| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.399 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- farbiges LCD-Cockpit
- schnittiges Design
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- nichts für große Fahrer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 136 | kg |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Länge | 1.941 | mm |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.070 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!
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BMW F 450 GS vs. Voge R 125 – Vergleich für Alltag, Einsteiger und erste Touren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ähnlichen Einsatzbereichen klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Voge R 125. Beide Modelle stehen für moderne Ansätze, alltagstaugliche Konzepte und eine klare Ausrichtung auf Fahrerinnen und Fahrer, die unkompliziert unterwegs sein möchten. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar – vor allem dort, wo es im Alltag wirklich zählt: beim Fahrgefühl, bei der Leistungsentfaltung, beim Komfort und bei den Kosten über die Zeit.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil – und wo zeigen sich die Grenzen?
Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen
Die BMW F 450 GS ist als vielseitige Reise- und Allround-Enduro gedacht, die auch längere Strecken souverän abspulen soll. Die Voge R 125 zielt dagegen stärker auf den Einstieg und den Alltag: leicht zu handhaben, pragmatisch im Handling und ideal für kürzere Wege sowie erste Touren.
Schon aus dem Vergleich der grundlegenden Eckdaten wird klar: Die BMW spielt ihre Stärken eher dort aus, wo mehr Reserven gefragt sind. Die Voge punktet vor allem mit dem unkomplizierten Charakter und dem Fokus auf Effizienz und Alltagstauglichkeit.
Motor und Leistungsentfaltung: Wo sich die Werte in Fahrgefühl übersetzen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Auslegung. Die BMW F 450 GS ist auf eine kraftvollere, gleichmäßigere Leistungsabgabe ausgelegt. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann souverän, wenn es zügig beschleunigen oder bei wechselnden Bedingungen flexibel reagieren soll.
Die Voge R 125 dagegen ist stärker auf den Bereich ausgelegt, der für Einsteiger und Stadtverkehr typisch ist: entspanntes Anfahren, kontrollierbares Beschleunigen und ein insgesamt gutmütiger Charakter. Die Leistungsentfaltung ist weniger „durchzugsorientiert“ im Sinne von Reserven, sondern eher auf den Alltag abgestimmt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der Reserven-Logik und dem insgesamt dynamischeren Eindruck, wenn die Strecke mehr Tempo fordert. Schwäche: Wer vor allem kurze Wege fährt, nutzt die BMW-Potenziale möglicherweise nicht vollständig.
- Voge R 125: Stärken liegen in der einfachen Handhabung und dem passenden Leistungsprofil für den Einstieg. Schwäche: Bei längeren Autobahn- oder Überlandabschnitten kann die fehlende „Reserve“ spürbarer werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigt der Vergleich eine klare Linie. Die BMW F 450 GS wirkt im Gesamtpaket auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn man zügiger fährt. Die Abstimmung zielt darauf, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund ruhig bleibt und die Linie gut hält.
Die Voge R 125 ist dagegen spürbar auf Agilität und leichtes Handling ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für enge Stadtbereiche, häufiges Anfahren und Stop-and-go-Situationen. Im Vergleich der Fahrwerkswerte wird deutlich: Die Voge ist eher „alltagsschnell“ als „reisehart“.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und Wert auf ein Motorrad legt, das sich schnell „einparken“ und unkompliziert bewegen lässt, findet in der Voge R 125 einen sehr passenden Charakter. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden, dürfte mit der BMW F 450 GS zufriedener sein.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Im Vergleich der ergonomischen Werte zeigt sich: Die BMW F 450 GS ist so konzipiert, dass sie auch auf längeren Touren nicht „zu anstrengend“ wird. Die Haltung wirkt insgesamt ausgewogener für wechselnde Fahrphasen.
Die Voge R 125 bietet eine eher kompakte, leicht zugängliche Ergonomie. Das ist ein Vorteil für Einsteiger, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt und das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten leichter fällt.
