UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

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Benelli TRK 502 X vs. Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich für Alltag, Tour und Stil

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli TRK 502 X steht für den praktischen Ansatz: aufrecht sitzen, entspannt fahren und auch längere Strecken souverän abspulen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf den Retro-Look, ein lebendiges Fahrgefühl und den Charme eines Motorrads, das sich im Stadtverkehr genauso wohlfühlt wie auf kurzen Landstraßenrunden.

Beide Modelle sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant – aber aus unterschiedlichen Gründen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Bikes im Alltag bemerkbar machen: beim Motorcharakter, bei der Art, wie sich das Fahrwerk anfühlt, bei Bremsen und Handling sowie bei der Ausstattung. Dabei werden Stärken und Schwächen nicht nur genannt, sondern in Relation gesetzt.

Grundcharakter: Reiseenduro-Pragmatismus vs. Retro-Street-Feeling

Benelli TRK 502 X: gebaut für Strecke

Die TRK 502 X wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern auch für die nächste längere Tour im Kopf hat. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: aufrechte Sitzposition, tourentaugliche Ergonomie und ein Setup, das auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Wer häufig Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten kombiniert, findet hier einen klaren Fokus.

Yamaha XSR 700 Xtribute: Stil, Agilität und Fahrspaß

Die XSR 700 Xtribute spielt dagegen stark mit dem Retro-Design und dem Gefühl, schnell „in Fahrt“ zu sein. Das Motorrad wirkt kompakter und straighter im Charakter: weniger „Tour-Expedition“, mehr „kurz raus und genießen“. Gerade im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Bike schnell in den Rhythmus kommt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Benelli TRK 502 X zielt eher auf gleichmäßiges Vorankommen und entspannte Drehzahlen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich „spritziger“ im Charakter, weil sie das Gefühl von Direktheit und spontaner Gasannahme betont.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig im Alltag unterwegs ist, mit wechselnden Geschwindigkeiten und vielen kurzen Beschleunigungen, profitiert oft von der Yamaha-typischen Lebendigkeit. Wer dagegen längere Strecken mit konstantem Tempo fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Benelli-Philosophie mehr zu schätzen wissen: ruhiger, stabiler und weniger „nervös“ im Dauerbetrieb.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Benelli TRK 502 X: souverän und tourorientiert

Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die Auslegung der TRK 502 X sprechen für ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt. Das Handling ist nicht auf maximale „Sportlichkeit“ reduziert, sondern auf ein sicheres, vorhersehbares Fahrverhalten. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert, spielt das seine Stärken aus.

Schwäche kann hier sein, dass das Bike im direkten Vergleich nicht ganz so „leicht“ wirkt wie ein stärker auf Agilität getrimmtes Modell. Wer sehr sportlich und dynamisch in engen Kurven spielt, merkt das eher – nicht als Problem, aber als Unterschied im Charakter.

Yamaha XSR 700 Xtribute: wendig und schnell im Kopf

Die Yamaha zeigt im Vergleich, dass sie auf ein agiles Handling ausgelegt ist. Die Kombination aus Fahrwerksgefühl und der Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, macht es leicht, zügig durch Kurven zu fahren. Auf Landstraßen und in der Stadt ist das ein Vorteil, weil man weniger „arbeiten“ muss, um das Motorrad in Position zu bringen.

Als Gegenpunkt gilt: Wer sehr lange Strecken mit viel Gepäck oder häufig wechselnden Untergründen plant, kann bei der Yamaha schneller an Grenzen kommen, weil der Fokus stärker auf Fahrspaß und Stil liegt als auf maximaler Tour-Komfortorientierung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedlich viel „Sicherheitsgefühl“ je nach Situation. Die Benelli wirkt tendenziell so, als sei sie für häufiges, ruhiges Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und für längere Fahrten ausgelegt. Die Yamaha punktet eher mit dem Gefühl von direkter Dosierbarkeit, was im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen angenehm ist.

