| UVP | 10.650 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller Motor
- ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
- Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
- gute Bremsen
- Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
- Windschild zu klein
- Serienbereifung 1b
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.296 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 815-830 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 87 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ...Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW F 800 GS (ab 2023) vs. Indian FTR 1200 Sport – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das oft nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die BMW F 800 GS (ab 2023) steht für vielseitige Einsatzmöglichkeiten, eine aufrechte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das sowohl im Alltag als auch auf Touren überzeugt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen setzt auf einen sportlicheren Charakter, ein markantes Auftreten und ein agiles Handling, das besonders auf der Landstraße Spaß macht. Im direkten Vergleich wird schnell klar: Beide Modelle können begeistern – aber sie richten sich an unterschiedliche Fahrprofile.
Grundidee und Motorrad-Charakter
BMW F 800 GS (ab 2023): die Allround-Reiseenduro
Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist als Reiseenduro gedacht, die sich nicht auf eine einzige Disziplin festlegt. Der Fokus liegt auf Komfort, Kontrolle und einem souveränen Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade wer regelmäßig pendelt, aber auch gern längere Strecken fährt, findet hier eine Basis, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Indian FTR 1200 Sport: sportlich, direkt, straßenorientiert
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt wie ein Statement: kompakt, muskulös und mit einer klaren sportlichen Ausrichtung. Der Charakter ist weniger „Reiseenduro“ und mehr „Straßenmaschine mit Biss“. Wer Kurven mag, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt, wird die Stärken der FTR besonders schnell merken.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: Wie gut lässt sich das Motorrad dosieren und wie harmonisch zieht es in verschiedenen Drehzahlbereichen. Die BMW F 800 GS (ab 2023) spielt ihre Stärken häufig in einem gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Ansprechverhalten aus. Das macht sie angenehm, wenn es im Stadtverkehr stop-and-go gibt oder wenn auf längeren Strecken ein ruhiger Rhythmus gefragt ist.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen oft „direkter“. Das Fahrgefühl ist spürbar sportlicher, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügiger zu nutzen. Dadurch entsteht ein anderes Erlebnis: weniger entspanntes Gleiten, mehr aktives Fahren. Wer gern Gas gibt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, wird die Indian als besonders motivierend empfinden.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Die BMW F 800 GS (ab 2023) bietet typischerweise eine aufrechte Haltung, die den Rücken entlastet und den Blick nach vorn angenehm frei hält. Das ist ein Pluspunkt für Alltag und Reisen, weil man nicht ständig „in der Haltung arbeitet“.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt eher auf eine sportlichere Ausrichtung. Das kann sich in Kurven sehr lebendig anfühlen, verlangt aber auch mehr aktive Fahrhaltung. Wer kurze bis mittlere Strecken bevorzugt oder gern dynamisch fährt, wird das als Vorteil sehen. Für sehr lange Touren kann die BMW durch die eher entspannte Geometrie im Vorteil sein.
Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Reiseenduro und straßenorientiertem Sport-Konzept. Die BMW F 800 GS (ab 2023) wirkt in vielen Situationen stabil und gutmütig. Gerade bei wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft das Konzept, das Motorrad kontrolliert zu bewegen.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird. Das Motorrad wirkt oft leichter zu „positionieren“, und das Feedback aus dem Fahrwerk und der Lenkung unterstützt ein zügiges Tempo. Wer Kurvenfahrten liebt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier ein sehr direktes Erlebnis.
Fahrwerk und Bremsen: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Komfort, Rückmeldung und Stabilität. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist darauf ausgelegt, Unebenheiten abzufedern und dabei kontrolliert zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht immer glatt ist oder wenn man auch mal längere Abschnitte am Stück fährt.
Die Indian FTR 1200 Sport zielt stärker auf sportliche Dynamik. Das Fahrwerk unterstützt häufig ein zügiges Einlenken und ein aktives Fahrverhalten. In Kombination mit den Bremsen entsteht ein Paket, das sich für dynamische Fahrten sehr stimmig anfühlt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählen Details: Übersicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind und Wetter sowie die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist in der Regel als „Werkzeug“ gedacht, das man gern nutzt. Dazu passt, dass sie sich häufig durch eine praktische Ausrichtung auszeichnet: Touring-Feeling, gute Ergonomie und ein Konzept, das auf verschiedene Einsatzbereiche ausgelegt ist.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Die Ausstattung und die Auslegung sind oft darauf getrimmt, das sportliche Erlebnis zu betonen. Das kann im Alltag bedeuten: weniger „Reise-Tool“, mehr „Spaßmaschine“ – besonders dann, wenn die Route ohnehin kurvig oder abwechslungsreich ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 800 GS (ab 2023)
- Stärken: vielseitiger Charakter, komfortorientierte Ergonomie, souveränes Handling, gute Basis für Alltag und längere Touren.
- Schwächen: weniger „sportlich-direkt“ im Gefühl als die Indian; wer ausschließlich sportliche Kurvenagilität sucht, könnte den Fokus als etwas konservativer empfinden.
Indian FTR 1200 Sport
- Stärken: sportlicher Fahrcharakter, direktes Feedback, agiles Handling auf der Landstraße, starkes Erlebnis beim aktiven Fahren.
- Schwächen: weniger auf entspanntes Langstrecken-„Alltagsgleiten“ ausgelegt; die sportlichere Sitzposition kann für sehr lange Strecken anstrengender sein.
Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Die Wahl hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zur eigenen Nutzung passt. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist besonders interessant, wenn das Motorrad mehrere Rollen erfüllen soll: Pendeln, Wochenendtour, vielleicht auch längere Reisen. Wer Wert auf eine aufrechte, entspannte Haltung legt und ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen sicher und kontrolliert anfühlt, trifft hier häufig eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen ideal, wenn die Fahrten vor allem Spaß machen sollen: Kurven, zügiges Tempo, aktives Fahren und ein sportliches Gesamtpaket. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „in die Hand nimmt“ und das Gefühl von Dynamik priorisiert, wird mit der Indian sehr wahrscheinlich mehr Freude im Alltag und auf der Landstraße finden.
Fazit
Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt. Die eher entspannte Ergonomie, das souveräne Handling und der alltagstaugliche Charakter machen sie besonders attraktiv, wenn unterschiedliche Strecken und längere Fahrten zum Alltag gehören. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „neu erarbeiten“ muss, sondern einfach zuverlässig funktioniert, liegt mit der BMW oft richtig.
Die Indian FTR 1200 Sport passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik priorisieren. Das Motorrad wirkt straßenorientiert, direkt im Ansprechverhalten und macht vor allem dann Spaß, wenn die Route Kurven bietet und das Fahren aktiv gestaltet wird. Wer das Motorrad als Erlebnis versteht und eine sportlichere Haltung sowie ein lebendiges Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Indian die passendere Option.
Kurz gesagt: BMW für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Indian für sportliche Fahrfreude auf der Straße.