| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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BMW F 750 GS vs. Honda CB 500 F: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 750 GS steht für Vielseitigkeit und den Anspruch, auch über den Asphalt hinaus Spaß zu machen. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie die klare, straßenorientierte Antwort auf den Wunsch nach unkompliziertem Fahrspaß. Beide Modelle sind beliebt, beide haben ihre Fans – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im Folgenden geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren. Stattdessen werden die Eigenschaften beider Modelle so gegenübergestellt, dass schnell klar wird, welches Bike eher zu welchem Fahrprofil passt. Dabei werden die typischen Unterschiede in der Ausrichtung, im Fahrgefühl und in der praktischen Nutzung herausgearbeitet.
Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. straßenorientierter Allrounder
BMW F 750 GS: bereit für mehr als nur die Straße
Die BMW F 750 GS ist als Reiseenduro gedacht und bringt genau dieses Gefühl mit: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für kurze Runden nutzt, sondern auch für längere Touren. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man entspannt fahren kann, ohne komplett „aufrecht“ zu sitzen. Dadurch entsteht ein guter Mix aus Kontrolle und Komfort.
Auch die Art, wie die Maschine mit wechselnden Untergründen umgeht, spielt in der Praxis eine große Rolle. Wer gelegentlich Feldwege, Schotterpisten oder unebene Strecken einplant, findet in der GS-Philosophie die passende Grundlage. Das Motorrad ist damit weniger „nur Stadt“, sondern eher „Allround mit Reiseanspruch“.
Honda CB 500 F: leicht, direkt und straßennah
Die Honda CB 500 F ist dagegen klar auf die Straße fokussiert. Sie vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl, das besonders im Alltag überzeugt: an Ampeln, auf kurzen Strecken, bei flotten Fahrten durch die Stadt oder auf Landstraßen. Die Maschine wirkt handlich und lässt sich im Alltag gut bewegen.
Der Charakter ist dabei eher „smooth“ und alltagstauglich. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach funktioniert, wird mit der CB 500 F schnell warm. Gerade für Fahrer, die sich an das Motorradfahren herantasten oder nach einem unkomplizierten Zweitbike suchen, ist diese Ausrichtung ein Plus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder anfühlen
Leistung und Ansprechverhalten
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 750 GS zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen über längere Strecken. Das bedeutet in der Praxis oft ein souveränes Gefühl bei moderaten bis zügigen Tempi, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Dadurch wirkt die Maschine besonders auf Touren entspannt.
Die Honda CB 500 F setzt dagegen mehr auf ein direktes, straßentaugliches Ansprechverhalten. Sie fühlt sich in vielen Situationen lebendig an und macht Spaß, wenn man Kurven dynamisch ansteuert oder auf Landstraßen zügig unterwegs ist. Für den Alltag ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „da“ ist, wenn man Gas gibt.
Stabilität und Kurvengefühl
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit am Stück fährt. Die GS-typische Geometrie und die Auslegung auf Touren sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt.
Die Honda CB 500 F punktet eher mit einem agilen, straßennahen Gefühl. In flüssigen Kurven und bei sportlicherer Fahrweise wirkt sie handlich und leicht zu kontrollieren. Wer vor allem Asphaltstrecken fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich „einfach“ fahren lässt.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Wer gewinnt im täglichen Einsatz?
Sitzposition und Ergonomie
Bei der BMW F 750 GS ist die Ergonomie auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, was besonders bei längeren Strecken spürbar wird. Zusätzlich ist die GS-Philosophie darauf ausgerichtet, dass man das Motorrad auch mit Gepäck oder für längere Touren nutzen möchte.
Die Honda CB 500 F ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf „kurz bis mittel“ ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Reisegerät und mehr wie ein unkomplizierter Begleiter. Für Pendler, Wochenendfahrten und spontane Touren ist das ein klarer Vorteil.