Schwächen sind selten dramatisch, aber im Detail spürbar: Wer sehr sportlich bremst oder häufig aus höheren Tempi in engen Kurven verzögert, achtet stärker auf die persönliche Bremsdosierung und das Zusammenspiel aus Reifen, Belag und Fahrwerk. Hier kann das „passende“ Motorrad je nach Fahrstil schneller überzeugen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort über Stunden vs. kompakter Genuss

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Benelli TRK 502 X bietet eine aufrechte, entspannte Haltung, die für längere Fahrten oft angenehmer ist. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig pendelt oder Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen kompakter und „sportlicher“ im Gefühl, auch wenn sie nicht als Rennmaschine gedacht ist. Das kann im Alltag Vorteile bringen, weil man sich schneller „im Motorrad“ fühlt. Wer jedoch sehr lange Strecken fährt, merkt eher, dass Komfort und entspannte Haltung bei der Benelli stärker im Vordergrund stehen.

Ausstattung und Praxis: Was die Werte im Alltag bedeuten

Bei der Ausstattung entscheidet nicht nur „was vorhanden ist“, sondern wie es im Alltag genutzt wird. Die Benelli wirkt als Gesamtpaket stärker auf praktische Nutzung ausgelegt: Touren- und Reisegedanken sind spürbar, und das Motorrad passt gut zu dem, was viele Fahrerinnen und Fahrer mit „Allround“ verbinden.

Die Yamaha setzt dagegen stärker auf den Charakter und die visuelle Identität. Das ist nicht nur Optik: Der Gesamteindruck aus Design, Fahrgefühl und dem „Retro“-Anspruch macht sie besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das auch beim Parken und im Alltag sofort auffällt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Benelli TRK 502 X

  • Tour- und Allround-Charakter: ausgelegt für längere Fahrten und entspannteres Tempo.
  • Stabilität im Fahrgefühl: vermittelt Ruhe, besonders wenn die Strecke länger wird.
  • Ergonomie: aufrechte Haltung unterstützt Komfort über Stunden.

Schwächen der Benelli TRK 502 X

  • Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zu stärker agilen Konzepten.
  • Sportliche Dynamik ist eher zweitrangig gegenüber Tourenkomfort.

Stärken der Yamaha XSR 700 Xtribute

  • Agiles Handling: schnell in der Kurve, macht im Alltag Spaß.
  • Direktes Fahrgefühl: unterstützt spontane Beschleunigung und zügiges Fahren.
  • Retro-Identität: starker Stil, der auch außerhalb der Fahrt überzeugt.

Schwächen der Yamaha XSR 700 Xtribute

  • Tourenfokus geringer: für lange Strecken mit Gepäck weniger „von Natur aus“ im Vorteil.
  • Komfort über Stunden hängt stärker vom persönlichen Empfinden ab.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?

Benelli TRK 502 X – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Alltag und Tour suchen.
  • Menschen, die Wert auf entspannte Ergonomie und ruhiges Fahrverhalten legen.
  • Alle, die das Motorrad auch für längere Strecken nutzen möchten, ohne ständig „gegen“ das Bike zu arbeiten.

Yamaha XSR 700 Xtribute – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die Stil und Fahrspaß in den Mittelpunkt stellen.
  • Menschen, die häufig Stadtverkehr und kurvige Strecken kombinieren.
  • Alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell und direkt anfühlt und optisch sofort überzeugt.

Fazit:

Die Benelli TRK 502 X ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Allround-Nutzung, Tourenkomfort und souveränem Fahrgefühl liegt. Wer längere Strecken plant, eine aufrechte Sitzposition bevorzugt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, findet in der Benelli den stimmigen Partner. Ihre Stärken spielen vor allem dann aus, wenn das Motorrad nicht nur „für die Runde“, sondern für den nächsten großen Trip gedacht ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Retro-Charakter zählen. Wer gern zügig fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell in den Rhythmus bringt und optisch sofort begeistert, wird mit der Yamaha mehr Freude haben. Kurz gesagt: Benelli für Tour und Ruhe, Yamaha für Stil und Wendigkeit.

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