| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Einsatzgebiet
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten abdecken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Tornado 550 steht für mehr Hubraum und ein souveräneres Auftreten, während die Yamaha MT-125 als Leichtkraftrad vor allem für Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Einstieg in die Motorradwelt bekannt ist. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in typischen Situationen unterscheiden – von der Stadt bis zur Landstraße – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee und Charakter: Mehr Hubraum vs. Leichtbau-Philosophie
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur „mitfährt“, sondern auch gerne übernimmt. Das zeigt sich vor allem im Gesamteindruck: mehr Reserven, ein kräftigeres Ansprechverhalten und eine insgesamt erwachsenere Auslegung für längere Strecken. Die Yamaha MT-125 dagegen ist auf den Kern reduziert: leicht, wendig und darauf ausgelegt, im Alltag schnell und unkompliziert zu bleiben.
Beide Modelle sind Naked-Bikes im Stil, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Während die Benelli eher mit Durchzug und Gelassenheit punktet, setzt die MT-125 auf Dynamik im Stadtverkehr und ein sehr direktes Fahrgefühl.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wirken. Die Benelli Tornado 550 bringt durch den größeren Hubraum mehr „Luft“ in vielen Situationen. Das bedeutet: weniger hektisches Zurückschalten, entspannteres Fahren bei gleichmäßigem Tempo und ein spürbar ruhigerer Umgang mit Steigungen oder Überholmanövern.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen stärker auf Drehfreude und effizientes Nutzen des nutzbaren Drehzahlbereichs ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer die MT-125 konsequent fährt, bekommt ein sehr lebendiges Gefühl. Für kurze Strecken, Ampelstarts und das schnelle Durchschlängeln im Stadtverkehr ist das oft genau die richtige Art von Antrieb.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Benelli Tornado 550: Stärken liegen in der Reserve und im souveränen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Mehr an Motorisierung nicht automatisch „automatisch“ wirkt, wenn man eher gemütlich unterwegs ist – dann fehlt manchmal der Anreiz, die Maschine wirklich auszunutzen.
- Yamaha MT-125: Stärken liegen in der Agilität und im direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei längeren Autobahn-ähnlichen Abschnitten oder zügiger Fahrweise das Tempo stärker „erspielt“ werden muss als bei einem größeren Motor.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Benelli Tornado 550 vermittelt in der Regel ein stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag nicht nur aus Stadt besteht, sondern auch aus Landstraße oder regelmäßigem Pendeln mit wechselndem Tempo.
Die Yamaha MT-125 spielt ihre Vorteile vor allem in engen Situationen aus. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lässt sich im Stadtverkehr sehr unkompliziert manövrieren. Gerade wenn häufig geparkt, rangiert oder zwischen Autos hindurch gefahren wird, ist dieses „einfach geht’s“-Gefühl ein echter Pluspunkt.
Wie sich das auf den Fahrstil auswirkt
Wer mit der Benelli Tornado 550 unterwegs ist, kann häufiger mit gleichmäßigem Tempo planen und muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen. Die Yamaha MT-125 belohnt dagegen einen aktiveren Fahrstil: Drehzahl im Blick behalten, sauber schalten und die Dynamik nutzen, statt sie zu „überfahren“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auch bei zügigerem Fahren zuverlässig unterstützt. Die Yamaha MT-125 punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, fühlt sich aber stärker auf das typische Leichtkraftrad-Niveau abgestimmt an – also auf Alltag, Stadt und moderates Landstraßentempo.
Wichtig ist: In beiden Fällen entscheidet die Kombination aus Reifen, Beladung und Fahrweise darüber, wie souverän sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Wer häufig bei Nässe oder in Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das sich gut dosieren lässt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für verschiedene Strecken
Die Sitzposition ist bei Naked-Bikes oft ein Kompromiss zwischen sportlichem Look und Alltagstauglichkeit. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Das Fahrgefühl bleibt stabil, und die Maschine lädt eher dazu ein, auch mal länger am Stück zu fahren.