Windschutz und Streckenkomfort
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 750 GS bietet durch ihre Reiseausrichtung in der Regel mehr Potenzial für Streckenkomfort. Wer häufig auf Autobahnabschnitte oder längere Landstraßen setzt, profitiert oft davon, dass das Motorrad insgesamt „touriger“ abgestimmt ist.
Die Honda CB 500 F ist dagegen eher das Motorrad für den direkten Kontakt zur Straße. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrer fühlt sich genau diese Nähe zur Fahrbahn besonders lebendig an. Wer aber sehr lange Strecken mit viel Winddruck plant, wird die Reiseorientierung der GS eher zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Stärken der BMW F 750 GS
- Vielseitige Ausrichtung: Reiseenduro-Charakter macht das Motorrad flexibel für unterschiedliche Strecken.
- Tourenkomfort: Die Maschine wirkt auf längere Fahrten ausgelegt und bleibt dabei kontrollierbar.
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen: Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, spielt die GS-Philosophie ihre Vorteile aus.
Schwächen der BMW F 750 GS
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb: Wer fast ausschließlich kurze Strecken in der Stadt fährt, merkt die Reiseorientierung eher als „mehr Motorrad“.
- Anspruch an Budget und Pflege: Je nach Nutzung und Ausstattung kann die GS insgesamt kostenintensiver wirken als ein straßenfokussiertes Modell.
Stärken der Honda CB 500 F
- Unkompliziert im Alltag: Straßennahes Konzept, das schnell Spaß macht und wenig „Erklärungsbedarf“ hat.
- Agiles Fahrgefühl: Handlich und direkt – besonders auf Landstraßen und in Kurven.
- Guter Einstieg in die Motorradwelt: Für viele Fahrer ist die CB 500 F ein Modell, das sich kontrolliert und berechenbar anfühlt.
Schwächen der Honda CB 500 F
- Weniger Reisefokus: Für lange Strecken und „mehr als nur Asphalt“ ist die Ausrichtung nicht so konsequent wie bei der GS.
- Begrenztes Potenzial für Offroad-Ansprüche: Wer regelmäßig abseits befestigter Straßen unterwegs ist, wird eher an Grenzen stoßen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW F 750 GS: die richtige Wahl für Touren und Vielfalt
Die BMW F 750 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Fahrprofil abwechslungsreich ist: längere Touren, unterschiedliche Straßenbeläge, gelegentlich auch unbefestigte Strecken und der Wunsch nach einem Motorrad, das nicht nach kurzer Zeit „ausgereizt“ wirkt. Wer Wert auf Streckenkomfort, souveränes Auftreten und eine Reiseenduro-typische Vielseitigkeit legt, findet in der GS-Philosophie einen starken Partner.
Honda CB 500 F: ideal für Alltag, Kurven und unkomplizierten Fahrspaß
Die Honda CB 500 F passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Straße liegt: Stadtfahrten, Pendeln, Wochenendrunden und Landstraßen mit Fokus auf Agilität. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell Vertrauen aufbaut und sich ohne großen Aufwand fahren lässt, wird mit der CB 500 F sehr zufrieden sein. Auch als Einstieg oder als entspanntes Zweitbike ist sie für viele Fahrer eine stimmige Option.
Fazit:
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Allroundgerät genutzt werden soll: längere Strecken, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem souveränen, tourentauglichen Gesamtpaket sprechen klar für die GS. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht nur auf perfekten Straßen Spaß macht, sondern auch dann überzeugt, wenn die Route weniger planbar ist.
Die Honda CB 500 F gewinnt dagegen dort, wo Straße im Mittelpunkt steht: Alltag, Kurvenfahrten, unkomplizierte Fahrten und ein direktes, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das schnell zugänglich ist und im täglichen Betrieb unkompliziert bleibt, findet in der CB 500 F den passenden Charakter.
Kurz gesagt: GS für Vielfalt und Touren, CB 500 F für straßennahen Fahrspaß und Alltag.