UVP 13.750 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die Reise-Enduro von BMW, die wirklich geländegängig ist.
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Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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Pro und Kontra

Pro:
  • wirklich geländegängige Reise-Enduro
  • bereits in Serie mit guter Ausstattung
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Fahrleistungen
  • tolle Ergonomie für Stehend-Fahrer
  • viele sinnvolle Offroad-Features
Kontra:
  • etwas kleiner Tank, Reichweite könnte besser sein
  • Sitzbank sehr straff
  • Turbulenzen am Helm ab 100 km/h
Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.590mm
Länge2.270mm
Radstand1.590mm
Sitzhöhe: 870-890 mm
Höhe1.393mm
Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite330km
Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneUpside-down Gabel, Durchmesser 43 mm, Federbasis manuell einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 230)mm
Federung hintendirekt angelenktes WAD Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 215)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW F 900 GS ist nun noch stärker Richtung Gelände ausgelegt als die Vorgängerin. Sie ist leichter, kräftiger, agiler und schöner - auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Der Abstand zwischen R 1300 GS und dieser Maschine ist damit größer geworden. Die R ist das eher straßenorientierte Adventure-Bike für die ganz lange Reise, die F ist das fluffigere Spielzeug für die Jungs, die es gerne mal in den Dreck zieht. Natürlich funktioniert die F 900 GS auch auf der Straße, dafür ist sie aber eigentlich gar nicht gemacht.
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wer es mal ausprobieren will: Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer nicht ganz so auf Gelände steht, dem empfehlen wir auch eine Probefahrt mit der F 800 GS, z.B. bei B&S in Neumünster

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.750€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz, Gelb, Blau-Weiß-Rot

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

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BMW F 900 GS vs Zontes 703 F – Motorradvergleich

Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der BMW F 900 GS und der Zontes 703 F zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Philosophie hinter den Modellen sein kann: Die BMW setzt stark auf bewährte GS-Genetik, ein stimmiges Gesamtpaket und ein sehr breites Ökosystem. Die Zontes dagegen zielt auf moderne Ansätze, einen klaren Auftritt und ein attraktives Gesamtpaket, das besonders im Alltag und auf Touren überzeugen will.

Grundidee: Reiseenduro vs. moderner Allrounder

Die BMW F 900 GS ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken genauso gut kann wie wechselnde Untergründe. Die Zontes 703 F positioniert sich als dynamischer Allrounder im Adventure-Umfeld: Sie wirkt sportlicher, bleibt aber alltagstauglich und will vor allem dort punkten, wo viele Fahrer jeden Tag unterwegs sind – und am Wochenende gern spontan verlängern.

Stärken im Gesamtkonzept

Im direkten Vergleich zeigt die BMW ihre Stärke vor allem im Gesamtgefühl: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen häufig sehr harmonisch ineinander. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Szenarien.

Die Zontes kann dagegen mit einem modernen, stimmigen Paket überzeugen. Sie wirkt weniger „überladen“, dafür aber zielgerichtet. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell zugänglich anfühlt und nicht das Gefühl vermittelt, ständig „anpassen“ zu müssen, findet hier einen starken Kandidaten.

Motor und Fahrbarkeit: Charakter statt nur Leistung

Beide Motorräder sind für Touren und Alltag ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die BMW F 900 GS spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es um kontrolliertes Beschleunigen, sauberes Ansprechverhalten und ein sehr gut dosierbares Fahrgefühl geht. Dadurch wirkt sie auf langen Strecken entspannter, weil das Motorrad nicht ständig „auf Drehzahl“ angewiesen ist.

Die Zontes 703 F zeigt sich im Vergleich häufig als direkter und lebendiger. Das kann sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken bemerkbar machen: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad lädt schneller zum zügigen Fahren ein. Gleichzeitig bleibt es so abgestimmt, dass man nicht zwingend ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein muss.

Schwachstellen im Alltag

Die BMW kann – je nach Fahrstil – etwas „ruhiger“ wirken, was für viele ein Vorteil ist. Wer jedoch sehr spontan und aggressiv beschleunigt, merkt eher, dass die BMW auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist. Die Zontes kann im Gegenzug bei sehr langen Autobahnphasen oder bei dauerhaft hohem Tempo weniger „gelassen“ wirken als die BMW, weil der Fokus stärker auf dem dynamischen Allround-Einsatz liegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die BMW F 900 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersehbarkeit priorisiert. Gerade bei wechselndem Untergrund und längeren Strecken hilft das: Das Motorrad bleibt berechenbar, und man kann sich auf die Linie verlassen.

Die Zontes 703 F spielt dagegen ihre Stärken in der Agilität aus. In engen Kehren und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie oft handlicher. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn das Motorrad regelmäßig im Stadtverkehr bewegt wird.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein Unterschied im „Gefühl“. Die BMW wirkt häufig fein dosierbar und bietet ein sehr konsistentes Ansprechverhalten. Die Zontes kann ebenfalls mit guter Bremsleistung überzeugen, fühlt sich aber je nach Situation etwas anders an: Wer viel mit sehr kurzen Bremswegen arbeitet, sollte sich an das Ansprechverhalten gewöhnen. Für die meisten Alltags- und Tourenszenarien reicht das aber völlig aus.

