| UVP | 13.750 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wirklich geländegängige Reise-Enduro
- bereits in Serie mit guter Ausstattung
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Fahrleistungen
- tolle Ergonomie für Stehend-Fahrer
- viele sinnvolle Offroad-Features
- etwas kleiner Tank, Reichweite könnte besser sein
- Sitzbank sehr straff
- Turbulenzen am Helm ab 100 km/h
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.393 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Durchmesser 43 mm, Federbasis manuell einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes WAD Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F 900 GS ist nun noch stärker Richtung Gelände ausgelegt als die Vorgängerin. Sie ist leichter, kräftiger, agiler und schöner - auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Der Abstand zwischen R 1300 GS und dieser Maschine ist damit größer geworden. Die R ist das eher straßenorientierte Adventure-Bike für die ganz lange Reise, die F ist das fluffigere Spielzeug für die Jungs, die es gerne mal in den Dreck zieht. Natürlich funktioniert die F 900 GS auch auf der Straße, dafür ist sie aber eigentlich gar nicht gemacht.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wer es mal ausprobieren will: Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer nicht ganz so auf Gelände steht, dem empfehlen wir auch eine Probefahrt mit der F 800 GS, z.B. bei B&S in Neumünster.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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BMW F 900 GS vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 900 GS steht für Vielseitigkeit, Reiseenduro-Feeling und einen sehr breiten Einsatzbereich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf Stil, einen klaren Bobber-Charakter und ein Motorradgefühl, das vor allem im urbanen Alltag und auf kurzen Ausfahrten Spaß macht. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier können, sondern wie sie sich im Alltag und auf der Straße gegeneinander schlagen.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Bobber-Style
Die BMW F 900 GS ist als Reiseenduro gedacht, also für lange Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrten, bei denen man flexibel bleiben möchte. Der Fokus liegt auf Stabilität, kontrollierbarer Leistung und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Touren nicht „kippt“. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist hingegen stärker auf den Look und den unmittelbaren Fahrspaß ausgelegt: kompaktere Anmutung, entspannteres Handling und ein Stil, der auf Fotos genauso wirkt wie auf der Straße.
Damit sind schon die ersten Weichen gestellt: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt, landet eher bei der BMW. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, leicht zu bewegen wirkt und optisch klar positioniert ist, findet in der Benelli häufig die passendere Richtung.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die BMW F 900 GS zielt auf souveräne Leistungsentfaltung und ein gleichmäßiges Tempo über längere Zeit. Das macht sie besonders interessant, wenn Streckenplanung und Fahrkomfort wichtiger sind als „nur“ sportliche Beschleunigung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen lebendiger im direkten Stadt- und Landstraßenbetrieb: Gasannahme und Antrieb passen oft gut zu kurzen Intervallen, bei denen man häufiger beschleunigt und wieder entspannt.
In der Praxis bedeutet das: Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn es um konstantes Fahren, entspanntes Überholen und Reichweite im Kopf geht. Die Benelli punktet, wenn das Motorrad schnell „griffbereit“ sein soll und man den Tag über eher kleine Runden dreht.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort oder Stil-Position?
Die BMW F 900 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken hilft das, Ermüdung zu reduzieren und den Oberkörper stabil zu halten. Dazu kommt, dass die GS-typische Haltung oft das Gefühl vermittelt, man könne jederzeit die Fahrweise anpassen—ohne dass man sich „verkrampft“.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen stärker auf den Bobber-Look. Das bedeutet häufig: kompaktere Proportionen, eine andere Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das mehr „on the bike“ statt „auf Tour“ wirkt. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Fahrten kurz und abwechslungsreich sind. Auf sehr langen Strecken kann die ergonomische Ausrichtung aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit stärker ins Gewicht fallen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 900 GS ist auf Stabilität und sicheres Fahrverhalten ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Die GS wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das „mitdenkt“: Man kann Linien halten, bleibt ruhig und hat das Gefühl, dass das Fahrwerk Reserven hat.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich oft agiler im Stadtverkehr. Das macht das Motorrad leicht zu manövrieren, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Rangieren. Gleichzeitig ist das Fahrwerk-Konzept eher auf den typischen Einsatzbereich abgestimmt: schöne Landstraßen, Stadtfahrten und Ausfahrten, bei denen man nicht ständig an die Grenzen des Motorrads geht.
