UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
Weiter zum Testbericht
Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft
Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm
Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli TRK 502 X vs Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, wird der Unterschied oft erst beim Fahren und im Detail sichtbar. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Benelli TRK 502 X und der Kawasaki Z 500 SE. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen, aber auch Lust auf längere Strecken haben. Gleichzeitig verfolgen sie unterschiedliche Konzepte: Die Benelli setzt stärker auf den Reise- und Tourencharakter, während die Kawasaki mit ihrer straßennahen, sportlich-nackten Ausrichtung punktet.

Grundidee im Vergleich: Tourenorientiert vs. straßenbetont

Die Benelli TRK 502 X wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren gebaut ist: Die aufrechte Sitzposition, der Komfortfokus und die „Ready-to-go“-Anmutung sprechen dafür, dass man auch nach Feierabend noch Kilometer sammeln möchte. Die Kawasaki Z 500 SE dagegen steht für ein agiles, straßenorientiertes Fahrgefühl. Das Design und die typische Z-Philosophie zielen darauf ab, dass sich das Motorrad im Stadtverkehr leicht anfühlt und auf kurvigen Strecken spontan reagiert.

Stärken der Benelli: Komfort und Touren-Vibes

Im direkten Vergleich zeigt die Benelli TRK 502 X vor allem dann ihre Stärke, wenn es um entspanntes Reisen geht. Die Sitzhaltung ist so ausgelegt, dass längere Fahrten weniger „anstrengend“ wirken. Auch das Gesamtpaket aus Ergonomie und dem eher tourentypischen Setup macht die Benelli zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Strecken gedacht ist.

Stärken der Kawasaki: Agilität und straßentaugliche Dynamik

Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Vorteile besonders dort aus, wo es um Handlichkeit und direktes Ansprechverhalten geht. Die straßenbetonte Ausrichtung sorgt dafür, dass sich das Motorrad im Alltag schnell „zur Hand“ nimmt. Wer gern zügig durch den Verkehr gleitet oder auf Landstraßen flott unterwegs ist, wird an der Kawasaki eher das Gefühl bekommen, dass sie „mitdenkt“.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Auch wenn beide Modelle in einem ähnlichen Hubraum-Umfeld angesiedelt sind, fühlt sich der Einsatz unterschiedlich an. Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die gleichmäßig und souverän über längere Zeit laufen soll. Das passt zu einem Tourenfokus: Man fährt entspannt, hält das Tempo stabil und muss nicht ständig „nachlegen“, um das Motorrad im richtigen Bereich zu bewegen.

Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dagegen lebendiger im direkten Zugriff. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem unteren Drehzahlbereich zeigt sich eher der straßenorientierte Charakter. Das macht sie spannend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern öfter Gas geben, den Motor „arbeiten lassen“ und das Motorrad als dynamisches Alltagsgerät erleben möchten.

Vergleich der Abstimmung: gleichmäßig vs. spritzig

Im Alltag zeigt sich der Unterschied häufig so: Die Benelli vermittelt mehr „Langstrecken-Ruhe“, während die Kawasaki mehr „Kurven- und Stadt-Impuls“ liefert. Beide können natürlich zügig fahren, aber die Art, wie sie das vermitteln, ist verschieden. Wer häufig zwischen Stop-and-go und kurzen Landstraßen pendelt, wird die Kawasaki oft als spontaner empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Benelli eher als entspannter wahrnehmen.

Fahrwerk und Komfort: Was auf schlechten Straßen passiert

Gerade auf wechselnden Untergründen trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Benelli TRK 502 X ist im Vergleich stärker auf Komfort ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist: Schlaglöcher, Kanten und wellige Abschnitte werden weniger „hart“ durchgereicht. Dadurch wirkt die Benelli auf längeren Fahrten häufig weniger ermüdend.

Die Kawasaki Z 500 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber ihr Schwerpunkt liegt stärker auf dem sportlichen Straßengefühl. Das kann bedeuten, dass sie sich in schnellen Richtungswechseln sehr direkt anfühlt. Auf glatten Strecken ist das ein Vorteil. Auf holprigen Strecken kann der Komfort je nach Fahrstil und Beladung etwas stärker variieren.

Stärken und Schwächen im Überblick

  • Benelli TRK 502 X: Stärken liegen beim Komfort und bei der souveränen Art, Unebenheiten zu schlucken. Schwäche im Vergleich: Wer maximal „sportlich“ im Sinne von straffer Rückmeldung sucht, könnte die Auslegung weniger kompromisslos finden.
  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen bei Agilität und straßennaher Dynamik. Schwäche im Vergleich: Auf sehr schlechten Straßen kann der Fokus auf Direktheit weniger „tourig“ wirken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Im Vergleich zeigt sich häufig, dass die Benelli TRK 502 X auf ein ruhiges, berechenbares Bremsverhalten setzt, das zu ihrem Tourencharakter passt. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dagegen oft etwas „sportlicher“ in der Dosierung, was besonders auf kurvigen Strecken angenehm ist.

