| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Benelli TRK 702 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Benelli TRK 702 steht für einen zugänglichen, tourentauglichen Charakter mit Fokus auf Komfort und Alltag. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die klare Ansage für alle, die maximale Dynamik, ein sehr direktes Fahrgefühl und einen kompromisslosen Naked-Bike-Stil suchen. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen – und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Tour-orientiert vs. kompromisslos sportlich
Die Benelli TRK 702 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht sofort in die „nur noch schnell nach Hause“-Kategorie fallen. Dazu passt der Gesamteindruck: eher souverän, eher entspannt, mit dem Anspruch, auch außerhalb der reinen Stadtfahrten Spaß zu machen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Bike, das man spürt, sobald man losfährt. Der Charakter ist deutlich sportlicher, die Rückmeldung vom Vorderrad und die Art, wie Leistung anliegt, sind auf Fahrspaß und Dynamik getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht versteckt, sondern aktiv fordert, wird hier schnell warm.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli TRK 702 setzt auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus „freien Bahn“-Momenten besteht, sondern aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten. Die Kraft wirkt dabei eher „kontrolliert“ – man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad permanent nach mehr verlangt.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga, wenn es um die sportliche Gangart geht. Der Motor liefert spürbar mehr Druck und reagiert sehr direkt. Das ist ein Vorteil, wenn Überholmanöver, schnelle Richtungswechsel oder zügige Landstraßenfahrten im Fokus stehen. Gleichzeitig bedeutet das: Wer entspannt cruisen möchte, muss die Leistungsentfaltung bewusst im Griff behalten. Die KTM belohnt Fahrtechnik und Aufmerksamkeit – und verzeiht weniger „einfach drauflos“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Benelli TRK 702: Stärke ist die gutmütige Nutzbarkeit im Alltag und auf Touren. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick im Vergleich zur KTM weniger „elektrisierend“ wirkt.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die enorme Dynamik und die direkte Ansprache. Schwäche ist, dass das Motorrad bei falscher Dosierung schneller „zu viel“ sein kann – besonders in Situationen, in denen Gelassenheit gefragt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad auf verschiedenen Strecken anfühlt. Die Benelli TRK 702 zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie wirkt stabil genug für zügige Landstraßen, bleibt aber gleichzeitig komfortorientiert. Gerade auf mittelmäßigen Straßenbelägen ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht sofort „hart“ wird, sondern die Unebenheiten eher schluckt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lädt schneller in die Kurve ein und vermittelt ein intensives Gefühl für die Linie. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Kurvenfahrten und sportliches Tempo Priorität haben. Auf der anderen Seite kann die KTM bei längeren, unruhigen Strecken weniger „entspannt“ wirken – nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil sie stärker auf Performance getrimmt ist.
Kurvengefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli macht Kurvenfahren angenehm, weil sie die Belastung für Fahrer und Körper insgesamt moderater hält. Die KTM macht Kurvenfahren aufregend, weil sie mehr Rückmeldung liefert und schneller in den sportlichen Modus schaltet. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Benelli oft als „leichter zu leben“ empfinden. Wer regelmäßig die sportliche Linie sucht, wird die KTM als deutlich motivierender erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerungswerte, sondern um das Gefühl: Wie stabil bleibt das Motorrad, wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, und wie sicher wirkt das System bei wiederholten Bremsungen.
Die Benelli TRK 702 bietet hier einen ruhigen, kontrollierten Eindruck. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird und man nicht ständig am Limit arbeitet. Die KTM ist ebenfalls stark, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Performance: Beim zügigen Fahren fühlt sich das Bremssystem sehr „bereit“ an und unterstützt dynamische Manöver.
