| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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BMW F 750 GS vs Benelli Leoncino 500 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber im Detail ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Genau das passiert bei der BMW F 750 GS und der Benelli Leoncino 500. Beide sind für viele Einsatzszenarien interessant – vom entspannten Feierabend-Ritt bis hin zu längeren Touren. Doch während die BMW ihren Fokus klar auf vielseitiges Reisen und eine robuste Alltagsbasis legt, spielt die Benelli stärker ihre Stärken im urbanen Stil, im handlichen Handling und im charaktervollen Fahrgefühl aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: Wie wirkt das Motorrad beim Anfahren und Beschleunigen? Wie fühlt sich das Fahrwerk an, wenn die Straße wellig wird? Und welches Bike passt besser zu Fahrten, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit genauso zählen wie Fahrspaß?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. markanter City-Tourer
BMW F 750 GS: die „Reise-bereite“ Allround-Maschine
Die BMW F 750 GS ist als Reiseenduro gedacht – mit einer Sitzposition, die auch längere Strecken angenehm macht, und mit einem Gesamtpaket, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen nicht nur die Strecke, sondern auch das Tempo und die Dauer eine Rolle spielen. Gerade wenn die Route mal schneller, mal kurviger und mal holpriger wird, spielt die GS ihre Stärken aus: Sie bleibt berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Benelli Leoncino 500: urban, leichtfüßig und mit eigenem Stil
Die Benelli Leoncino 500 steht dagegen deutlich mehr für den „Alltag mit Charakter“. Das Motorrad wirkt handlicher und zugänglicher, besonders wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn enge Passagen, Ampelstopps und wechselnde Straßenverhältnisse den Alltag bestimmen. Der Motorcharakter und die Art, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert, sorgen für ein lebendiges Fahrgefühl. Wer gern unkompliziert fährt und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, findet hier schnell einen Zugang.
Fahrgefühl im Vergleich: Motor, Antrieb und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für viele Fahrergruppen interessant, aber sie „arbeiten“ unterschiedlich. Die BMW F 750 GS fühlt sich vor allem dann richtig gut an, wenn gleichmäßiges Fahren, sauberes Dosieren und ein ruhiger Vortrieb gefragt sind. Die Maschine unterstützt dabei, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Tourenplanung und Komfort im Vordergrund stehen.
Die Benelli Leoncino 500 dagegen wirkt dynamischer im direkten Zugriff. Beschleunigung und Reaktion auf Gasbefehle sind spürbar „näher am Fahrer“. Das ist ein Plus, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn Kurven und Stadtverkehr den Takt vorgeben. Allerdings zeigt sich auch: Wer sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte bevorzugt, wird die BMW tendenziell als souveräner empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW F 750 GS: souverän und kontrolliert
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen Stabilität zählt: bei wechselndem Belag, bei längeren Kurvenserien oder wenn das Tempo über längere Zeit gehalten wird. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, das Motorrad „ruhig“ zu halten. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist.
Benelli Leoncino 500: leicht zu bewegen
Die Benelli Leoncino 500 ist im Vergleich dazu spürbar agiler. Das Handling wirkt unkompliziert, was in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringt. Gerade bei häufigen Richtungswechseln oder wenn das Motorrad im Alltag oft rangiert wird, ist die Benelli im Vorteil. Gleichzeitig sollte klar sein: Die Agilität ist ein Konzept – wer maximale „Reise-Ruhe“ sucht, wird bei der BMW eher fündig.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Komfort ist bei beiden Bikes ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW F 750 GS ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und der Aufbau zielt darauf, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet. Gerade mit Zubehör wie Windschutz oder Gepäckoptionen lässt sich die GS gut an die eigene Tourenroutine anpassen.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Ergonomie ist so gewählt, dass sie im Alltag nicht überfordert. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm. Wer allerdings regelmäßig lange Strecken mit hoher Dauerbelastung fährt, wird die BMW als komfortorientierter empfinden.
Stärken und Schwächen: Was spricht wofür?
Stärken der BMW F 750 GS
- Reise- und Tourenfokus: Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, lange Fahrten entspannt zu überstehen.
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen: Besonders auf unruhigen Straßen bleibt das Fahrgefühl kontrolliert.
- Vielseitige Ausrichtung: Mit passendem Zubehör lässt sich die GS gut auf unterschiedliche Einsätze trimmen.
Schwächen der BMW F 750 GS
- Weniger „City-nah“: Im engen Stadtverkehr kann die GS im Vergleich weniger leichtfüßig wirken.
- Anspruch an das Setup: Wer nur kurze Strecken fährt, merkt eventuell weniger Nutzen als bei Touren.
Stärken der Benelli Leoncino 500
- Agiles Handling: Das Motorrad lässt sich im Alltag schnell und unkompliziert bewegen.
- Charakter im Fahrgefühl: Die Reaktion auf Gas und die Lebendigkeit machen Spaß bei kurzen Fahrten.
- Stil und Zugänglichkeit: Die Leoncino wirkt oft genau richtig für Fahrer, die ein Motorrad mit Persönlichkeit suchen.
Schwächen der Benelli Leoncino 500
- Weniger Reisefokus: Für sehr lange Strecken wirkt die BMW tendenziell souveräner.
- Grenzen bei „Alleskönnern“: Wer häufig auf schlechtem Belag oder mit viel Gepäck unterwegs ist, wird die GS eher als geeigneter empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW F 750 GS: die bessere Wahl für Tourer und Vielnutzer
Die BMW F 750 GS passt besonders gut, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad als „Hauptmaschine“ für viele Situationen dienen soll. Wer gern plant, packt und losfährt – auch wenn die Route mal nicht perfekt ist – findet in der GS eine sehr stimmige Basis. Auch für Fahrer, die gern Zubehör nutzen und das Bike an den eigenen Stil anpassen möchten, ist die BMW eine starke Option.
Benelli Leoncino 500: die bessere Wahl für Stadt, Landstraße und Fahrspaß
Die Benelli Leoncino 500 ist ideal, wenn der Alltag viel Stadtverkehr, kurze Strecken und spontane Ausfahrten enthält. Wer ein leicht zu bewegendes Motorrad sucht, das schnell ein gutes Gefühl vermittelt und dabei optisch sowie fahrerisch Charakter zeigt, wird mit der Benelli glücklich. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad bevorzugen, das nicht „zu groß“ wirkt, ist die Leoncino eine attraktive Wahl.
Fazit:
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und einem stabilen, kontrollierten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad als vielseitige Reise- und Alltagsmaschine sehen und dabei auch längere Strecken sowie wechselnde Straßenverhältnisse regelmäßig mitnehmen. Die Benelli Leoncino 500 punktet dagegen dort, wo Agilität, Lebendigkeit und ein unkomplizierter Zugriff gefragt sind: Stadtfahrten, spontane Landstraßenrunden und ein Motorrad, das schnell Spaß macht und sich leicht bewegen lässt. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und ein charaktervolles, handliches Bike sucht, findet in der Leoncino den passenden Begleiter. Kurz gesagt: GS für Touren und Souveränität, Leoncino für Alltag, Agilität und Fahrspaß.