Die Yamaha MT-125 ist ergonomisch so gedacht, dass sie im Alltag schnell „passt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm, und gerade in der Stadt ist die Beweglichkeit ein Vorteil. Wer allerdings regelmäßig sehr lange Strecken fährt, merkt eher, dass ein größeres Motorrad oft entspannter zu fahren ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Wegen passt. Die Yamaha MT-125 ist in der Stadt besonders stark: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und ideal, um den Einstieg zu erleichtern. Auch wenn es mal etwas dichter wird, bleibt die MT-125 handlich.
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr als nur Stadt ist. Sobald regelmäßig Landstraße oder längere Strecken anstehen, spielt die Benelli ihre Reserven aus. Das Motorrad wirkt dann weniger „angestrengt“ und bietet mehr Spielraum für Tempowechsel.
Typische Einsatzszenarien
- Kurze Wege und Stadtverkehr: Yamaha MT-125 wirkt oft passender, weil sie wendig und unkompliziert bleibt.
- Pendeln mit wechselndem Tempo: Benelli Tornado 550 kann entspannter sein, weil der größere Motor Reserven bietet.
- Landstraße und längere Touren: Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken eher aus; die MT-125 bleibt möglich, wirkt aber stärker vom Fahrstil abhängig.
Wartung, Kosten und Betrieb: Was man beim Vergleich mitdenken sollte
Beim Kauf zählt nicht nur der Preis, sondern auch das, was danach kommt. Im Vergleich der beiden Modelle ist es sinnvoll, die laufenden Kosten im Blick zu behalten: Wartungsintervalle, Verschleißteile und der allgemeine Serviceaufwand. In der Praxis unterscheiden sich diese Punkte häufig weniger dramatisch als Motor und Fahrgefühl – aber sie beeinflussen, wie „stressfrei“ ein Motorrad über die Zeit bleibt.
Die Yamaha MT-125 ist oft attraktiv, wenn man ein unkompliziertes Leichtkraftrad sucht, das sich im Alltag bewährt. Die Benelli Tornado 550 richtet sich eher an Fahrer, die mehr Motorleistung wollen und dafür bereit sind, ein größeres Motorrad als Gesamtpaket zu betrachten.
Für wen passt welches Motorrad? Klare Empfehlung
Am Ende entscheidet nicht nur die technische Datenlage, sondern vor allem das eigene Fahrprofil. Die Benelli Tornado 550 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn mehr Reserven gewünscht sind, längere Strecken dazugehören und das Motorrad auch bei zügigerem Fahren souverän wirken soll. Wer häufig pendelt, regelmäßig Landstraße fährt oder einfach ein erwachseneres Fahrgefühl sucht, wird mit der Benelli meist glücklicher.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Alltag, Stadtverkehr und einem agilen Handling liegt. Wer einen unkomplizierten Einstieg sucht, gerne dynamisch fährt und das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Strecken nutzt, bekommt mit der MT-125 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen in einem Satz
- Benelli Tornado 550: Mehr Durchzug und entspannteres Fahren – dafür eher ein Motorrad für Fahrer, die das Potenzial auch nutzen wollen.
- Yamaha MT-125: Sehr wendig und lebendig im Alltag – dafür bei sehr zügiger Fahrweise stärker vom aktiven Fahrstil abhängig.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Strecke bedeutet: Pendeln mit Tempowechseln, Landstraßenfahrten und das Bedürfnis nach Reserven. Das Motorrad wirkt dann weniger „angestrengt“ und bietet ein souveränes Gesamtgefühl. Wer gerne gleichmäßig fährt oder einfach entspannter unterwegs sein möchte, findet in der Benelli meist die passendere Basis.
Die Yamaha MT-125 passt am besten, wenn die Stadt im Mittelpunkt steht: häufiges Rangieren, enge Situationen, kurze Wege und ein Motorrad, das schnell auf Lenkimpulse reagiert. Die MT-125 belohnt einen aktiven Fahrstil und macht genau dort Spaß, wo Wendigkeit und unkomplizierte Dynamik zählen. Für Einsteiger oder Fahrer, die vor allem im Alltag unterwegs sind, ist sie oft die stimmigere Entscheidung.
Kurz gesagt: Mehr Komfort und Reserven sprechen für die Benelli – mehr Agilität und Alltagstauglichkeit sprechen für die Yamaha.