Wichtig ist: Das beste Bremsgefühl entsteht nicht nur durch die Hardware, sondern auch durch die Abstimmung. Wer viel in der Stadt fährt, profitiert von einer gut greifenden Dosierbarkeit. Wer häufiger auf Landstraßen unterwegs ist, achtet mehr darauf, wie stabil das Motorrad beim Verzögern in Schräglage wirkt. In beiden Fällen lohnt es sich, das eigene Fahrgefühl beim Probefahren mitzunehmen.

Elektronik und Alltag: Assistenz, Bedienung und Nutzen

Im Alltag entscheidet Elektronik oft darüber, wie entspannt man unterwegs ist. Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das die Nutzung im Alltag vereinfachen will: Bedienung und Gesamtpaket sind auf „einfach fahren“ ausgelegt. Die Kawasaki Z 500 SE bringt ebenfalls moderne Ansätze mit, wirkt aber stärker darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad auch bei zügiger Fahrt kontrolliert anfühlt.

Was im Vergleich zählt

Beim Vergleich beider Modelle sollte man weniger auf einzelne Schlagworte schauen, sondern darauf, wie sich die Elektronik im Fahrbetrieb anfühlt: Greift sie unaufdringlich ein? Unterstützt sie beim Anfahren und Beschleunigen? Macht sie das Motorrad in Alltagssituationen leichter zu handeln? Genau diese Punkte entscheiden, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man sich ständig um Kleinigkeiten kümmern muss.

Ergonomie und Sitzposition: Wie lange man entspannt fahren kann

Die Benelli TRK 502 X punktet im Vergleich häufig mit einer Sitzposition, die für längere Strecken angenehmer wirkt. Die aufrechte Haltung unterstützt eine entspannte Körperführung, was besonders bei Touren und Pendelstrecken mit wechselnder Tagesform hilft.

Die Kawasaki Z 500 SE setzt dagegen eher auf eine sportlichere, straßenorientierte Sitzhaltung. Das kann bedeuten, dass sie sich schneller „aktiv“ fahren lässt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Plus. Für sehr lange Fahrten hängt es stärker von der individuellen Statur und dem eigenen Fahrstil ab.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Gepäck

Hier zeigt sich der Unterschied im Konzept besonders deutlich. Die Benelli TRK 502 X wirkt wie gemacht für den Mix aus Alltag und Tour: Sie vermittelt das Gefühl, dass sie auch mit Gepäck und längeren Etappen gut zurechtkommt. Wer häufig pendelt, aber am Wochenende gern spontan losfährt, wird die Benelli oft als „bereit“ wahrnehmen.

Die Kawasaki Z 500 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „leicht und schnell“. Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist die Kawasaki häufig die Maschine, die man gern nimmt, weil sie sich unkompliziert bewegt und sich schnell auf Tempo und Richtungswechsel einstellt.

Stärken und Schwächen im Kontext

  • Benelli TRK 502 X: Stärken bei Touren-Feeling, Komfort und dem Eindruck, dass sie für längere Strecken und wechselnde Anforderungen gemacht ist. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem maximal sportliche Straßenperformance sucht, könnte die Auslegung weniger „aggressiv“ empfinden.
  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken bei Agilität, straßenbetontem Fahrgefühl und dem Spaßfaktor im Alltag. Schwäche im Vergleich: Für sehr lange Touren kann der Komfort je nach Fahrstil stärker variieren.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen Benelli TRK 502 X und Kawasaki Z 500 SE lässt sich am besten über den gewünschten Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind spannend, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage: „Wie soll das Motorrad sich im Alltag anfühlen?“

Benelli TRK 502 X: die Wahl für Touren und entspanntes Fahren

Die Benelli TRK 502 X ist besonders interessant, wenn längere Strecken, Komfort und ein tourentaugliches Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch auf längeren Etappen angenehm bleibt, findet in der Benelli häufig den stimmigeren Charakter.

Kawasaki Z 500 SE: die Wahl für Stadt, Kurven und spontanen Fahrspaß

Die Kawasaki Z 500 SE passt eher zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein straßenbetontes, agiles Motorrad bevorzugen. Wer oft in der Stadt unterwegs ist, gern zügig fährt und das Motorrad als dynamisches Alltagsgerät erleben möchte, wird an der Kawasaki meist mehr „Direktheit“ spüren.

Fazit:

Die Benelli TRK 502 X und die Kawasaki Z 500 SE sind beide starke Kandidaten, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Benelli wirkt im Vergleich wie die bessere Wahl, wenn Komfort, entspanntes Reisen und ein tourentaugliches Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Straßensportlichkeit. Sie macht vor allem dann Spaß, wenn längere Strecken anstehen und das Motorrad dabei möglichst wenig „anstrengend“ sein soll. Die Kawasaki punktet dagegen mit einem straßenbetonten, agilen Fahrgefühl und einer Dynamik, die im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders lebendig wirkt. Wer häufig pendelt, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, findet in der Z 500 SE oft die passendere Antwort. Kurz gesagt: Tourenfreundliche Ruhe spricht eher für die Benelli, straßennahe Agilität eher für die Kawasaki.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