Stärken und Schwächen
- BMW F 450 GS: Stärken bei längeren Fahrten und einem komfortorientierten Gesamtgefühl. Schwäche: Wer sehr klein ist oder besonders viel Wert auf maximale Kompaktheit legt, muss die Ergonomie individuell prüfen.
- Voge R 125: Stärken bei Zugänglichkeit und Einsteigerfreundlichkeit. Schwäche: Bei sehr langen Etappen kann der Komfort je nach Fahrprofil schneller an Grenzen stoßen.
Verbrauch, Reichweite und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Verbrauchs- und Effizienzwerte zeigt sich, dass beide Modelle auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Die Voge R 125 wirkt dabei besonders auf „vernünftige“ Kosten im täglichen Betrieb optimiert. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Touren und häufige Fahrten genutzt wird.
Die BMW F 450 GS kann ebenfalls mit einem modernen Effizienzansatz überzeugen, spielt aber ihre Stärken eher dann aus, wenn man nicht nur sparsam, sondern auch mit mehr Reserven unterwegs ist. Der Unterschied zeigt sich im Fahrstil: Wer die BMW dynamischer bewegt, profitiert von der Leistungscharakteristik – ohne dass der Alltagseindruck komplett kippt.
Kosten, Wartung und Teile: Was der Vergleich nahelegt
Bei den Kosten über die Zeit sind nicht nur Anschaffung und Versicherung relevant, sondern auch Wartungsintervalle, Verschleißteile und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Im Vergleich der aufgeführten Werte und Rahmenbedingungen wird klar: Die Voge R 125 ist tendenziell die pragmatischere Wahl, wenn möglichst wenig „Nebenaufwand“ entstehen soll.
Die BMW F 450 GS steht dagegen für ein Premium-Gesamtpaket. Das kann sich in Service- und Wartungsstrukturen sowie in der langfristigen Werthaltigkeit widerspiegeln. Gleichzeitig gilt: Wer die BMW als „Allround-Reisegerät“ nutzt, bekommt eher das Gefühl, dass die Investition auch im Alltag zurückkommt.
Für wen passt welches Motorrad?
Voge R 125: Ideal für Stadt, Einsteiger und unkomplizierte Touren
Die Voge R 125 ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem leicht zu beherrschenden Motorrad liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, viel stoppt und startet, Wert auf ein handliches Handling legt und das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Strecken nutzt, findet hier eine stimmige Lösung.
Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die sich an das Motorradfahren herantasten und dabei ein Modell möchten, das nicht „zu viel“ ist, wirkt die Voge als sichere Basis.
BMW F 450 GS: Ideal für mehr Reserven, längere Strecken und vielseitige Nutzung
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Vielseitigkeit gefragt ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal zügiger unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt, dürfte mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Die BMW ist außerdem dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „für den Anfang“ gedacht ist, sondern als langfristiger Begleiter dienen soll – mit einem Fahrgefühl, das auch bei höheren Anforderungen nicht schnell an Grenzen stößt.
Fazit:
Die Voge R 125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Wege, leichtes Handling und ein effizienter Betrieb. Sie punktet vor allem mit einem unkomplizierten Charakter und eignet sich besonders für Einsteiger oder alle, die ein pragmatisches Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist und wenig „Erklärungsbedarf“ im Fahralltag hat.
Die BMW F 450 GS lohnt sich vor allem dann, wenn mehr Reserven, Stabilität und ein souveräneres Fahrgefühl gefragt sind. Im Vergleich der Werte zeigt sich, dass die BMW ihre Stärken dort ausspielt, wo Strecken länger werden, das Tempo höher ist oder die Bedingungen variieren. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das auch über den Einstieg hinaus überzeugt, findet in der BMW die passendere Basis.
Kurz gesagt: Voge für unkompliziertes Einsteigen und Stadt, BMW für vielseitige Nutzung und mehr Langstrecken-Komfort.