Stärken und Schwächen bei Bremsgefühl
- Benelli TRK 702: Stärke ist die gut dosierbare, alltagstaugliche Bremswirkung. Schwäche ist, dass der sportliche „Biss“ im Vergleich zur KTM weniger im Vordergrund steht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportliche Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche ist, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahrstil schnell „zu viel“ Performance mitbringt.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über die Tour
Die Benelli TRK 702 ist klar auf Alltag und Tour ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger aggressiv, wodurch längere Fahrten angenehmer bleiben. Auch die Gesamthaltung passt gut zu Fahrern, die nicht nur für eine Kurve, sondern für den ganzen Tag unterwegs sind.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf aktiver Fahrweise liegt. Bei langen Strecken kann die KTM aber eher „fordern“, weil die Position stärker auf Performance ausgelegt ist. Das ist kein Nachteil für alle – aber ein Punkt, den man beim Kauf ehrlich mit dem eigenen Fahrprofil abgleichen sollte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „einfach los“
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit und das Gefühl, nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Benelli TRK 702 wirkt hier besonders passend, wenn das Motorrad häufig für Pendeln und spontane Touren genutzt wird. Sie ist ein Bike, das man gern „einfach nimmt“, ohne dass man jedes Mal die sportliche Schalterstellung im Kopf haben muss.
Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von: Sie macht auch im Alltag Spaß, wenn man die Dynamik bewusst nutzt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder eher gemütlich fährt, wird die Benelli meist als entspannter empfinden. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die KTM auch im Alltag genießen.
Ausstattung und Fahrmodi: Wie viel „Hilfe“ man braucht
Moderne Motorräder bieten heute viel Unterstützung durch Fahrmodi, elektronische Helfer und abgestimmte Kennlinien. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli TRK 702 wirkt so, als würde sie den Fahrer in Richtung Alltagstauglichkeit führen – mit einer Abstimmung, die nicht ständig nach „sportlicher Bedienung“ verlangt.
Die KTM 1290 Super Duke R bietet deutlich mehr „Performance-Optionen“. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern fein einstellen und die Charakteristik je nach Strecke anpassen. Für Einsteiger oder für alle, die möglichst unkompliziert fahren möchten, kann die KTM dadurch etwas mehr Einarbeitung bedeuten.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli TRK 702 – ideal für Tourer, die Komfort wollen
Die Benelli TRK 702 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht sofort anstrengend wird. Wer gern längere Strecken fährt, Wert auf eine entspanntere Sitzposition legt und ein Motorrad möchte, das sich gut dosieren lässt, findet hier eine stimmige Basis. Auch wenn die sportliche Komponente vorhanden ist, steht der praktische Nutzen klar im Vordergrund.
KTM 1290 Super Duke R – ideal für Dynamik-Fans
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl für alle, die Fahrspaß priorisieren und ein Motorrad möchten, das spürbar mehr Druck liefert und sportlich abgestimmt ist. Wer Kurvenfahrten liebt, gern zügig unterwegs ist und die direkte Rückmeldung mag, wird die KTM als besonders motivierend erleben. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, muss die Leistung und das Setup bewusst im Griff behalten.
Fazit
Die Benelli TRK 702 und die KTM 1290 Super Duke R sind beide starke Motorräder – aber für unterschiedliche Ansprüche. Die Benelli punktet vor allem mit einem zugänglichen, tourenorientierten Gesamtkonzept: angenehme Ergonomie, ein kontrollierbares Fahrgefühl und ein Setup, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig Spaß macht und auf Touren nicht zur Belastung wird, trifft mit der TRK 702 eine sehr stimmige Wahl.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Dynamik und sportliche Direktheit im Vordergrund stehen. Der Antrieb wirkt deutlich fordernder, das Handling lädt schneller in die Kurve ein und das Motorrad unterstützt eine zügige Fahrweise spürbar. Wer gern die Grenzen auslotet und ein Naked Bike will, das nicht nur fährt, sondern begeistert, wird mit der Super Duke R besonders glücklich.
Kurz gesagt: TRK 702 für Komfort, Alltag und Touren mit entspannterem Charakter – Super Duke R für maximale Performance, sportliches Handling und Fahrspaß mit Anspruch.