UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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BMW F 450 GS vs BMW R nineT Urban G/S – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei BMW-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für moderne, kompakte Reise- und Offroad-Tauglichkeit, während die BMW R nineT Urban G/S den Retro-Charme mit einem urbanen Abenteuer-Anspruch verbindet. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken auf sehr unterschiedliche Weise aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundcharakter: modern-pragmatisch vs. retro-abenteuerlich

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Werkzeug, das für viele Situationen gebaut wurde: klarer Fokus auf Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und ein Setup, das auch auf wechselndem Untergrund souverän bleibt. Der Charakter ist dabei eher funktional und direkt – mit dem Gefühl, dass das Motorrad vor allem dann Spaß macht, wenn man es aktiv bewegt.

Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt eine deutlich stärkere „Motorrad-Identität“ mit. Das Design und die Ausstrahlung sind ein Teil des Erlebnisses, und auch das Fahrgefühl folgt diesem Ansatz: mehr Stil, mehr Charakter, mehr „Genießen“ – ohne dabei komplett aus dem Alltag zu fallen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch optisch und emotional überzeugt, findet hier einen starken Kandidaten.

Motor & Antrieb: wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die F 450 GS zielt auf gleichmäßige, gut dosierbare Leistung und ein Fahrverhalten, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Gerade bei häufigem Stadtverkehr oder bei kurzen Strecken ist das angenehm, weil das Motorrad nicht „überfordert“ und sich kontrolliert anfühlt.

Die R nineT Urban G/S setzt stärker auf den typischen BMW-Charakter, der sich weniger wie ein reines Nutzfahrzeug anfühlt und mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Die Kraft wirkt oft „präsenter“ und das Ansprechverhalten lädt dazu ein, die Gänge sauber zu nutzen und das Tempo mit Gefühl zu bestimmen. Das ist besonders auf Landstraßen und bei Touren spürbar.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • BMW F 450 GS: Stärke ist die unkomplizierte Bedienbarkeit und das ruhige, gut kontrollierbare Leistungsbild. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei der R nineT.
  • BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist das markante Fahrgefühl und die stärkere emotionale Komponente. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil weniger „hands-off“ wirkt und mehr Aufmerksamkeit beim Fahren verlangt.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Im Handling zeigt die BMW F 450 GS ihre GS-typische Handschrift: Sie fühlt sich agil an, lässt sich gut einlenken und unterstützt dynamisches Fahren. Gerade wenn die Strecke unruhig wird – Kopfsteinpflaster, Baustellen, wechselnder Belag – wirkt die F 450 GS wie ein Motorrad, das mit solchen Situationen gerechnet hat. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchten.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen eher mit einer Art „Souveränität“. Sie wirkt stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei komplett träge zu sein. In der Praxis bedeutet das: Auf flüssigen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich sehr stimmig an. In engen, sehr technischen Passagen kann die F 450 GS jedoch den Vorteil der kompakteren, eher sportlich-agilen Auslegung ausspielen.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt, profitiert meist von der direkten Reaktion der F 450 GS. Wer dagegen öfter längere Strecken fährt, bei denen man das Motorrad „laufen lassen“ kann, wird mit der R nineT Urban G/S oft mehr Ruhe und Fahrkultur erleben.

Sitzposition & Ergonomie: Komfort für unterschiedliche Fahrstile

Die BMW F 450 GS ist ergonomisch so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht in erster Linie auf „Sport“ getrimmt ist, sondern auf kontrollierte Bewegungsfreiheit. Die Sitzhaltung wirkt alltagstauglich und unterstützt ein aktives Fahren – besonders dann, wenn man das Motorrad im Stehen oder in dynamischen Kurvenphasen nutzen möchte.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine Sitzposition, die stärker auf Fahrspaß und Stil ausgelegt ist. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, solange die Strecken zum Charakter passen. Wer viel im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder häufig sehr lange geradeaus fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung zum Motorrad passt – denn die R nineT wirkt oft „bewusster“ als die F 450 GS.

Alltagstauglichkeit: zwischen „funktional“ und „charaktervoll“

Im Alltag entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Frage: Wie schnell ist man startklar, wie unkompliziert ist das Handling, und wie gut passt das Motorrad zu typischen Wegen?

Die BMW F 450 GS punktet mit einem pragmatischen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob man es „zu schade“ findet. Das macht sie attraktiv für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die gern spontan fahren.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie ist ein Motorrad, das man gern zeigt, das man gern fährt, und das sich stärker nach „Erlebnis“ anfühlt. Für Menschen, die ihr Motorrad als Teil der Persönlichkeit sehen, ist das ein großer Vorteil. Wer hingegen ein möglichst unaufgeregtes, universelles Werkzeug sucht, wird die F 450 GS oft als entspannter empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – typische Pluspunkte

  • Vielseitiger Charakter: Sie passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen, inklusive unruhigerem Untergrund.
  • Agiles Handling: Einlenken und aktives Fahren wirken unkompliziert.
  • Alltag ohne Stress: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt.

BMW F 450 GS – mögliche Grenzen

  • Weniger Retro-Emotion: Wer vor allem den „Look & Feel“ sucht, könnte weniger abgeholt werden.
  • Charakter eher funktional: Das kann für manche genau richtig sein – für andere weniger.

BMW R nineT Urban G/S – typische Pluspunkte

  • Starker Stil: Retro-Optik und Abenteuer-Feeling gehören zum Gesamterlebnis.
  • Fahrkultur: Das Motorrad lädt zum bewussten Fahren ein.
  • Stabile Souveränität: Auf längeren Strecken wirkt sie sehr stimmig.

BMW R nineT Urban G/S – mögliche Grenzen

  • Weniger „Werkzeug“-Gefühl: Je nach Nutzung kann sie sich stärker nach „Tourenmotorrad“ anfühlen.
  • Mehr Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr hektisch oder extrem technisch fährt, merkt eher Unterschiede.

Welche Zielgruppe passt besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Geht es vor allem um Vielseitigkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit, oder steht Charakter und Fahrkultur im Vordergrund?

Die BMW F 450 GS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf Touren nicht schnell langweilig wird und auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht. Sie eignet sich gut für Menschen, die gern aktiv fahren, gern variieren und ein Motorrad möchten, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S passt eher zu denen, die ein Motorrad suchen, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch emotional. Wer Retro-Design liebt, gern Landstraßen fährt und das Motorrad als Teil des Lebensstils sieht, wird mit der R nineT oft deutlich mehr „Aha“-Momente erleben.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, alltagstaugliches Motorrad im Fokus steht: unkompliziertes Handling, ein eher funktionaler Charakter und ein Fahrgefühl, das auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig fahren, spontan unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Wahl, wenn Stil und Fahrkultur stärker zählen als maximale Zweckmäßigkeit: Retro-Charme, ein markanteres emotionales Erlebnis und eine souveräne Art, längere Strecken zu genießen. Wer sein Motorrad gern bewusst fährt und Wert auf Persönlichkeit legt, findet in der R nineT Urban G/S die stimmigere Option.

Kurz gesagt: F 450 GS für Vielseitigkeit und pragmatischen Fahrspaß, R nineT Urban G/S für Charakter, Stil und Tourenfreude.

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