| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
BMW F 450 GS vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei moderne 450er-Modelle gegeneinander antreten, geht es selten nur um Datenblätter. Viel spannender ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit wechselndem Tempo und auf längeren Touren, bei denen Komfort und Reserven zählen. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Royal Enfield Guerrilla 450: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte, welche Stärken zeigen sie im direkten Vergleich und wo liegen die jeweiligen Schwächen?
Grundidee im Vergleich: GS-Anspruch vs. Guerrilla-Charakter
Die BMW F 450 GS steht klar für den typischen GS-Gedanken: ein Motorrad, das sich breit einsetzen lässt, mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Fahrstabilität und einem Setup, das auch längere Strecken angenehm macht. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein urbaner Allrounder mit eigenem Stil, der sich leicht bewegen lässt und dabei einen charaktervollen Motor- und Fahrgefühl-Schwerpunkt setzt.
Beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad im 450er-Segment suchen. Doch die Schwerpunkte sind unterschiedlich: BMW legt mehr Wert auf „Touring- und GS-Feeling“, Royal Enfield mehr auf „Street- und Spaßfaktor“.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt im Alltag oft wie das „ruhigere“ und berechenbarere Paket. Das liegt weniger an einzelnen Zahlen als an der Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die BMW lässt sich in vielen Situationen sauber dosieren – besonders beim Beschleunigen aus dem unteren Drehzahlbereich und beim gleichmäßigen Tempo auf Landstraßen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen häufig mehr „Charakter“ ins Spiel. Das Fahrgefühl wirkt lebendiger, mit einem Motor, der sich stärker über den Drehzahlbereich „mitnimmt“. Wer gerne spürt, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, findet in der Guerrilla oft mehr unmittelbaren Fahrspaß. Gleichzeitig kann das im Alltag bedeuten, dass man je nach Fahrstil etwas mehr mit dem Motor arbeiten möchte, statt ihn nur „laufen zu lassen“.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der gut dosierbaren Kraftentfaltung und dem insgesamt souveränen, tourentauglichen Gefühl. Schwäche: Wer maximale „Unmittelbarkeit“ sucht, empfindet die BMW manchmal als etwas weniger emotional.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen im lebendigeren Ansprechverhalten und dem markanten Fahrgefühl. Schwäche: Je nach Nutzung kann die Abstimmung weniger „entspannt“ wirken, wenn häufig sehr niedriges Tempo gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen GS-orientiertem Konzept und urbanem Spaßfokus. Die BMW F 450 GS ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben: Kopfsteinpflaster, wellige Landstraßen oder längere Autobahnabschnitte (falls in der Region relevant) werden meist souverän abgefedert. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle – besonders in Kurven, wenn man nicht jedes Detail der Straße „lesen“ will.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. In der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt sie oft handlicher und „direkter“. Das macht Spaß, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln. Schwierig wird es eher dann, wenn man sehr lange Strecken mit konstantem Tempo fährt und dabei maximale Ruhe erwartet.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird bei der BMW F 450 GS häufiger zufrieden sein. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, viel in der Stadt unterwegs ist und Kurven „spielerisch“ angeht, findet in der Royal Enfield Guerrilla 450 oft das passendere Gefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für unterschiedliche Körper
Ergonomie ist bei 450ern besonders wichtig, weil viele Fahrerinnen und Fahrer das Motorrad sowohl für Alltag als auch für Wochenendtouren nutzen. Die BMW F 450 GS bietet typischerweise eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft, wenn man länger fährt oder wenn die Strecke nicht immer planbar ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen oft „entspannter“ im urbanen Einsatz. Die Sitzhaltung kann je nach Fahrertyp sehr angenehm sein, besonders wenn man gerne aufrecht und nah am Geschehen unterwegs ist. Für sehr lange Touren hängt die Zufriedenheit jedoch stärker von der individuellen Statur und dem persönlichen Komfortempfinden ab.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW F 450 GS punktet häufig mit einem Gefühl von „berechenbarem Verzögern“: Man kann die Verzögerung sauber dosieren, ohne dass das Motorrad unruhig wirkt. Das ist besonders hilfreich, wenn im Stadtverkehr häufig gebremst wird oder wenn man in wechselnden Situationen schnell reagieren muss.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt aber in der Praxis je nach Situation etwas stärker vom Fahrstil abhängig. Wer vorausschauend fährt und die Bremsen aktiv nutzt, kommt gut zurecht. Wer dagegen sehr „spät und hart“ bremst, sollte sich bewusst sein, dass das Gefühl nicht immer identisch mit der BMW-Charakteristik ist.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Einfachheit
