| UVP | 8.900 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- knackiger Motor
- gute Bremsen
- Schräglagen-Sensorik Serie
- guter Qualitätseindruck
- Spaßgranate auf der Straße
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Airbox-Sound könnte besser sein
- nur bedingt Soziustauglich
- teilweise komische Aufpreis-Politik: Lenkerenden-Spiegel z.B. nur für die Variante "Sport" erhältlich.
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 R ist - wie viele Motorräder in dieser Klasse - eine echte Spaßgranate! Sie hat ordentlich Dampf, ein ausgewogenes und nicht übertrieben sportliches Fahrwerk und ist mit der serienmäßigen Schräglagensensorik gut ausgestattet. Schade, dass BMW sich nicht dazu durchringen konnte, den guten QuickShifter auch mit in die Serie zu packen. Echte Schwächen hat die BMW nicht und sie wirkt qualitativ sehr hochwertig. In Sachen Preis/Leistung muss sich die F900 R daher nicht vor den Konkurrenten verstecken.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die F900 R steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Natürlich gibt es auch viele weitere BMW Motorräder, die für Probefahren bereitstehen. Also, ab geht's nach Pinneberg.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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BMW F 900 R vs Harley-Davidson Street Bob: Vergleich für Alltag, Kurven und Cruiser-Feeling
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 900 R und die Harley-Davidson Street Bob, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein modernes, agiles Konzept im Fokus, dort ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markanter Ausstrahlung. Beide Bikes können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee im Vergleich: Roadster-Agilität vs. Cruiser-Charakter
BMW F 900 R: sportlich-nüchtern und alltagstauglich
Die BMW F 900 R ist als Roadster/Naked-Bike darauf ausgelegt, dynamisch zu fahren und dabei im Alltag unkompliziert zu bleiben. Die Sitzposition wirkt sportlich aufrecht, das Handling ist auf zügiges Vorankommen ausgelegt. Wer gern Kurven fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „leicht“ anfühlt, wird mit der BMW schnell warm.
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, kernig und emotional
Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf Cruiser-typische Ruhe und einen kräftigen, unverwechselbaren Charakter. Das Bike wirkt bewusst reduziert, die Optik ist ein Statement. Beim Fahren steht weniger das schnelle Umlegen in engen Kurven im Vordergrund, sondern das entspannte Dahingleiten mit einem Motorgefühl, das man spürt. Wer auf die Harley-Kultur steht und gern mit Stil unterwegs ist, findet hier eine starke Basis.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
BMW: Drehfreude und kontrollierte Dynamik
Die BMW F 900 R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig werden soll: Beschleunigung wirkt gleichmäßig, das Ansprechverhalten ist direkt, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Gerade beim Überholen oder beim dynamischen Fahren auf Landstraßen fühlt sich die BMW „präsent“ an. Die Schwäche liegt eher dort, wo man bewusst Cruiser-Ruhe sucht: Wer ein sehr stampfendes, gemütliches Fahrgefühl erwartet, könnte die BMW als zu „präzise“ oder zu wenig „oldschool“ empfinden.
Harley: kräftiger Drive und unverwechselbare Sound- und Vibrationserlebnisse
Die Street Bob liefert ein Fahrgefühl, das stark über den Motorcharakter definiert wird. Der Antrieb wirkt kernig, die Beschleunigung fühlt sich weniger wie „Drehzahlarbeit“ an, sondern eher wie ein kräftiger Schub. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig hochdrehen muss. Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass das Bike nicht im gleichen Maße auf „sportliches“ Kurvenangreifen ausgelegt ist wie die BMW. Wer sehr ambitioniert fährt, wird die Grenzen eher früher spüren.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie – und wie lange?
BMW: aufrecht-sportlich für gemischte Einsätze
Bei der BMW F 900 R ist die Sitzposition so gestaltet, dass sie sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Touren taugt. Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, und die Haltung unterstützt ein aktives Fahren. Wer viel zwischen Stadt und Landstraße pendelt, profitiert von dieser Mischung. Schwächen zeigen sich eher bei sehr langen Strecken, wenn der Windschutz fehlt oder wenn man eine stark entspannte Cruiser-Haltung bevorzugt.
Harley: entspannter Cruiser-Look, aber mit eigenem Anspruch
Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die klar Richtung Cruiser geht: weniger „Sport“, mehr „Genießen“. Das kann auf Landstraßen und bei entspannten Ausfahrten sehr angenehm sein. Gleichzeitig ist das Bike nicht dafür gemacht, stundenlang im aggressiven Kurvenstil zu arbeiten. Wer häufig sportlich fährt oder viel im dichten Verkehr steht, kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit Unterschiede merken, etwa bei der Ergonomie oder beim Handling im engen Raum.
Handling und Fahrwerk: Kurven, Tempo und Stabilität
BMW: präzises Einlenken und sicheres Gefühl
Die BMW F 900 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern „führt“. Das Handling ist direkt, die Maschine lässt sich kontrolliert bewegen, und das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Tempo. In Kurven fühlt sich die BMW stabil an und vermittelt Vertrauen. Als Schwäche kann man sehen, dass sie weniger „schwebend“ wirkt als ein Cruiser – wer genau dieses Gefühl sucht, wird eher bei der Harley fündig.
