UVP 8.299 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Ausgewachsenes Adventure-Bike mit 70 PS für deutlich unter 8.000€
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preis/Leistung!!
  • Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • gut ablesbares TFT Display
  • gutmütige Fahreigenschaften
  • schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
  • hochwertige Reifen
Kontra:
  • etwas schwer
  • Koffersystem fummelig anzubringen
  • außer ABS keine technischen Extras
  • Navigation kompliziert einzurichten
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.390mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt
Hubraum698ccm
Hub64mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung70 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite435km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten160/60ZR17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.299€
  • Verfügbarkeit: seit 11/2023
  • Farben: Grau, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Benelli TRK 702 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli TRK 702 und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli TRK 702 steht für einen pragmatischen Allround-Ansatz: tourentauglich, alltagstauglich und mit einer Sitzposition, die lange Strecken angenehm macht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf Dynamik und sportliches Fahren ausgelegt. Hier geht es weniger um „möglichst bequem ankommen“ und mehr um „möglichst schnell und präzise durchziehen“ – mit dem typischen Charakter eines modernen Naked-Bikes.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander verglichen: Motor und Fahrgefühl, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Elektronik sowie Komfort und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um die Frage, wie sich die Unterschiede in der Praxis anfühlen.

Motorcharakter: Reiseenduro-Gelassenheit vs. Naked-Performance

Benelli TRK 702: Drehmomentorientiert und tourfreundlich

Die Benelli TRK 702 wirkt im Alltag vor allem dadurch, dass sie ihre Kraft gleichmäßig und gut dosierbar bereitstellt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Ampel zur Beschleunigungs-Challenge wird. Der Motor unterstützt entspanntes Fahren aus niedrigeren Drehzahlen heraus, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss. Dadurch fühlt sich die Maschine auf Landstraße und bei längeren Etappen weniger „angespannt“ an.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Aggressiv, direkt und sportlich

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt dagegen die Stärken eines leistungsorientierten Naked-Bikes aus. Der Motor reagiert spürbar unmittelbarer auf Gasbefehle, und das Fahrgefühl ist deutlich „sportlicher“: Beschleunigung wirkt kraftvoll und präsent, besonders wenn es zügig in Richtung höherer Drehzahlen geht. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nur schnell ist, sondern auch das Tempo „mitträgt“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Präzision für Kurven

Benelli TRK 702: Komfort und Ruhe im Fahrgefühl

Im Vergleich zeigt die Benelli TRK 702 vor allem eine Stärke: Sie bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen angenehm kontrollierbar. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es nicht nur auf glattem Asphalt überzeugt, sondern auch dann noch souverän wirkt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt, der den Unterschied macht: weniger „Konzentrationsarbeit“ auf schlechten Abschnitten, mehr Fokus auf die Linie.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Sportliche Rückmeldung und agiles Einlenken

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist deutlich auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein sehr klares Feedback. In schnellen Kurven und beim zügigen Wechsel zwischen den Kurvenradien zeigt sich die Stärke: Die Maschine fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man gezielt einsetzt. Wer häufig sportlich fährt, wird die präzise Rückmeldung zu schätzen wissen.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern – aber mit unterschiedlichem Fokus

Benelli TRK 702: Allround-Bremsgefühl für Alltag und Tour

Bei der Benelli TRK 702 stehen Bremsen und Verzögerung im Kontext von Alltag und Tour. Das Bremsverhalten ist so, dass es sich gut dosieren lässt und auch bei längeren Fahrten nicht „nervös“ wirkt. Gerade wenn man nicht ständig am Limit fährt, ist dieses kontrollierte Gefühl ein Vorteil: Man bremst sicher, ohne ständig nachzujustieren.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Sportlicher Druckpunkt und hohe Standfestigkeit

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf sportliche Bremsleistung. Im Vergleich wirkt die Verzögerung kräftiger und die Bremsanlage unterstützt ein aggressiveres Fahrtempo. Das ist besonders dann spürbar, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden soll. Wer gerne spät bremst und die Maschine in sportliche Manöver bringt, profitiert von diesem Setup.

