| UVP | 13.750 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wirklich geländegängige Reise-Enduro
- bereits in Serie mit guter Ausstattung
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Fahrleistungen
- tolle Ergonomie für Stehend-Fahrer
- viele sinnvolle Offroad-Features
- etwas kleiner Tank, Reichweite könnte besser sein
- Sitzbank sehr straff
- Turbulenzen am Helm ab 100 km/h
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.393 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Durchmesser 43 mm, Federbasis manuell einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes WAD Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F 900 GS ist nun noch stärker Richtung Gelände ausgelegt als die Vorgängerin. Sie ist leichter, kräftiger, agiler und schöner - auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Der Abstand zwischen R 1300 GS und dieser Maschine ist damit größer geworden. Die R ist das eher straßenorientierte Adventure-Bike für die ganz lange Reise, die F ist das fluffigere Spielzeug für die Jungs, die es gerne mal in den Dreck zieht. Natürlich funktioniert die F 900 GS auch auf der Straße, dafür ist sie aber eigentlich gar nicht gemacht.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wer es mal ausprobieren will: Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer nicht ganz so auf Gelände steht, dem empfehlen wir auch eine Probefahrt mit der F 800 GS, z.B. bei B&S in Neumünster.
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
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BMW F 900 GS vs. Voge DS 625 X – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen viele Fahrerinnen und Fahrer vor einer spannenden Frage: Soll es die etablierte Premium-Lösung sein oder die moderne, preisbewusste Alternative mit viel Abenteuer-Feeling? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der BMW F 900 GS und der Voge DS 625 X an. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie typische „Alleskönner“ – doch im Detail zeigen sich klare Unterschiede, die sich vor allem bei Fahrgefühl, Ausstattung und dem passenden Einsatzgebiet bemerkbar machen.
Grundidee: Premium-Reiseenduro vs. kompakter Adventure-Ansatz
Die BMW F 900 GS ist als Reiseenduro klar auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie soll auf der Straße souverän wirken, auf längeren Etappen Komfort bieten und gleichzeitig genug Reserven für Schotterpisten und leichte Offroad-Passagen mitbringen. Die Voge DS 625 X verfolgt ebenfalls das Adventure-Prinzip, setzt aber stärker auf ein zugängliches Gesamtpaket. Dadurch kann sie besonders interessant sein, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Abenteuer ermöglicht, ohne dass direkt das Premium-Level bei Anschaffung und Unterhalt im Vordergrund steht.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich: Beide Bikes sind darauf ausgelegt, im Alltag flexibel zu reagieren. Die BMW spielt dabei häufig ihre Stärken in einem „rund laufenden“ Gesamtgefühl aus – besonders dann, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist oder wenn man auf längeren Strecken entspannt fahren möchte. Die Voge wirkt dagegen oft etwas „direkter“ im Ansprechverhalten und kann sich dadurch für kurvige Strecken und dynamischere Fahrweise angenehm anfühlen.
Wichtig ist: Nicht nur die nackten Zahlen zählen, sondern wie gut sich die Leistung in den jeweiligen Fahrsituationen abrufen lässt. Während die BMW in der Regel das Gefühl vermittelt, dass sie auch bei höheren Lasten und längeren Autobahnabschnitten gelassen bleibt, kann die Voge gerade im unteren und mittleren Drehzahlbereich Spaß machen, wenn die Tour eher aus Landstraße, Stadtverkehr und wechselndem Untergrund besteht.
Getriebe und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber die Abstimmung macht den Unterschied. Die BMW wird häufig als besonders „stimmig“ wahrgenommen, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad wie ein Reisegerät behandelt. Die Voge kann dagegen punkten, wenn man das Bike eher als leichtes Adventure nutzt: Schalten, Gas geben, zügig reagieren – das passt gut zu einem Einsatz, bei dem man öfter zwischen verschiedenen Situationen wechselt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich eine typische Aufteilung: Die BMW F 900 GS zielt stärker auf souveräne Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen. Die Voge DS 625 X wirkt dagegen oft agiler und kann sich leichter anfühlen, wenn es um enge Kehren, wechselnde Fahrbahnoberflächen oder kurze Offroad-Passagen geht.
Auch das Thema Gewicht und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und in der Bewegung anfühlt, spielt in der Praxis eine Rolle. Die BMW ist in der Regel das Motorrad, das man eher „trägt“ und das Ruhe ausstrahlt. Die Voge kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn man häufig umsetzt, rangiert oder einfach ein Motorrad möchte, das sich im Alltag nicht zu schwer anfühlt.
Sitzhöhe und Ergonomie
Die Sitzhöhe und die
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Im Bereich Bremsen und Bremsgefühl geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern um Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW bietet in der Regel ein sehr kontrollierbares Setup, das sich besonders bei wechselnden Bedingungen angenehm anfühlt. Die Voge kann ebenfalls überzeugen, vor allem wenn man das Motorrad eher im „Allround“-Einsatz bewegt und nicht ständig an die Grenzen geht.