Ergonomie und Komfort: Langstrecke vs. schnelle Einsatzbereitschaft

Bei der Sitzposition und dem Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die BMW F 900 GS ist oft so ausgelegt, dass sie auf längeren Strecken angenehm bleibt. Das betrifft nicht nur die Sitzhaltung, sondern auch das Zusammenspiel aus Windschutz, Fahrwerkskomfort und dem allgemeinen „Ruhigwerden“ bei Tempo.

Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das schnell einsatzbereit ist: Auf kurzen bis mittleren Strecken fühlt sie sich häufig unkompliziert an. Für Fahrer, die oft zwischen Pendeln, Feierabendrunde und Wochenendtour wechseln, kann das ein echter Pluspunkt sein.

Stärken und Schwächen bei der Alltagstauglichkeit

Die BMW punktet besonders, wenn es um Langstreckenkomfort und ein sehr stimmiges Gesamtpaket geht. Die Zontes punktet eher bei unkomplizierter Handhabung und einem modernen Auftritt, der sich schnell „richtig“ anfühlt.

Schwächen zeigen sich meist dort, wo man sehr spezielle Ansprüche hat: Wer maximalen Komfort für sehr lange Autobahnabschnitte oder sehr anspruchsvolle Offroad-Einsätze erwartet, wird bei der BMW eher das Gefühl haben, dass sie dafür „gedacht“ ist. Wer dagegen vor allem Straße, gemischte Strecken und gelegentlichen Schotter im Blick hat, findet bei der Zontes oft ein sehr stimmiges Preis-/Leistungs-Gefühl.

Ausstattung und Technik: Wie modern ist das Paket?

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller an das Thema „Alltag“ herangehen. Die BMW F 900 GS bringt typischerweise ein sehr breites Spektrum an Technik und ein starkes Ökosystem mit. Das macht sie besonders interessant, wenn Zubehör, Service und Ersatzteile langfristig eine große Rolle spielen.

Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich modern und zielgerichtet. Sie bietet ein Paket, das sich nicht wie „Basis“ anfühlt, sondern wie ein Motorrad, das direkt mitgenommen werden will – vom ersten Start an. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt und nicht unbedingt auf das größte Zubehör-Universum angewiesen ist, kann hier sehr zufrieden sein.

Bedienung und Übersicht

Bei der Bedienung und Übersicht im Cockpit zählt vor allem, wie schnell man sich zurechtfindet. Die BMW wirkt in der Regel sehr klar strukturiert und „erwachsen“. Die Zontes ist ebenfalls gut bedienbar, wirkt aber etwas anders im Layout und in der Priorisierung: eher auf schnelle Orientierung und unkomplizierte Nutzung.

Wirtschaftlichkeit: Anschaffung, Betrieb und Langzeitgefühl

Beim Thema Wirtschaftlichkeit geht es nicht nur um den Kaufpreis. Im Vergleich spielt auch die Frage eine Rolle, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt und wie stark das Umfeld (Service, Zubehör, Ersatzteile) verfügbar ist.

Die BMW F 900 GS hat im Markt häufig den Vorteil, dass sie ein sehr etabliertes Modell ist. Dadurch sind viele Dinge rund um Service, Zubehör und Ersatzteile leichter planbar. Das kann sich langfristig auszahlen, vor allem wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird.

Die Zontes 703 F kann dagegen im Vergleich besonders attraktiv sein, wenn das Budget eine wichtige Rolle spielt und ein modernes Motorrad mit Adventure-Optik gesucht wird. Wer Wert auf ein gutes Gesamtpaket legt und nicht zwingend auf maximale „Markt-Ökosystem“-Vorteile angewiesen ist, findet hier oft ein starkes Angebot.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen BMW F 900 GS und Zontes 703 F lässt sich am besten über den Fahrstil und die Nutzung erklären:

BMW F 900 GS: Ideal für Tourenfahrer mit Anspruch

Die BMW ist besonders passend, wenn das Motorrad viel und vielseitig genutzt wird: lange Strecken, gemischte Untergründe, gelegentlich auch anspruchsvollere Etappen. Wer ein Motorrad möchte, das sich stabil anfühlt, sehr gut dosierbar ist und bei dem das Gesamtpaket über viele Kilometer überzeugt, findet in der BMW häufig die passendere Wahl.

Zontes 703 F: Ideal für dynamische Allround-Nutzer

Die Zontes ist besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem als Allrounder genutzt wird: Stadt, Landstraße, spontane Touren und Strecken mit vielen Richtungswechseln. Wer ein modernes, lebendiges Fahrgefühl sucht und dabei ein gutes Preis-/Leistungs-Gefühl im Blick hat, wird mit der Zontes oft sehr glücklich.

Fazit:

Die BMW F 900 GS ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro-Gesamtpaket im Vordergrund steht: sehr stimmige Fahrbarkeit, hoher Langstreckenkomfort und ein starkes Umfeld rund um Service und Zubehör. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo viele Kilometer, wechselnde Bedingungen und ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl zählen.

Die Zontes 703 F ist dagegen die spannendere Alternative, wenn ein modernes Adventure-Motorrad gesucht wird, das sich schnell zugänglich anfühlt und im Alltag sowie auf kurvigen Strecken lebendig wirkt. Sie punktet vor allem als dynamischer Allrounder und kann besonders dann überzeugen, wenn das Budget eine Rolle spielt und trotzdem ein stimmiges Gesamtpaket gewünscht ist.

Kurz gesagt: Für maximale Reise- und Langstreckenruhe eher BMW, für agiles Allround-Fahren und ein attraktives Gesamtangebot eher Zontes.

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