Elektronik: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Benelli TRK 702: Praktische Helfer für entspannte Kontrolle

Die Benelli TRK 702 bietet Elektronik, die vor allem den Alltag erleichtert. Das System unterstützt dabei, die Traktion und Stabilität in typischen Situationen zuverlässig zu halten. Dadurch bleibt das Motorrad auch dann gut beherrschbar, wenn die Bedingungen nicht ideal sind – etwa bei wechselndem Grip oder bei längeren Fahrten mit unterschiedlichen Straßenoberflächen.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Mehr Eingriff, mehr Feintuning für sportliche Fahrer

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen Schritt weiter: Die Elektronik wirkt stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Das zeigt sich daran, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen sehr gezielt steuern lässt. Wer gerne mit Fahrmodi arbeitet oder das Setup an den eigenen Stil anpasst, bekommt hier mehr „Werkzeug“ zur Hand.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet über den Alltag

Benelli TRK 702: Tour- und Langstreckenkomfort

Die Benelli TRK 702 punktet bei Komfort und Ergonomie. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Strecken nicht zur Belastungsprobe werden. Auch das Gesamtpaket aus Windschutz, Sitzgefühl und Fahrhaltung ist auf „durchfahren“ ausgelegt. Wer regelmäßig Touren plant oder auch mal längere Strecken in den Alltag integriert, findet hier eine stimmige Basis.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Sportliche Haltung, dafür viel Fahrgefühl

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für dynamisches Fahren unterstützt die Haltung das aktive Handling. Gleichzeitig ist klar, dass diese Ausrichtung eher zu Fahrten passt, bei denen die sportliche Linie im Vordergrund steht. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder sehr lange am Stück fährt, sollte die eigene Komforttoleranz im Blick behalten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Benelli TRK 702

  • Tourentauglicher Charakter: gleichmäßiges Fahrgefühl, gut dosierbar im Alltag.
  • Komfortorientierte Ergonomie: angenehme Basis für längere Strecken.
  • Ruhiges Handling: souverän bei wechselnden Straßenbedingungen.

Schwächen der Benelli TRK 702

  • Weniger „Sport-Impuls“ als bei einer klar leistungsorientierten Naked-Performance-Maschine.
  • Für sehr ambitionierte Fahrstile wirkt die Abstimmung weniger „auf Attacke“ getrimmt.

Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Sportlicher Motorcharakter: direktes Ansprechverhalten und viel Dynamik.
  • Präzises Handling: agiles Einlenken und klares Feedback in schnellen Passagen.
  • Bremsen und Elektronik mit Fokus auf sportliches Fahren.

Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Sportliche Sitzposition: kann bei sehr langen oder häufigen Stadtfahrten weniger entspannend sein.
  • Anspruch an den Fahrstil: Wer eher gemütlich unterwegs ist, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch zusammenfassen. Die Benelli TRK 702 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad Alltag und Touren gleichermaßen abdecken soll. Sie eignet sich für Strecken, bei denen Komfort, gute Dosierbarkeit und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale sportliche Attacke.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten gedacht ist: zügige Landstraßen, schnelle Kurven, sportliche Manöver und ein Motor, der auf Gasbefehle sofort reagiert. Wer gerne am Limit plant oder einfach das Gefühl von „mehr Biss“ sucht, wird hier deutlich mehr bekommen.

Fazit:

Die Benelli TRK 702 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für Touren, Alltag und entspanntes, aber sicheres Tempo suchen. Sie überzeugt mit einem gutmütigen, tourorientierten Fahrgefühl, komfortabler Ergonomie und einem Handling, das auch auf weniger perfekten Straßen ruhig bleibt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen zu dem, was viele unter „Naked Performance“ verstehen: direktes Ansprechverhalten, sportliche Präzision und ein Setup, das dynamisches Fahren unterstützt. Wer häufig zügig unterwegs ist, spät bremst und Kurven aktiv fährt, bekommt mit der Triumph das passendere Werkzeug. Kurz gesagt: TRK 702 für den vielseitigen Allrounder mit Tourfokus, Speed Triple 1200 RR für den sportlichen Fahrer, der spürbar mehr Dynamik und Rückmeldung möchte.

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