| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Benelli TRK 502 X vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber am Ende sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Benelli TRK 502 X und der Suzuki DR-Z 4SM. Die Benelli steht für einen eher tourenorientierten, abenteuerlichen Charakter – mit Fokus auf Komfort, Reichweite und ruhigerem Langstrecken-Feeling. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf agiles Handling, sportliche Fahrweise und den typischen Supermoto-Ansatz ausgelegt: leichtfüßig, direkt und mit viel „Anpack“-Potenzial.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht nur gegenübergestellt, sondern die Unterschiede in der Praxis herausgearbeitet: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften, Sitzposition und Bremsverhalten auf den Alltag aus? Und wo liegen die Stärken – sowie die Grenzen – im Vergleich?
Grundcharakter: Adventure-Tourer vs. Supermoto-Feeling
Die Benelli TRK 502 X ist vom Gesamtkonzept her ein Motorrad, das sich auf längere Strecken und wechselnde Straßenbilder wohlfühlt. Der „X“-Charakter steht dabei für eine abenteuerliche Optik und eine Auslegung, die auch außerhalb reiner Asphalt-Routen nicht sofort die Flucht ergreifen muss. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf souveräne Dynamik verzichten möchte, findet hier eine stimmige Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn es kurvig wird oder wenn das Motorrad „leicht“ wirken soll. Der Supermoto-Ansatz sorgt für ein sehr direktes Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt weniger wie ein klassischer Reisebegleiter und mehr wie ein sportlicher Spaßmacher, der sich schnell in den Vordergrund drängt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Realität vs. sportliche Direktheit
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden deutlich. Die Benelli TRK 502 X ist so ausgelegt, dass sie in typischen Alltagssituationen gleichmäßig zieht und sich auf längeren Etappen nicht „anstrengend“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Stop-and-go-Situationen, Landstraßenabschnitte und längere Touren gemischt vorkommen.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt hingegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Das Fahrgefühl ist direkter, die Leistungsentfaltung wirkt „präsenter“ – gerade dann, wenn zügig beschleunigt oder das Motorrad aktiv bewegt wird. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die gern mit dem Gas arbeiten und Kurven dynamisch anfahren.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig gemütlich unterwegs ist, profitiert bei der Benelli von einem souveränen, gut dosierbaren Antrieb. Wer dagegen gern „mit dem Motorrad spielt“, findet in der Suzuki mehr unmittelbare Rückmeldung. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art: Benelli eher über Ruhe und Durchzug, Suzuki eher über Agilität und sportliche Dynamik.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Strecke vs. Wendigkeit für Kurven
Beim Fahrwerk zeigt sich der unterschiedliche Anspruch: Die Benelli TRK 502 X ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselndem Untergrund kontrolliert zu bleiben. Das wirkt sich positiv auf Komfort und Fahrruhe aus. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, spielt die Benelli ihre Stärke aus: Sie bleibt eher „gelassen“ und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man entspannt weiterfahren kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen spürbar auf Wendigkeit und sportliche Linienführung getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt eine aktive Fahrweise. Dadurch kann es sich in kurvigen Abschnitten sehr lebendig anfühlen – und genau dort wird der Supermoto-Charakter besonders deutlich.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- Benelli TRK 502 X: Stärke ist die Fahrstabilität und der Komfortgedanke. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur Suzuki weniger „leicht“ wirkt, wenn es rein um maximale Agilität geht.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke ist das direkte Handling und die schnelle Reaktion. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Sportlichkeit weniger „Reise-Komfort“ vermittelt, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Tourer vs. aktiver Fahrstil
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Benelli TRK 502 X zielt eher auf eine ergonomische Haltung, die auch bei längeren Fahrten nicht sofort ermüdet. Das passt gut zu Fahrern, die Touren planen oder regelmäßig längere Strecken abspulen.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen stärker auf einen aktiven Fahrstil ausgelegt. Das bedeutet: Wer gern „arbeitet“ – also Körperhaltung und Blickführung bewusst einsetzt – wird sich schnell zuhause fühlen. Für sehr lange, entspannte Etappen kann das weniger ideal sein, weil der Fokus stärker auf sportlicher Kontrolle liegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „starkes Verzögern“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Benelli TRK 502 X vermittelt typischerweise ein ruhigeres, gut kontrollierbares Bremsverhalten, das besonders im Alltag und auf längeren Strecken angenehm ist. Das reduziert Stress beim häufigen Anbremsen und macht das Motorrad berechenbar.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls auf sicheres Anhalten ausgelegt, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf sportliche Situationen hin. In schnellen Richtungswechseln und bei dynamischer Fahrweise kann das Bremsgefühl sehr direkt wirken – ein Plus für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen.
