| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Benelli TRK 702 vs. Yamaha WR 125 R: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Benelli TRK 702 steht für einen modernen, straßenorientierten Reise- und Tourenansatz, während die Yamaha WR 125 R eher die typische Rolle einer leichten Enduro für Alltag, Feldwege und Einsteiger-Offroad übernimmt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Praxis – also dort, wo es zählt: beim Fahrgefühl, bei der Handhabung, bei der Alltagstauglichkeit und bei der Frage, wie gut sich beide Maschinen für unterschiedliche Strecken eignen.
Grundidee: Touren-Reiseenduro vs. leichte Enduro
Die Benelli TRK 702 ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Strecken souverän abspulen soll. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem Fahrstil, der sich sowohl auf der Straße als auch auf gemischten Untergründen wohlfühlt. Die Maschine wirkt dabei wie ein „Allrounder mit Anspruch“: Sie soll nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen, wenn die Tour länger wird.
Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als leichtes, agiles Enduro-Konzept ausgelegt, das vor allem dort punktet, wo es unkompliziert bleiben soll: kurze Wege, Pendeln, gelegentliche Ausflüge ins Gelände und ein Einstieg in die Enduro-Welt ohne großes Gewicht und ohne riesige Leistungsansprüche.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Benelli TRK 702 und der Yamaha WR 125 R ist der größte Unterschied natürlich der Charakter des Motors. Die TRK 702 bringt deutlich mehr „Biss“ und eignet sich dadurch besonders für zügiges Fahren, Überholmanöver und entspannte Drehzahlen auf längeren Strecken. Das macht sie vor allem dann attraktiv, wenn nicht nur die Stadt zählt, sondern auch Landstraße und Autobahn-Anbindungen (je nach Rahmenbedingungen) eine Rolle spielen.
Die WR 125 R ist dagegen auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie fühlt sich eher so an, als würde sie „mitdenken“: Man fährt sie sinnvoll im passenden Drehzahlbereich und nutzt ihre Stärken dort, wo es nicht um maximale Reserven geht, sondern um kontrolliertes, ruhiges Vorankommen. Für kurze Strecken und für Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Vordergrund steht, ist das ein echter Vorteil – denn die Maschine bleibt dadurch angenehm handhabbar.
Stärken & Schwächen im Motor-Feeling
- Benelli TRK 702: Stärke bei Durchzug und Reserven; Schwäche eher dort, wo man bewusst „klein und leicht“ fahren möchte.
- Yamaha WR 125 R: Stärke bei unkomplizierter Fahrbarkeit und entspanntem Handling; Schwäche bei Situationen, in denen mehr Leistung für schnelle Manöver oder lange Strecken gewünscht ist.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder sehr deutlich. Die Benelli TRK 702 wirkt auf der Straße tendenziell stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Gerade auf gemischten Wegen – also wenn Asphalt, Schotter und holprige Abschnitte zusammenkommen – spielt die TRK 702 ihre Reiseenduro-Qualitäten aus.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn enge Passagen, Kopfsteinpflaster, Stadtverkehr oder unübersichtliche Wege dazugehören. Im Gelände bzw. auf Feldwegen fühlt sie sich oft „spielerischer“ an, weil das Motorrad schneller um die eigene Achse reagiert und das Handling weniger Kraft erfordert.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, wird die Benelli TRK 702 als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig zwischen Alltag und gelegentlichem Offroad-Ausflug wechselt, profitiert von der Yamaha WR 125 R, weil sie sich leichter kontrollieren lässt und weniger „Masse“ in den Vordergrund stellt.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort für Touren oder Kontrolle fürs Gelände
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Benelli TRK 702 ist eher auf Komfort und eine tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Sitzposition arbeiten möchte.
Die Yamaha WR 125 R setzt stärker auf eine Enduro-typische, kontrollorientierte Haltung. Das ist ein Vorteil, wenn man im Gelände oder auf unebenen Wegen mehr Gewicht verlagert und das Motorrad aktiv führen möchte. Gleichzeitig bleibt die Maschine dadurch oft auch im Alltag angenehm, weil sie nicht „zu groß“ wirkt.
Komfort vs. Beweglichkeit
- Benelli TRK 702: Vorteil bei längeren Touren und entspannterem Fahrgefühl; Nachteil, wenn maximale Beweglichkeit im Vordergrund steht.
