| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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BMW F 450 GS vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Typ Motorrad passt?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für den modernen, vielseitigen GS-Ansatz: aufrecht, alltagstauglich und mit Fokus auf kontrolliertes Fahren – egal ob kurze Wege in der Stadt oder längere Touren über die Landstraße. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den Bobber-Charakter: markantes Design, kompaktere Optik und ein Fahrgefühl, das stärker nach Stil als nach „Maximal-Adventure“ klingt.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Modelle gegeneinander eingeordnet. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, Stärken und Schwächen dort zu beleuchten, wo sie im Alltag wirklich zählen.
Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. Bobber-Style
Die BMW F 450 GS ist als Konzept auf Flexibilität ausgelegt. Die aufrechte Sitzposition und die Ausrichtung auf kontrollierte Fahrten machen sie besonders interessant, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur ein Wochenend-Objekt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 verfolgt dagegen eine klarere Linie: Sie wirkt wie ein Statement. Der Bobber-Look ist nicht nur Optik, sondern prägt auch das Fahrgefühl – oft mit dem Fokus auf „genießen“ statt „durchziehen“.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Bei der BMW steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sich das Motorrad im Stadtverkehr handhaben lässt und wie entspannt sich längere Strecken fahren lassen. Die Benelli punktet eher dort, wo kurze Strecken, Landstraßen-Schwünge und das sichtbare Design im Mittelpunkt stehen. Wer vor allem „Fahrspaß mit Charakter“ sucht, wird sich schneller abgeholt fühlen.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Prioritäten
Auch wenn beide Modelle in der gleichen Hubraumklasse angesiedelt sind, unterscheiden sie sich im Charakter. Im Vergleich werden die Motorwerte und die Art der Kraftentfaltung gegenübergestellt. Die BMW wirkt dabei tendenziell wie die Maschine, die gleichmäßig und berechenbar vorwärts geht – passend zu einem Fahrstil, der auch mal entspannt cruisen will. Die Benelli hingegen bringt den Bobber-Ansatz mit: Das Motorrad soll sich lebendig anfühlen und den Fahrer stärker in den Moment holen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 450 GS: Stärken liegen meist in der kontrollierten Leistungsentfaltung und dem „ruhigen“ Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „Show“ liefert als ein Bobber – dafür ist die Maschine vielseitiger.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen im emotionalen Fahrgefühl und im Stil, der sich auch beim Fahren bemerkbar macht. Schwäche kann sein, dass sie nicht ganz so kompromisslos auf maximale Allround-Funktionalität ausgelegt ist wie die GS.
Fahrwerk und Handling: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen?
Beim Handling spielen im Vergleich vor allem die Angaben zu Fahrwerk und Geometrie eine Rolle. Die BMW F 450 GS ist als GS-Modell darauf ausgelegt, stabil zu wirken und gleichzeitig genug Beweglichkeit zu bieten. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad im Alltag häufig rangiert wird oder wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf das „gefühlte“ Motorrad-Erlebnis ausgelegt. Das kann bedeuten, dass sie sich in bestimmten Situationen direkter anfühlt – gleichzeitig kann sie bei sehr langen, anspruchsvollen Strecken oder bei wechselnden Untergründen weniger „neutral“ wirken als eine GS.
Was das für den Fahrstil heißt
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert meist von einem Motorrad, das sich leicht dosieren lässt. Wer regelmäßig Landstraße fährt, achtet stärker auf Stabilität und Komfort. In diesem Spannungsfeld wirkt die BMW oft als die ausgewogenere Wahl, während die Benelli eher die Maschine für „kurz raus und genießen“ ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Im Vergleich werden die Bremsen beider Motorräder gegenübergestellt. Hier geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um das Gefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren? Wie stabil bleibt das Motorrad beim Bremsen?
Die BMW F 450 GS zielt typischerweise auf ein sicheres, vorhersehbares Bremsverhalten ab – passend zu ihrem Allround-Anspruch. Die Benelli kann ebenfalls überzeugend bremsen, wird aber eher als Motorrad wahrgenommen, das man bewusst fährt: nicht „immer maximal“, sondern „passend zum Stil“.
