| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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BMW F 750 GS vs Kawasaki Z 500 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es eher ein vielseitiges Reise- und Tourenbike sein oder ein agiles, straßennahes Motorrad mit direktem Antritt? Der Vergleich zwischen BMW F 750 GS und Kawasaki Z 500 zeigt, wie stark sich zwei Modelle in ihrer Ausrichtung, ihrem Fahrgefühl und ihrer typischen Einsatzwelt unterscheiden können – und wo sie sich trotz unterschiedlicher Konzepte überraschend gut ergänzen.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. straßenorientierter Allrounder
Die BMW F 750 GS steht für den klassischen GS-Ansatz: komfortabel genug für längere Strecken, zugleich so gebaut, dass auch unebene Wege oder wechselnde Straßenverhältnisse nicht sofort zum Problem werden. Das Motorrad wirkt insgesamt „tourentauglich“ – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl.
Die Kawasaki Z 500 verfolgt dagegen einen straßenorientierten Charakter. Sie ist spürbar leichter im Handling, wirkt wendiger und richtet sich stärker an den Alltag: Stadtverkehr, zügige Landstraßenabschnitte und kurze Touren, bei denen man schnell von A nach B kommt und dabei Spaß haben will.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 750 GS ist eher auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und souveränes Dahingleiten ausgelegt. Dadurch passt sie gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern entspannt Tempo aufbaut und hält. Gerade auf längeren Strecken ist dieses Gefühl ein echter Vorteil.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen lebendiger und direkter. Der Antrieb fühlt sich oft „spritziger“ an, was besonders in der Stadt oder auf kurvigen Strecken spürbar wird. Wer gerne beschleunigt, zügig rausbeschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Z 500 schneller ein vertrautes Gefühl bekommen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW punktet mit ruhiger, tourenorientierter Kraftentfaltung und einem insgesamt gelasseneren Charakter. Die Kawasaki ist im Gegenzug oft die bessere Wahl, wenn es um agiles Fahren und spontane Beschleunigung geht – dafür ist der Fokus weniger auf „große Reise“ als auf „viel Spaß im Alltag“ gelegt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität oder Wendigkeit?
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die BMW F 750 GS vermittelt ein stabileres, kontrolliertes Fahrgefühl. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn Straßen nicht perfekt sind. Die Maschine wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Die Kawasaki Z 500 ist im Handling spürbar leichter zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv für enge Straßen, häufiges Rangieren und Situationen, in denen man schnell reagieren muss. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft „handlicher“ an, was den Fahrspaß im Alltag erhöht.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Vorteil, wenn Stabilität, Komfort und ein souveränes Gefühl bei längeren Fahrten wichtiger sind. Die Kawasaki spielt ihre Stärken aus, wenn Wendigkeit und ein agiles Handling im Vordergrund stehen.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort für lange Strecken vs. sportlich-nah
Die Sitzposition der BMW F 750 GS ist auf Alltagstauglichkeit und längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Kampfhaltung“, mehr entspannteres Sitzen, wodurch man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn Touren geplant sind, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Kawasaki Z 500 bietet eine eher straßennahe, dynamische Ergonomie. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, wenn man gerne aktiv fährt und das Motorrad direkt „mitnimmt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal – bei sehr langen Touren kann der Komfort je nach Fahrstil und Körperbau jedoch stärker ins Gewicht fallen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW punktet mit entspannterem Langstreckenkomfort. Die Kawasaki überzeugt mit einem direkteren, sportlicheren Gefühl, das im Alltag besonders Spaß macht.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und das Gefühl, das man beim Bremsen bekommt. Die BMW F 750 GS wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das sich gut kontrollieren lässt – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Die Kawasaki Z 500 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, das vor allem im Stadt- und Landstraßenbetrieb überzeugt. Durch die straßenorientierte Auslegung fühlt sich das Motorrad beim Anbremsen oft sehr direkt an.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Vorteil, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen rechnet und ein ruhiges, kontrolliertes Gesamtpaket sucht. Die Kawasaki ist stark, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.
Ausstattung & Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch, wie gut ein Motorrad „funktioniert“. Die BMW F 750 GS ist typischerweise auf vielseitige Nutzung ausgelegt: Sie passt zu Touren, zu längeren Pendelstrecken und zu Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, wie die Strecke wird. Das Motorrad wirkt wie ein Plattform-Konzept, das sich mit Zubehör und Fahrpraxis gut erweitern lässt.
Die Kawasaki Z 500 ist dagegen stärker auf den täglichen Fahrspaß fokussiert. Sie wirkt unkompliziert, schnell verfügbar und eignet sich besonders für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag leicht bewegt und nicht zu „schwer“ im Kopf wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Vorteil, wenn Vielseitigkeit und Tourenorientierung wichtiger sind. Die Kawasaki punktet mit unkomplizierter Handhabung und einem klaren Fokus auf straßennahen Fahrspaß.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Stadt & Pendeln
Für Stadtverkehr und Pendelwege ist die Kawasaki Z 500 oft die passendere Wahl. Das Motorrad wirkt wendig, reagiert direkt und macht kurze Strecken schnell zu einem positiven Erlebnis. Wer häufig im Stop-and-go steckt oder enge Situationen hat, profitiert von der agilen Auslegung.
Landstraße & Kurven
Auf der Landstraße kann beides Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki Z 500 spielt ihre Stärken aus, wenn man gerne zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt. Die BMW F 750 GS ist stark, wenn man lieber gleichmäßig fährt, souverän Tempo aufbaut und dabei Komfort sowie Stabilität schätzt.
Touren & längere Fahrten
Wenn Touren im Vordergrund stehen, hat die BMW F 750 GS klare Vorteile. Die Ergonomie, das Gesamtgefühl und die tourenorientierte Auslegung passen besonders gut zu längeren Tagen. Die Kawasaki Z 500 kann natürlich auch auf Tour gehen, wirkt aber eher wie der Typ Motorrad, der für „kurz raus und viel Spaß“ gemacht ist.
Typische Käuferprofile: Wer wird sich mit welchem Motorrad wohler fühlen?
Die BMW F 750 GS passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine bestimmte Strecke gedacht ist. Wer häufig unterwegs ist, auch mal längere Strecken plant und dabei Wert auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl legt, findet in der GS-Philosophie meist genau das richtige Paket.
Die Kawasaki Z 500 ist ideal für Menschen, die ein Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu handhaben ist und auf der Straße schnell ein Lächeln erzeugt. Wer gerne dynamisch fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, wird mit der Z 500 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für längere Fahrten, wechselnde Straßenverhältnisse und ein insgesamt souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl gesucht wird. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Stabilität, entspannte Ergonomie und Tourenorientierung im Vordergrund stehen. Die Kawasaki Z 500 empfiehlt sich vor allem für den Alltag: Stadt, Pendeln und kurvige Landstraßenabschnitte, bei denen Wendigkeit, direktes Ansprechverhalten und unkomplizierter Fahrspaß zählen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der Z 500 den passenden Charakter. Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Z 500 für agiles Fahren und straßenorientierten Spaß.