Ausstattung und Alltag: Komfort-Mehrwert vs. sportlicher Fokus
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad „funktioniert“, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die Benelli TRK 502 X ist hier klar im Vorteil, wenn es um den Komfortgedanken geht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt – für Pendeln, Wochenendtouren und auch längere Ausfahrten. Der abenteuerliche Look unterstützt dabei das Gefühl, dass man nicht nur auf glatten Straßen unterwegs ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf den Fahrspaß ausgerichtet. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Komfortpaket“, sondern mehr wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurvige Strecken sucht oder gern auf dem Gas steht, wird das als Vorteil sehen.
Wartung, Zuverlässigkeit und Teile
Bei der Kaufentscheidung spielen auch praktische Punkte eine Rolle: Wartungsaufwand, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die allgemeine Alltagstauglichkeit. Beide Marken sind im Markt etabliert, und in der Praxis hängt viel davon ab, wie gepflegt das jeweilige Motorrad ist und wie regelmäßig Wartung durchgeführt wird. Für die Entscheidung bedeutet das: Wer eine langfristige Nutzung plant, sollte besonders auf Servicehistorie, Zustand und nachvollziehbare Wartungsintervalle achten.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Frage „Welches Motorrad ist besser?“ lässt sich am Ende nur sinnvoll beantworten, wenn man den eigenen Fahrstil kennt. Deshalb hier die typische Zuordnung:
- Benelli TRK 502 X: Besonders passend für gemischte Strecken, längere Touren, entspanntes Fahren und Fahrer, die Komfort und Fahrruhe priorisieren.
- Suzuki DR-Z 4SM: Besonders passend für kurvige Strecken, sportliche Fahrweise, häufiges „Aktivfahren“ und Fahrer, die ein direktes, wendiges Motorrad suchen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli TRK 502 X – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtgefühl mit Fokus auf Komfort und Fahrruhe.
- Gut dosierbares, alltagstaugliches Ansprechverhalten.
- Stabiler Eindruck bei längeren Fahrten und wechselndem Untergrund.
Benelli TRK 502 X – Schwächen
- Wenn maximale Agilität im Vordergrund steht, wirkt die Suzuki oft „spritziger“.
- Der Adventure-Ansatz ist nicht automatisch das gleiche wie kompromissloses Offroad-Setup – je nach Anspruch sind Grenzen möglich.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Sehr direktes Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse.
- Sportlicher Charakter, der dynamische Fahrweise belohnt.
- Ideal für kurvige Strecken und Fahrspaß im Alltag.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Für lange, entspannte Touren kann der Komfortfokus weniger im Vordergrund stehen.
- Wer ein „Alleskönner“-Reisemotorrad erwartet, muss den sportlichen Schwerpunkt stärker einplanen.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Damit die Entscheidung wirklich passt, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Zwei Fragen helfen oft:
- Wie wird gefahren? Eher lange Strecken und entspanntes Tempo oder eher kurvig, sportlich und aktiv?
- Was soll das Motorrad „mitbringen“? Komfort und Fahrruhe oder maximale Wendigkeit und Direktheit?
Zusätzlich: Bei Gebrauchtmodellen sind Zustand und Pflege entscheidend. Gerade bei Motorrädern, die unterschiedlich gefahren werden (Tourer vs. sportlicher Einsatz), können Verschleißbilder stark variieren. Ein ehrlicher Blick in Wartungsnachweise und ein Probefahren unter realistischen Bedingungen sind oft der beste Weg zur passenden Wahl.
Fazit:
Die Benelli TRK 502 X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für Touren, Alltag und Fahrkomfort gesucht wird. Der Charakter wirkt auf längeren Strecken stimmig: gleichmäßiger, ruhiger und gut dosierbar. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Dynamik verzichten möchte, bekommt hier ein überzeugendes Gesamtpaket.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Wendigkeit, Direktheit und sportliche Kurvenarbeit priorisieren. Das Motorrad macht schnell Lust auf aktives Fahren und belohnt eine dynamische Linie. Für kurze bis mittlere Ausfahrten, kurvige Strecken und den Spaßfaktor im Alltag ist sie oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: TRK 502 X für die entspannte Reise und souveräne Allround-Nutzung, DR-Z 4SM für sportliches Handling und lebendigen Fahrspaß.