Stärken und Schwächen
- BMW F 450 GS: Stärke ist meist die konstante Dosierbarkeit und das ruhige Sicherheitsgefühl. Schwäche: Wer nur auf „sportliche“ Bremswirkung im Kopf hat, könnte den Fokus weniger direkt finden.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist das stimmige Gesamtpaket aus Look und Fahrgefühl. Schwäche: Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Abstimmung weniger „GS-typisch“ wirken.
Ergonomie und Sitzposition: Aufrecht oder „Bobber-typisch“?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die BMW F 450 GS ist aufrecht und dadurch oft angenehmer für längere Fahrten und den Alltag. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen typischerweise kompakter und „näher am Motorradgefühl“ – das kann toll sein, ist aber stärker abhängig von Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.
Worauf beim Vergleich zu achten ist
Im Vergleich werden relevante Punkte wie Ergonomie und die daraus resultierende Alltagstauglichkeit eingeordnet. Die BMW bietet hier meist mehr „Bequemlichkeit pro Kilometer“. Die Benelli kann dafür punkten, dass sie sich sehr direkt und charaktervoll anfühlt – besonders, wenn das Motorrad nicht als reines Transportmittel betrachtet wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für viele Käufer ist entscheidend, wie das Motorrad im Alltag funktioniert. Dazu gehören im Vergleich unter anderem Aspekte wie Gewicht, Handhabung und praktische Reichweite bzw. Tank-Themen. Die BMW F 450 GS ist als vielseitiges Modell häufig die Wahl, wenn das Motorrad wirklich „immer dabei“ sein soll.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt: für Ausfahrten, für das „kurz mal los“ und für Fahrten, bei denen das Design genauso wichtig ist wie die Strecke.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 450 GS: Stärke ist die Allround-Nutzung – von Stadt bis Landstraße. Schwäche: Wer ausschließlich den Bobber-Look sucht, könnte den Charakter als „zu vielseitig“ empfinden.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist das optische und emotionale Erlebnis. Schwäche: Wer häufig lange Strecken fährt oder maximale Vielseitigkeit erwartet, wird eher zur GS tendieren.
Ausstattung und Gesamteindruck: Was bekommt man fürs Geld?
Beim Vergleich spielen außerdem Ausstattungsdetails und der Gesamteindruck eine Rolle. Die BMW F 450 GS wirkt in der Regel wie ein durchdachtes Gesamtpaket, das auf moderne Nutzung ausgelegt ist. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den „Bobber“-Vibe und die stimmige Optik – das kann für viele Käufer genau der Punkt sein, der den Unterschied macht.
Design als Entscheidungskriterium
Design ist nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die BMW wirkt funktional und reisetauglich, die Benelli dagegen betont den Stil. Wer also Wert auf ein Motorrad legt, das man gern anschaut und das optisch aus der Reihe fällt, findet in der Benelli häufig schneller die passende Identifikation.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich ein Blick auf typische Käuferprofile – ohne dabei in reine Zahlen zu verfallen.
BMW F 450 GS – besonders passend für
- Fahrer, die ein Allround-Motorrad für Stadt und Landstraße suchen
- Menschen, die Wert auf komfortables Handling und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl legen
- Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht auf einen Zweck festlegt
Benelli Leoncino Bobber 400 – besonders passend für
- Fahrer, die Design und Charakter priorisieren
- Menschen, die eher „genießen“ als „durchplanen“ wollen
- Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag wie ein persönliches Projekt anfühlt
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf vielen Streckenstilen zuhause ist. Der Vergleich zeigt vor allem den Vorteil der GS-Philosophie: ausgewogenes Handling, ein eher ruhiges Sicherheitsgefühl und ein Gesamtpaket, das sich für Stadtfahrten ebenso eignet wie für längere Touren. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur gut aussieht, sondern auch praktisch und vielseitig bleibt, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus stärker auf Stil, Charakter und dem „Bobber-Gefühl“ liegt. Im Vergleich wirkt sie als Motorrad für bewusste Ausfahrten: weniger als kompromissloser Allrounder, mehr als emotionales Gesamtpaket. Wer vor allem Freude am Look und am direkten Fahrgefühl hat und das Motorrad gern als Ausdruck der eigenen Vorlieben nutzt, wird mit der Benelli glücklicher.
Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit, Bobber für Stil und Emotion.