA setzt deutlich stärker auf ein Paket aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei Nässe, wechselndem Grip oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist.
Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls modern unterwegs, aber mit einem Fokus auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu „kompliziert“ wirkt und sich trotzdem zeitgemäß steuern lässt. Wer gern selbst die Linie bestimmt und nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte, findet hier einen angenehmen Mittelweg.
Ausstattung und Reise-Setup: Was ist „ready to go“?
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Triumph Tiger 800 XCA ist klar als Reiseenduro mit Premium-Anspruch positioniert. Das zeigt sich in Details, die auf Touren Komfort bringen: Schutzkomponenten, eine stimmige Ergonomie und ein Gesamtpaket, das sich wie „ab Werk“ für längere Fahrten anfühlt.
Die Benelli Tornado 550 punktet dagegen mit einem pragmatischen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gut auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden kann. Wer Zubehör gezielt auswählt – etwa für Gepäck, Windschutz oder Komfort – findet hier eine Basis, die nicht überladen ist, aber genug Potenzial bietet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, ist unterschiedlich. Die Triumph Tiger 800 XCA vermittelt durch die Gesamtabstimmung und die moderne Fahrdynamik ein sehr kontrolliertes Gefühl, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder in wechselnden Bedingungen fährt.
Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls gutmütig und lässt sich sauber dosieren. Gerade im Alltag und bei moderaten Geschwindigkeiten ist das ein Plus, weil man schnell ein Gefühl für die Bremsleistung bekommt und das Motorrad nicht „zu viel“ oder „zu wenig“ liefert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen und unkompliziert im Handling.
- Tourenfreundlicher Charakter: harmonische Abstimmung für Landstraße und gemischte Strecken.
- Pragmatische Ausrichtung: genug Ausstattung für den Start, ohne das Motorrad zu „überladen“.
Benelli Tornado 550 – mögliche Schwächen
- Premium-Komfort der Tiger wird nicht in jeder Hinsicht erreicht.
- Elektronik-Fokus wirkt weniger „vollgepackt“ als bei der Triumph.
Triumph Tiger 800 XCA – Stärken
- Komfort und Schutz: stark für lange Etappen und wechselndes Wetter.
- Elektronik und Fahrmodi: helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän zu fahren.
- Stabilität: besonders bei höheren Geschwindigkeiten und mit Reisefokus.
Triumph Tiger 800 XCA – mögliche Schwächen
- Premium-Anspruch bedeutet oft: mehr „Systemdenken“ und höhere Erwartung an das Setup.
- Anspruch an Budget: wer vor allem ein leichtes, unkompliziertes Reiseenduro sucht, könnte sich eher bei der Benelli wiederfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Fahrweise ehrlich einordnet. Die Benelli Tornado 550 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Reiseenduro möchten, das sich im Alltag nicht sperrig anfühlt und auf Touren flexibel bleibt. Wer gern selbst Hand anlegt, Zubehör nach Bedarf auswählt und ein Motorrad sucht, das sich „einfach fahren“ lässt, trifft mit der Tornado 550 eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Komfort, Schutz und moderne Elektronik als echten Mehrwert sehen. Wer häufig lange Strecken fährt, bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist und das Motorrad als Premium-Reisegerät versteht, wird die Tiger 800 XCA deutlich stärker genießen.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die passende Wahl, wenn ein Reiseenduro vor allem leicht zu bewegen sein soll, im Alltag Spaß macht und auf Touren flexibel bleibt. Sie überzeugt mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer pragmatischen Ausrichtung, die sich gut an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Wer nicht ständig nach Premium-Features sucht, sondern ein Motorrad möchte, das sich natürlich anfühlt und schnell Vertrauen aufbaut, findet hier einen starken Partner.
Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Schutz und Elektronik im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf langen Strecken souverän, unterstützt das Fahren in unterschiedlichen Situationen und bietet ein Premium-Gesamtpaket, das sich wie „bereit für die Reise“ anfühlt. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf moderne Assistenzfunktionen legt und das Motorrad als komfortables Premium-Abenteuergerät nutzt, wird mit der Tiger 800 XCA deutlich glücklicher.