| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW F 450 GS vs. Benelli Leoncino 125 – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn es um den Einstieg ins Motorradfahren geht oder eine neue Maschine für den Alltag gesucht wird, stehen viele vor einer spannenden Frage: Soll es eher die klare, funktionale Linie einer GS sein – oder der charmante, urban geprägte Charakter eines Leoncino? Genau hier setzt dieser Vergleich an: BMW F 450 GS gegen Benelli Leoncino 125. Beide Motorräder richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse, und gerade deshalb lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede bei den typischen Kaufkriterien.
Grundidee im Vergleich: GS-Fokus vs. Scrambler-Feeling
Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit dem Anspruch, auch außerhalb der reinen Asphaltwelt souverän zu wirken. Das Konzept ist klar: aufsteigen, fahren, sich wohlfühlen – und dabei eine Position einnehmen, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Die Benelli Leoncino 125 dagegen spielt stärker die Karte des leichten, unkomplizierten Fahrgefühls. Der Look und die Ausrichtung erinnern an Scrambler- und Street-Vibes: optisch auffällig, im Alltag angenehm handlich und oft genau deshalb beliebt.
Schon in der Grundidee zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für viele Strecken anfühlt, landet eher bei der GS. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Stadtverkehr Spaß macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet im Leoncino häufig den besseren Match.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen als um das, was daraus im Fahrbetrieb entsteht. Die BMW F 450 GS wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf gleichmäßige Kraftentfaltung und kontrollierbares Tempo ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Landstraße oder gemischte Strecken gefahren werden. Die Leistungsentfaltung unterstützt ein ruhiges, sicheres Fahren – auch dann, wenn es mal etwas zügiger werden soll.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen stärker auf das entspannte Mitschwimmen im Stadtverkehr und auf kurze bis mittlere Touren ausgelegt. Der Motorcharakter ist typischerweise direkt und unkompliziert: schnell im richtigen Drehzahlbereich, leicht zu dosieren und damit ideal, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt. Für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, abgebremst und wieder angefahren wird, spielt die 125er-Philosophie ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der souveränen Abstimmung für gemischte Strecken und in einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Fahrten stabil bleibt. Schwäche kann sein, dass sie für reine Stadtfahrten „mehr Motorrad“ sein kann als nötig – je nach Anspruch und Budget.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in der Leichtigkeit des Alltags und in der einfachen Handhabung im Stadtverkehr. Schwäche kann sein, dass bei längeren Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen die Grenzen der 125er-Klasse schneller spürbar werden.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in ihrer Zielsetzung. Die BMW F 450 GS ist so ausgelegt, dass sie ein sicheres Fahrgefühl vermittelt – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und Kontrolle. Dadurch fühlt sich die GS häufig auch auf wechselndem Untergrund berechenbar an. Das ist ein Vorteil, wenn regelmäßig Landstraßen, Baustellenzonen oder unebene Abschnitte vorkommen.
Die Benelli Leoncino 125 setzt dagegen stärker auf Agilität. Das Motorrad wirkt oft wie gemacht für enge Situationen: Parklücken, kurze Ausweichmanöver, Stadtverkehr mit vielen Stop-and-go-Momenten. Gerade für Einsteiger ist das Handling ein wichtiger Punkt, weil es Sicherheit durch einfache Bedienbarkeit schafft.
Welche Maschine liegt in welcher Situation vorne?
Für ruhiges, kontrolliertes Fahren über längere Strecken und für das Gefühl, auch „mehr“ zu können, ist die BMW F 450 GS meist im Vorteil. Für das schnelle, unkomplizierte Durchkommen im Alltag und für ein Motorrad, das sich leicht bewegt, ist die Benelli Leoncino 125 oft die passendere Wahl.
Sitzposition und Ergonomie: Wohlfühlen auf kurzen und längeren Wegen
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt sich eine Fahrt anfühlt. Die BMW F 450 GS bietet typischerweise eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die Übersicht ermöglicht und das Gefühl von Stabilität unterstützt. Das kommt besonders dann zugute, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn der Verkehr mal zäh wird und man trotzdem bequem sitzen möchte.
Die Benelli Leoncino 125 wirkt in der Regel eher „street-nah“: Die Ergonomie ist oft so gestaltet, dass sie für Stadtfahrten und kurze Touren angenehm bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und dabei nicht stundenlang am Stück fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Auslegung.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn es wirklich losgeht
Im Alltag entscheidet nicht nur das Motorrad an sich, sondern auch die Art, wie es sich im täglichen Betrieb anfühlt. Bei der BMW F 450 GS spielt häufig die Kombination aus moderner Technik, durchdachter Bedienung und einem Gesamtpaket eine Rolle, das auf „einfach fahren“ ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv, wenn Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl gelegt wird – vom Start bis zur Fahrtende.
Die Benelli Leoncino 125 punktet dagegen oft mit einem stimmigen Konzept für den Einstieg: leicht zu handhaben, optisch präsent und für viele Alltagssituationen ausreichend motorisiert. Gerade wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter für kurze Wege dienen soll, kann das sehr passend sein.
Stärken und Schwächen bei der Alltagstauglichkeit
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der „Allround“-Anmutung und darin, dass sie sich auch auf längeren oder gemischten Strecken gut anfühlt. Schwäche kann sein, dass sie für rein urbane Kurzstrecken eventuell nicht die wirtschaftlichste oder praktischste Wahl ist.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzung und im angenehmen Handling im Stadtverkehr. Schwäche kann sein, dass bei anspruchsvolleren Streckenprofilen die Reserven schneller ausgeschöpft sind.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die Frage stellt: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die BMW F 450 GS ist häufig die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das mehr als nur „von A nach B“ kann. Sie passt gut zu Fahrern, die regelmäßig Landstraße oder gemischte Strecken fahren, Wert auf Kontrolle und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das sich auch bei längeren Fahrten nicht „klein“ anfühlt.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag im Mittelpunkt steht: Stadtverkehr, kurze Wege, spontane Fahrten und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein unkompliziertes, handliches Bike sucht und dabei den Fokus auf Fahrspaß im urbanen Umfeld legt, findet im Leoncino häufig die stimmigere Lösung.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist der passende Begleiter für alle, die ein Motorrad für gemischte Strecken suchen und dabei ein sicheres, kontrolliertes Fahrgefühl bevorzugen. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn längere Fahrten, wechselnder Untergrund oder der Wunsch nach mehr Reserven im Vordergrund stehen. Wer ein Bike möchte, das sich wie ein echter Allrounder anfühlt und auch außerhalb der reinen Stadtroute überzeugt, trifft mit der GS meist die bessere Wahl.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen ideal für den Alltag: leicht zu bewegen, unkompliziert zu fahren und mit einem Charakter, der im Stadtverkehr besonders viel Spaß macht. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, häufig im Stop-and-go unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar und angenehm handlich bleibt, findet im Leoncino die stimmigere Option.
Kurz gesagt: GS für mehr Vielseitigkeit und Reserven, Leoncinо für urbane Leichtigkeit und unkomplizierten Fahrspaß.