- Yamaha WR 125 R: Vorteil bei aktiver Führung und leichter Handhabung; Nachteil, wenn man sehr lange Strecken möglichst komfortabel abspulen möchte.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern spielt Sicherheit eine große Rolle – und die zeigt sich vor allem in der Dosierbarkeit. Die Benelli TRK 702 profitiert von ihrem tourenorientierten Konzept: Das Motorrad lässt sich in typischen Alltagssituationen gut verzögern und vermittelt dabei ein stabiles Gefühl. Gerade wenn man mit mehr Tempo oder mit wechselnden Untergründen unterwegs ist, ist dieses „Vertrauen“ ein Plus.
Die Yamaha WR 125 R punktet ebenfalls mit gutem Feedback, wobei die Maschine durch ihr leichtes Konzept oft besonders angenehm zu kontrollieren ist. Im Gelände oder auf rutschigen Abschnitten kann die geringere Masse helfen, das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie zu bringen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und gemischte Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern auch, wie stressfrei sich ein Motorrad bewegt. Die Benelli TRK 702 ist dann im Vorteil, wenn der Alltag mehr als nur „kurze Strecken“ bedeutet: Wenn es regelmäßig über Land geht, wenn man öfter zügig unterwegs ist oder wenn man einfach ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Fahrten nicht müde macht.
Die Yamaha WR 125 R ist besonders dann stark, wenn das Motorrad flexibel bleiben soll: leicht zu handeln, schnell im Alltag einsetzbar und ideal für Fahrten, bei denen man auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist. Gerade für Einsteiger, die das Motorradgefühl aufbauen möchten, ist das ein starker Punkt.
Typische Einsatzbilder
- Benelli TRK 702: passt gut zu Touren, längeren Strecken und „Straße plus“.
- Yamaha WR 125 R: passt gut zu Stadt, Pendeln und gelegentlichem Offroad-Spaß.
Offroad-Potenzial: Was beide wirklich können
Beide Motorräder haben einen Offroad-Bezug, aber sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Die Benelli TRK 702 ist als Reiseenduro eher dafür gemacht, Schotter, Feldwege und unebene Abschnitte zu meistern, ohne dass man ständig „auf Kante“ fahren muss. Sie ist damit oft die bessere Wahl, wenn Offroad ein Teil der Tour ist – aber nicht das einzige Ziel.
Die Yamaha WR 125 R ist stärker auf das leichte Enduro-Erlebnis ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn man bewusst in Richtung Feldwege, Waldstücke oder einfache Strecken abbiegt und dabei Wert auf Agilität und Kontrolle legt. Für ambitioniertere Offroad-Einsätze kann die Maschine je nach Anspruch und Fahrstil dennoch Grenzen haben – aber für viele reale Strecken ist sie genau richtig.
Kaufentscheidung: Worauf es am Ende wirklich ankommt
Am Ende ist es weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Passung. Die Benelli TRK 702 ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich wie eine Reiseenduro anfühlt und auf längeren Strecken sowie bei gemischten Untergründen souverän bleibt. Die Yamaha WR 125 R ist die Wahl, wenn ein leichtes, handliches Enduro-Konzept im Vordergrund steht – für Alltag, Einsteiger und für alle, die gern mal abseits der Straße unterwegs sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Benelli TRK 702 gewinnt typischerweise bei Reserven, Langstreckenkomfort und einem tourentauglichen Gesamtpaket.
- Yamaha WR 125 R gewinnt typischerweise bei Leichtigkeit, Agilität und unkomplizierter Handhabung – besonders im Alltag und auf einfachen Offroad-Strecken.
Fazit:
Die Benelli TRK 702 ist das bessere Gesamtpaket, wenn längere Touren, mehr Reserven im Fahrbetrieb und ein komfortabler Reisecharakter wichtig sind. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das Straße und „Schotter zwischendurch“ entspannt mitmacht und dabei auch bei zügigerem Tempo souverän bleibt. Wer dagegen vor allem leichtes Handling, schnelle Reaktionen und ein unkompliziertes Enduro-Gefühl im Alltag möchte, liegt mit der Yamaha WR 125 R richtig. Sie ist ideal für Einsteiger, für Pendler mit gelegentlichen Ausflügen ins Gelände und für alle, die ein agiles Motorrad bevorzugen, das sich auch in engen Situationen gut kontrollieren lässt.
Kurz gesagt: TRK 702 für Touren und Reiseenduro-Ambitionen, WR 125 R für leichtes Enduro-Feeling und flexible Alltagsfahrten.