Harley: souverän, aber anders in der Dynamik
Die Street Bob ist in ihrem Charakter souverän. Sie fährt nicht unbedingt „sportlich“ im Sinne von maximalem Kurvenangriff, sondern eher mit einer Art Gelassenheit. Das kann auf Landstraßen sehr stimmig sein, besonders wenn man nicht ständig am Limit fährt. Wer jedoch häufig enge Kehren mit viel Schräglage fährt, wird die BMW als agiler wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich die Bikes im Ernstfall anfühlen
Im Vergleich zeigen sich beide Motorräder als ernstzunehmende Maschinen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW F 900 R wirkt in der Regel sehr fein dosierbar, was im Alltag hilft, etwa beim häufigen Beschleunigen und Abbremsen. Die Harley-Davidson Street Bob kann ebenfalls stark bremsen, aber das Gesamtgefühl ist stärker vom Cruiser-Charakter geprägt: Man bremst eher „entschlossen“ und weniger wie mit einem sportlichen Feintuning. Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig dynamisch fährt, wird die BMW oft als intuitiver empfinden; wer entspannt unterwegs ist, wird mit der Harley trotzdem ein sicheres Gefühl bekommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
BMW: unkompliziert im Handling
Die BMW F 900 R spielt ihre Stärken im Alltag aus: Sie wirkt handlich, lässt sich im Verkehr gut bewegen und macht das tägliche Auf- und Absteigen angenehm. Auch das Fahrverhalten bei wechselnden Geschwindigkeiten passt gut zu typischen Stadtfahrten. Als Schwäche kann man nennen, dass der Look und die Ausrichtung weniger „kultig“ wirken als bei der Harley – wer genau darauf Wert legt, wird das eher als Vorteil der Street Bob sehen.
Harley: Präsenz im Straßenbild
Die Street Bob ist im Stadtverkehr nicht unbedingt das „leichteste“ Gefühl, aber sie ist präsent. Das Motorrad zieht Blicke auf sich und vermittelt sofort Charakter. Wer gern mit dem Motorrad gesehen wird und Wert auf eine markante Optik legt, bekommt hier genau das. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: In sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go kann die andere Auslegung des Bikes spürbar werden.
Design und Individualisierung: Zwei Welten, zwei Stile
Optisch könnten die beiden Bikes kaum unterschiedlicher sein. Die BMW F 900 R wirkt modern, klar und technisch. Die Harley-Davidson Street Bob ist reduziert, klassisch und hat diesen „Bobber“-Vibe. In der Praxis bedeutet das: Die BMW lässt sich oft mit sportlichen Akzenten und funktionalen Upgrades veredeln, während die Harley besonders gut für Individualisierung im Cruiser-Stil geeignet ist – von Sitzbank- und Lenkerumbauten bis zu Auspuff- und Optikdetails. Beide Wege können Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Geschmäcker an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 900 R – Stärken
- Agiles, kontrolliertes Fahrgefühl für gemischte Strecken
- Gut dosierbare Dynamik beim Beschleunigen und Bremsen
- Alltagstaugliche Sitzposition für Pendeln und Touren
- Stabilität und Präzision in Kurven
BMW F 900 R – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Emotion“ im Motor- und Fahrgefühl
- Wer maximale Entspannung im Cruiser-Stil sucht, könnte die Haltung als sportlicher empfinden
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Starker, unverwechselbarer Motorcharakter
- Emotionales Fahrerlebnis und hohe optische Präsenz
- Entspannter Cruiser-Ansatz für Landstraße und Ausfahrten
- Großes Potenzial für Individualisierung im Harley-Stil
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliches Kurvenangreifen
- Im dichten Stadtverkehr kann das Handling je nach Situation weniger „leicht“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag am meisten zählt: Fahrdynamik und Präzision oder Cruiser-Feeling und Charakter.
BMW F 900 R passt besonders gut, wenn…
- häufig Stadt und Landstraße kombiniert gefahren wird
- Kurvenfahrten und kontrollierte Dynamik im Vordergrund stehen
- ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig und modern anfühlt
Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut, wenn…
- ein emotionales Cruiser-Erlebnis wichtiger ist als maximale Agilität
- Optik, Sound und Charakter im Alltag eine große Rolle spielen
- entspannte Ausfahrten und Individualisierung Spaß machen
Fazit:
Die BMW F 900 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für gemischte Einsätze suchen und dabei Wert auf präzises Handling, kontrollierte Dynamik und eine Sitzposition legen, die sowohl im Alltag als auch auf Touren funktioniert. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und ein modernes, agiles Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt dagegen dort, wo Emotion, Sound und Cruiser-Charakter zählen: für entspannte Fahrten, markante Optik und ein Motorgefühl, das nicht nur transportiert, sondern auch Stimmung macht. Wer weniger „sportlich“ denkt und mehr das besondere Harley-Lebensgefühl sucht, trifft mit der Street Bob ins Schwarze. Kurz gesagt: BMW für Vielseitigkeit und Fahrpräzision, Harley für Charakter, Stil und Cruiser-Genuss.