UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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BMW F 450 GS vs. BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich im Alltag, auf Reisen und im Gelände

Wer sich für eine BMW GS interessiert, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Vertretern: der BMW F 450 GS und der BMW R 1200 GS Adventure. Beide tragen das GS-Erbe, aber sie sprechen spürbar verschiedene Fahrbedürfnisse an. Während die F 450 GS vor allem als agiles, modernes und vergleichsweise leicht zu beherrschendes Motorrad wahrgenommen wird, setzt die R 1200 GS Adventure stärker auf Komfort, Reichweite und das Gefühl, für lange Touren gemacht zu sein. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.

Grundidee der beiden Motorräder: Agilität vs. Reise- und Komfortfokus

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht. Das Konzept ist klar: leichteres Handling, dynamisches Ansprechverhalten und eine Sitzposition, die auch bei längeren Fahrten nicht in reiner Offroad-Extremhaltung endet. Dadurch eignet sich die F 450 GS besonders für Strecken, auf denen sich Asphalt, Schotter und kleinere Offroad-Passagen abwechseln.

Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Adventure-Modell stärker auf das ausgelegt, was viele auf Reisen suchen: souveräne Leistungsentfaltung, stabiler Geradeauslauf, viel Komfort und eine Ausstattung, die für längere Etappen ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Langstreckenwerkzeug“ an – mit dem Anspruch, auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

BMW F 450 GS: lebendig und leicht zu dosieren

Im Vergleich zeigt sich die F 450 GS als Motorrad, das sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen besonders angenehm anfühlt. Der Motorcharakter wirkt eher „handlich“: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad lässt sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen kontrolliert bewegen. Gerade wenn es darum geht, häufig zu beschleunigen oder das Tempo situativ anzupassen, spielt die F 450 GS ihre Stärken aus.

BMW R 1200 GS Adventure: souverän und durchzugsstark

Die R 1200 GS Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das vor allem bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen seine Ruhe ausspielt. Im Vergleich zu den eher „spritzigen“ Momenten der F 450 GS steht hier das Gefühl im Vordergrund, dass der Motor auch bei konstantem Tempo oder bei Last (z. B. mit Gepäck) zuverlässig arbeitet. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig lange Strecken gefahren werden und das Motorrad nicht ständig „neu“ aufgebaut werden soll.

Fahrwerk und Handling: Wer liegt wo besser?

Beim Fahrwerk und Handling trennt sich die Spreu schnell. Die BMW F 450 GS punktet im Vergleich vor allem durch Agilität. Sie wirkt leichter zu bewegen, reagiert direkter auf Lenkimpulse und macht es einfacher, enge Kehren oder unübersichtliche Streckenabschnitte souverän zu meistern. Auch im Gelände-ähnlichen Terrain kann das Konzept überzeugen, weil das Motorrad nicht das Gefühl vermittelt, man müsse es „tragen“.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Gegenzug stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt mehr „Reise-Sicherheit“: Unebenheiten werden tendenziell souveräner abgefedert, und das Motorrad bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig. Der Preis dafür ist, dass das Handling weniger verspielt wirkt und das Motorrad im Vergleich etwas mehr Aufwand verlangt, wenn es um enge Passagen oder häufiges Rangieren geht.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort über Stunden vs. sportliche Alltagstauglichkeit

Ergonomisch unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die häufig als ausgewogen beschrieben wird: nicht zu „hoch“ für entspanntes Rangieren, aber auch nicht so tief, dass die Offroad-Optik oder das Gefühl für Bodenfreiheit verloren geht. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrten, bei denen sowohl Alltag als auch gelegentliche Ausflüge ins Unwegsame vorkommen.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Stunden noch gern fährt. Gerade bei längeren Etappen und wechselnden Temperaturen spielt das Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Wind-/Verkleidungswirkung und Fahrwerksabstimmung eine größere Rolle. Wer häufig reist, wird diesen Komfortfokus besonders zu schätzen wissen.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Unterstützung vs. Adventure-Komplettpaket

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen „Allround-Einstieg“ und „Adventure-Komplettpaket“. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein modernes Motorrad, das viele Funktionen für den Alltag bereitstellt und sich dadurch leicht in den Fahrmodus integrieren lässt. Das macht sie attraktiv, wenn Elektronik nicht als „Gadget“, sondern als praktische Unterstützung verstanden wird.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt noch stärker auf das Gesamtgefühl: Elektronik und Assistenzfunktionen sind eher darauf ausgerichtet, dass das Motorrad auch unter wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Im Vergleich ist das besonders relevant, wenn häufig unterschiedliche Untergründe, Wetterlagen oder Lastzustände auftreten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW F 450 GS

  • Agiles Handling: leichter zu bewegen, besonders in engen oder wechselhaften Streckenabschnitten.
  • Alltagstauglichkeit: wirkt unkompliziert im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen.
  • Vielseitiges Einsatzprofil: eignet sich gut für Mischbetrieb aus Asphalt und Schotter.

Schwächen der BMW F 450 GS

  • Reisefokus weniger ausgeprägt: wer vor allem lange Etappen mit maximalem Komfort sucht, wird eher zur Adventure-Philosophie greifen.
  • Adventure-Gefühl: das „große“ Reise-Setup wirkt im Vergleich weniger dominant.

Stärken der BMW R 1200 GS Adventure

  • Komfort und Stabilität: besonders stark bei langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Durchzugsstärke: macht das Motorrad auch mit Gepäck souverän.
  • Adventure-Ausrichtung: das Gesamtpaket ist auf Reisen und wechselnde Bedingungen ausgelegt.

Schwächen der BMW R 1200 GS Adventure

  • Weniger agil: im Vergleich zur F 450 GS braucht es mehr Kraft und Aufmerksamkeit bei engen Passagen.
  • Handling im Alltag: für häufiges Rangieren oder sehr dynamische Fahrten kann das Motorrad „größer“ wirken.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Im Vergleich wird schnell klar: Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegt, schnell auf Situationen reagiert und auch abseits der reinen Autobahnstrecke Spaß macht. Wer gern spontan fährt, häufig zwischen verschiedenen Untergründen wechselt und dabei ein unkompliziertes Handling priorisiert, findet in der F 450 GS einen starken Partner.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn Reisen im Mittelpunkt stehen. Wer lange Strecken plant, Wert auf Komfort legt und das Motorrad auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen als „verlässlichen Begleiter“ erleben möchte, wird die Adventure-Philosophie deutlich spüren. Im Vergleich wirkt sie wie die Maschine, die man für große Touren auswählt – nicht nur für den nächsten Ausflug.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein agiles, modernes Motorrad für gemischte Einsätze suchen: Stadt, Landstraße und gelegentlicher Schotter lassen sich damit besonders unkompliziert genießen. Das Handling wirkt leicht und dynamisch, wodurch sie sich auch für Fahrer eignet, die gern viel selbst „gestalten“ und nicht nur Kilometer abspulen möchten.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus. Komfort, Stabilität und ein Reisegefühl stehen hier klar im Vordergrund. Wer häufig unterwegs ist, Touren mit Gepäck plant und ein Motorrad bevorzugt, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Adventure-Variante die passendere Basis. Kurz gesagt: Agilität und Vielseitigkeit sprechen für die F 450 GS, Reise-Komfort und Souveränität für die R 1200 GS Adventure.

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