Gerade auf langen Touren ist das Zusammenspiel aus Bremsanlage und Fahrwerk wichtig: Wenn das Motorrad beim Verzögern stabil bleibt, steigt das Sicherheitsgefühl. Hier spielt die BMW häufig ihre Premium-Qualitäten aus, während die Voge ein solides Gesamtpaket liefert, das für viele Fahrerinnen und Fahrer völlig ausreicht.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Sicherheitsfeatures im Vergleich
Bei Elektronik und Assistenzsystemen unterscheiden sich Premium- und Budget-Ansatz oft deutlich. Die BMW F 900 GS ist typischerweise stärker auf moderne Assistenz und ein „komfortables“ Fahrerlebnis ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man häufig unterwegs ist, verschiedene Wetterbedingungen erlebt oder einfach weniger manuell nachregeln möchte.
Die Voge DS 625 X kann dagegen mit einem pragmatischen Ansatz punkten: Sie bietet eine sinnvolle Ausstattung, die den Einstieg erleichtert und das Motorrad alltagstauglich macht. Wer viel Wert auf die maximale Bandbreite an Elektronik legt, wird bei der BMW eher fündig. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch ohne „Overkill“ gut fahren lässt, kann mit der Voge sehr zufrieden sein.
Reisetauglichkeit: Komfort, Windschutz und Alltag
Reisetauglichkeit entsteht aus vielen Faktoren: Komfort, Ergonomie, Windschutz, Verbrauch und auch die Frage, wie entspannt sich das Motorrad bei längeren Etappen bewegt. Die BMW F 900 GS ist hier häufig die „schnell einsatzbereit“-Option: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man für Touren nimmt und bei dem man sich auf das Gesamtpaket verlassen kann.
Die Voge DS 625 X kann ebenfalls für lange Strecken taugen, besonders wenn der Fokus auf einem lebendigen, unkomplizierten Fahrgefühl liegt. In der Praxis kann sie dann besonders attraktiv sein, wenn man Touren plant, aber nicht zwingend das Premium-Preisniveau mitgehen möchte.
Verbrauch und Reichweite
Beim Vergleich von Verbrauch und Reichweite ist es wichtig, die Werte im Kontext zu sehen: Wie schnell fährt man typischerweise, wie oft gibt es Stopps, wie ist der Untergrund? Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht. Die BMW wirkt dabei oft als „entspanntes Langstreckenfahrzeug“, während die Voge bei moderater Fahrweise ebenfalls gut mithalten kann. Wer häufig lange Strecken am Stück fährt, wird die BMW-typische Ruhe oft als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 900 GS – Stärken
- Premium-Gesamtpaket mit stimmigem Fahrgefühl über viele Situationen hinweg
- Stabilität und Komfort besonders auf längeren Etappen
- Elektronik und Assistenz für mehr Sicherheit und weniger manuelles Nachdenken
- Kontrolliertes Brems- und Fahrverhalten, das Vertrauen schafft
BMW F 900 GS – Schwächen
- Typischerweise höherer Anschaffungsaufwand im Vergleich zur Voge
- Wenn das Motorrad vor allem für kurze Alltagsfahrten genutzt wird, kann der Premium-Fokus „zu viel“ sein
Voge DS 625 X – Stärken
- Zugängliches Adventure-Konzept mit unkompliziertem Fahrgefühl
- Agilität und leichte Handhabung im Alltag
- Preis-Leistungs-Ansatz für Fahrerinnen und Fahrer, die Abenteuer wollen
- Solide Basis für Straße und Schotter, ohne dass man ständig „Premium“ erwartet
Voge DS 625 X – Schwächen
- Bei Elektronik und Assistenz ist die Ausstattung meist weniger umfangreich als bei der BMW
- Wer maximale Langstreckenruhe und Premium-Finish sucht, wird bei der BMW eher zufriedener
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Fahrweise passt. Die BMW F 900 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren häufig länger ausfallen, unterschiedliche Streckenprofile anstehen und ein möglichst runder Premium-Gesamteindruck wichtig ist. Wer viel Wert auf Komfort, Elektronik und ein souveränes Fahrverhalten legt, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich das passende Motorrad finden.
Die Voge DS 625 X ist dagegen ideal, wenn ein Adventure-Motorrad gesucht wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und trotzdem Lust auf Schotter und Ausflüge macht. Wer ein gutes Gesamtpaket möchte, ohne das Premium-Level komplett mitzugehen, bekommt bei der Voge eine spannende Alternative.
Fazit:
Die BMW F 900 GS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro als langfristigen Begleiter sehen: mit Premium-Feeling, starker Stabilität, sehr kontrollierbaren Fahreigenschaften und einer Elektronik, die das Motorrad im Alltag spürbar unterstützt. Besonders auf langen Etappen und bei wechselnden Bedingungen spielt die BMW ihre Stärken aus und wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket.
Die Voge DS 625 X punktet vor allem dort, wo unkompliziertes Adventure gefragt ist: agiles Handling, ein zugänglicher Charakter und ein Preis-Leistungs-Ansatz, der den Einstieg erleichtert. Wer viel auf Straße unterwegs ist, gelegentlich Schotter fährt und dabei ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, findet in der Voge eine sehr passende Option.
Kurz gesagt: BMW für maximale Reise- und Komfortorientierung, Voge für Abenteuerlust mit pragmatischem Anspruch.