UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den passenden Charakter

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, entscheidet in der Praxis oft der Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie leicht ist es im Alltag zu bewegen und wie gut passt es zu den eigenen Fahrgewohnheiten? Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Kawasaki Z 500 SE. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Bike für Straße und Alltag suchen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee der beiden Motorräder: GS steht für Vielseitigkeit, Z für Agilität

Die BMW F 450 GS ist klar als vielseitiges Konzept gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt, der sowohl auf kurvigen Landstraßen als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht. Die GS-typische Auslegung zielt darauf ab, dass das Motorrad nicht nur „gut aussieht“, sondern auch im Alltag praktisch bleibt: auf kurzen Wegen, bei wechselnden Bedingungen und wenn es mal etwas unruhiger wird.

Die Kawasaki Z 500 SE verfolgt dagegen eine straightere Linie: mehr Street-Feeling, mehr Direktheit und ein Fahrstil, der sich nach agiler Kontrolle anfühlt. Das Z-Konzept ist häufig dann besonders attraktiv, wenn der Schwerpunkt auf dem urbanen Alltag liegt und man das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten auf der Straße nutzt.

Motor & Fahrgefühl: Unterschiedliche Antworten auf „Wie soll es sich anfühlen?“

Beim Vergleich von BMW F 450 GS und Kawasaki Z 500 SE zeigt sich vor allem im Fahrgefühl ein klarer Unterschied. Die BMW wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das gleichmäßig und kontrolliert anspricht. Das macht sie besonders interessant, wenn ein ruhiger, gut dosierbarer Vortrieb im Vordergrund steht – etwa beim Anfahren, im Stadtverkehr oder wenn man entspannt über Landstraßen gleiten möchte.

Die Kawasaki setzt dagegen stärker auf das Gefühl von unmittelbarer Reaktion. Wer gerne zügig beschleunigt, das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahl als „Werkzeug“ nutzt, findet im Z-Charakter oft mehr Spielfreude. Das kann sich vor allem dann bemerkbar machen, wenn man häufiger zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt.

Stärken & Schwächen im Vergleich

  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Art des Antriebs und dem insgesamt souveränen Eindruck. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „sportlich direkt“ wirkt als bei Bikes, die stärker auf spontane Gasannahme ausgelegt sind.
  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen in der agilen, straßennahen Auslegung und dem unmittelbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt und damit nicht ganz so „allround“ wirkt wie die GS-Philosophie.

Fahrwerk & Handling: Komfort vs. Agilität

Im Alltag entscheidet das Fahrwerk oft darüber, ob sich ein Motorrad „leicht“ anfühlt oder eher anstrengend wird. Die BMW F 450 GS ist dabei typischerweise auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Stabilität und Komfort ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, schlechte Fahrbahnen oder wechselnde Beläge werden weniger zum Stressfaktor.

Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich häufig noch etwas „straffer“ und direkter. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig in Kurven geht und das Motorrad als präzises Werkzeug nutzt. Auf glatten Straßen macht das besonders viel Spaß, weil die Rückmeldung schnell und klar ist.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig Strecken fährt, die nicht immer top sind, profitiert oft von der BMW-typischen Auslegung. Wer dagegen vor allem auf gut ausgebauten Straßen fährt und das Motorrad spürbar „führen“ möchte, findet in der Kawasaki häufig den direkteren Draht.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Kawasaki Z 500 SE zeigt sich: Beide zielen auf ein sicheres, kontrolliertes Bremsen ab, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt im Fahrgefühl.

Die BMW vermittelt dabei häufig ein ruhiges, berechenbares Bremsverhalten. Das ist besonders angenehm, wenn man im Alltag häufig bremsen muss und nicht jedes Mal „neu“ dosieren möchte. Die Kawasaki kann sich im Vergleich etwas sportlicher anfühlen, weil das Setup oft stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Das ist ein Plus, wenn man gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv steuert.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die BMW F 450 GS setzt typischerweise auf eine sinnvolle, alltagstaugliche Unterstützung, die das Fahren leichter macht, ohne den Charakter zu „überdecken“. Das kann besonders dann helfen, wenn Wetter und Grip variieren oder wenn man als Einsteigerin oder Einsteiger erst ein Gefühl für das Motorrad aufbauen möchte.

Die Kawasaki Z 500 SE bietet ebenfalls moderne Features, wirkt aber oft stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Elektronik ist da, um das Fahren zu unterstützen, aber das Motorrad bleibt in seinem Grundgefühl eher auf Dynamik getrimmt.

Stärken & Schwächen im Elektronik-Vergleich

  • BMW F 450 GS: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und dem ruhigen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, diese eher weniger im Grundgefühl spürt.
  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken in der dynamischen Ausrichtung und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Setup weniger „komfortorientiert“ wirkt, wenn man sehr entspannt oder auf wechselnden Untergründen unterwegs ist.

Ergonomie & Alltag: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist beim Motorradkauf ein echter Gamechanger. Die BMW F 450 GS ist in der Regel so ausgelegt, dass sie für viele Fahrertypen gut erreichbar bleibt und auch längere Fahrten angenehm macht. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad nicht nur für kurze Runden nutzt, sondern auch für Touren oder längere Pendelstrecken.

Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dagegen oft „street-näher“: Sitzposition und Haltung sind häufig so gewählt, dass man das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung bringt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen, dynamischen Strecken ein Vorteil sein.

Wartung & Kosten: Praxis zählt mehr als Theorie

Bei der Frage nach Wartung und Folgekosten lohnt es sich, nicht nur auf Schlagworte zu schauen, sondern auf das Gesamtpaket: Verfügbarkeit von Teilen, typische Serviceintervalle und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Im Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Kawasaki Z 500 SE gilt: Beide Marken sind etabliert, und beide Modelle sind grundsätzlich auf einen modernen Betrieb ausgelegt.

Die BMW kann dabei durch ein sehr strukturiertes Gesamtpaket überzeugen, während die Kawasaki oft durch eine unkomplizierte, straßenorientierte Nutzung punktet. Wer regelmäßig selbst Hand anlegt oder Wert auf einfache Zugänglichkeit legt, wird im Alltag schnell merken, welches Motorrad besser zum eigenen Rhythmus passt.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem dann klar, wenn man sich fragt: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?

BMW F 450 GS – die bessere Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Alltag und Touren gut verbindet.
  • Menschen, die Wert auf ruhiges, berechenbares Fahrverhalten legen.
  • Wer häufig auf wechselnden Strecken unterwegs ist und ein komfortableres Gesamtgefühl bevorzugt.

Kawasaki Z 500 SE – die bessere Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Straße fahren und ein direktes, agiles Handling möchten.
  • Menschen, die gerne dynamisch beschleunigen und das Motorrad aktiv bewegen.
  • Wer ein Bike sucht, das im urbanen Alltag schnell „parat“ wirkt und viel Fahrspaß auf kurzen Strecken liefert.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die stimmigere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad im Vordergrund steht: ein souveränes Gesamtgefühl, gut dosierbares Fahren und eine Auslegung, die auch bei weniger perfekten Straßenbedingungen entspannt bleibt. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein Bike möchte, das sich im Alltag zuverlässig und ruhig anfühlt, findet in der BMW oft den besseren Partner.

Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Fokus klar auf Straße und Agilität liegt. Das Motorrad wirkt direkter, macht dynamische Fahrten leichter und bringt viel Spielfreude in den Alltag – vor allem auf gut ausgebauten Strecken und bei kurzen, schnellen Runden.

Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Komfort im Gesamtpaket, Z für agiles Street-Feeling und dynamische Reaktionen. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.

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