Elektronik ist heute ein großes Thema – und im Vergleich zeigt sich oft ein klarer Unterschied im Ansatz. Die BMW F 450 GS setzt typischerweise auf ein Paket, das das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann sich in Fahrmodi, Traktions- und Stabilitätsunterstützung sowie einer insgesamt „modernen“ Bedienlogik zeigen. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen sicher an, auch wenn man nicht jedes Detail der Fahrphysik ständig im Kopf haben will.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen häufig etwas „direkter“ und weniger wie ein System, das den Fahrer permanent steuert. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für viele ist genau diese Natürlichkeit ein Plus. Wer aber besonders viel elektronische Unterstützung erwartet, findet in der BMW meist mehr Komfort im Handling.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- BMW F 450 GS: Stärken in der umfassenderen Unterstützung und dem modernen Gesamtpaket. Schwäche: Wer maximale Einfachheit bevorzugt, empfindet die BMW-„Systemwelt“ manchmal als etwas komplexer.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken in der direkten Fahrweise und dem unkomplizierten Gefühl. Schwäche: Weniger „Assistenten-Feeling“ im Vergleich zur BMW.
Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie entspannt es sich nutzen lässt. Beim Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Royal Enfield Guerrilla 450 zeigt sich: Beide können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW wirkt oft wie das „effiziente“ Gesamtpaket – besonders, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig „ausdrehen“ muss. Die Guerrilla kann ebenfalls sparsam sein, aber sie lädt stärker dazu ein, den Motor zu nutzen und das Fahrgefühl auszukosten.
Bei der Reichweite und dem Tank-/Nachfüll-Thema gilt: Wer häufig längere Strecken ohne Pause plant, profitiert meist von einem Setup, das auf ruhiges Fahren optimiert ist. Wer dagegen eher in kürzeren Etappen unterwegs ist, wird den Unterschied weniger stark spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Damit das Bild klar bleibt, hier die wichtigsten Unterschiede als Orientierung – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen:
- BMW F 450 GS ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das stabil, kontrolliert und tourenorientiert wirkt. Die Kombination aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Elektronik macht sie zu einer guten Wahl für wechselnde Strecken und längere Fahrten.
- Royal Enfield Guerrilla 450 spielt seine Stärken aus, wenn Agilität, Charakter und unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurvige Strecken und alle, die ein Motorrad mögen, das nicht zu „technisch“ wirkt.
Schwächen ergeben sich dabei meist aus dem jeweiligen Anspruch: Die BMW kann weniger „emotional direkt“ wirken, wenn man genau diesen Kick sucht. Die Royal Enfield kann weniger „Reise-Ruhe“ vermitteln, wenn man sehr lange Strecken mit maximaler Gelassenheit plant.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW F 450 GS – die bessere Wahl für…
Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Tour gleichermaßen abdeckt. Wer Wert auf stabile Fahrdynamik, berechenbares Bremsverhalten und ein modernes Elektronikpaket legt, findet in der BMW häufig die rundere Lösung. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich in unterschiedlichen Situationen „einfach richtig“ anfühlt, ist die BMW oft die stressfreiere Option.
Royal Enfield Guerrilla 450 – die bessere Wahl für…
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ideal, wenn Fahrspaß und Charakter stärker zählen als maximale Systemunterstützung. Wer gerne agil unterwegs ist, viel in der Stadt fährt und das Motorrad als „lebendiges“ Erlebnis versteht, wird mit der Guerrilla meist mehr Freude haben. Auch für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein technisches Projekt anfühlt, sondern wie ein echter Begleiter mit eigenem Stil.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das komfortabel, stabil und tourentauglich wirkt und dabei mit einem modernen Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Elektronik überzeugt. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig unterschiedliche Strecken fahren und ein hohes Maß an Kontrolle und Entspannung schätzen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Charakter und unmittelbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Assistenz. Wer vor allem Stadt und kurvige Landstraßen genießt und ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, findet in der Guerrilla oft die passendere Mischung. Kurz gesagt: BMW für die „rundere“ Allround-Tour, Royal Enfield für den „direkten“ Fahrspaß mit eigenem Stil.