Bremsen & Sicherheit: Wie kontrolliert wird?
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Charakter der Bremsleistung passt zum jeweiligen Konzept. Die BMW F 900 GS zielt auf kontrollierbares Verzögern auch bei wechselnden Bedingungen. Das ist besonders relevant, wenn man viel unterwegs ist und nicht immer die gleichen Streckenprofile fährt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet ebenfalls eine solide Bremsbasis, die im Alltag gut funktioniert. Der Unterschied liegt eher darin, wie man das Motorrad „liest“: Die BMW vermittelt mehr Tourensicherheit, während die Benelli im urbanen Tempo oft genau die richtige Dosierung für häufiges Anfahren und Stop-and-go bietet.
Ausstattung & Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Datenblatt steht, sondern wie sich Ausstattung im täglichen Gebrauch anfühlt. Die BMW F 900 GS ist häufig die Wahl für Fahrer, die Wert auf Komfort-Features, eine durchdachte Ergonomie und eine Ausstattung legen, die sich für längere Touren eignet. Dazu passt auch die Art, wie die GS sich „organisiert“: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad für verschiedene Situationen vorbereitet ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Ausrichtung ist weniger auf Tour-Overkill und mehr auf den unmittelbaren Spaß. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt und optisch schnell überzeugt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 900 GS – Stärken
- Vielseitiger Charakter: eignet sich für Alltag, längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse.
- Souveränes Fahrgefühl: stabil und kontrollierbar, besonders bei zügigem Fahren.
- Komfort auf Tour: die Ergonomie unterstützt längere Fahrten oft besser.
- Breite Einsatzfähigkeit: ein Motorrad, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist.
BMW F 900 GS – Schwächen
- Konzeptbedingt weniger „leichtfüßig“: im engen Stadtverkehr kann die GS je nach Situation weniger agil wirken.
- Anspruch an das Setup: wer maximal „einfach“ fahren will, muss ggf. mehr auf persönliche Einstellungen achten.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Stil & Identität: Bobber-Optik und ein klarer Charakter, der schnell gefällt.
- Agil im Alltag: wirkt oft handlich und macht kurze Strecken besonders attraktiv.
- Direktes Fahrgefühl: passt gut zu häufigen Beschleunigungs- und Entspannungsphasen.
- Einfaches „Mitnehmen“: für viele ist das Motorrad schnell einsatzbereit und unkompliziert im Handling.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Tour-Fokus begrenzt: für sehr lange Strecken kann die Ausrichtung weniger ideal sein.
- Konzeptgrenzen: wer maximale Reserven für hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnphasen sucht, wird eher bei der GS fündig.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW F 900 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Rollen übernehmen kann: Pendeln, Wochenendtour, längere Reisen und Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, wie das Wetter oder die Strecke wird. Wer Wert auf Stabilität, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket legt, findet in der GS häufig die bessere Wahl.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen gut zu Fahrern, die vor allem Spaß im Alltag suchen: kurze Runden, Stadtverkehr, Landstraße ohne „Druck“ und ein Motorrad, das optisch sofort überzeugt. Wer ein Motorrad möchte, das leicht wirkt, schnell zu bewegen ist und den eigenen Stil unterstreicht, wird mit der Benelli oft glücklicher.
Fazit:
Die BMW F 900 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Allrounder funktioniert: stabil, komfortabel und mit einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Tourenplanung, souveränes Tempo und ein durchdachtes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist hingegen die passendere Option, wenn der Fokus auf Stil, Agilität und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Im Alltag wirkt sie oft lebendiger und macht besonders dann Freude, wenn kurze Strecken, häufiges Anfahren und eine entspannte Fahrweise zählen. Wer also maximale Vielseitigkeit und Tour-Komfort möchte, entscheidet sich eher für die BMW. Wer ein Motorrad mit klarer Optik und direktem Handling sucht, trifft mit der Benelli meist die bessere Wahl.