| UVP | 8.900 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.199 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- knackiger Motor
- gute Bremsen
- Schräglagen-Sensorik Serie
- guter Qualitätseindruck
- Spaßgranate auf der Straße
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Airbox-Sound könnte besser sein
- nur bedingt Soziustauglich
- teilweise komische Aufpreis-Politik: Lenkerenden-Spiegel z.B. nur für die Variante "Sport" erhältlich.
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
- Spaßgranate
- Starker Motor mit Druck und Charakter
- Fauchende Triple-Soundkulisse
- technisch bereis in Serie voll ausgestattet
- butterweicher QuickShifter
- agiles, wendiges Fahrverhalten
- Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
- Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 208 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 R ist - wie viele Motorräder in dieser Klasse - eine echte Spaßgranate! Sie hat ordentlich Dampf, ein ausgewogenes und nicht übertrieben sportliches Fahrwerk und ist mit der serienmäßigen Schräglagensensorik gut ausgestattet. Schade, dass BMW sich nicht dazu durchringen konnte, den guten QuickShifter auch mit in die Serie zu packen. Echte Schwächen hat die BMW nicht und sie wirkt qualitativ sehr hochwertig. In Sachen Preis/Leistung muss sich die F900 R daher nicht vor den Konkurrenten verstecken.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Die F900 R steht dort als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Natürlich gibt es auch viele weitere BMW Motorräder, die für Probefahren bereitstehen. Also, ab geht's nach Pinneberg.
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
Fazit
"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung.
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
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BMW F 900 R vs Triumph Street Triple 765 RS vs Yamaha MT-09 vs KTM 990 Duke – der Naked-Bike Vergleich
Wenn es um moderne Naked Bikes geht, stehen vier Namen schnell im Raum: BMW F 900 R, Triumph Street Triple 765 RS, Yamaha MT-09 und KTM 990 Duke. Alle vier wirken auf den ersten Blick ähnlich – auf den zweiten Blick unterscheiden sie sich aber deutlich in Charakter, Schwerpunkt und dem, was sie im Alltag am meisten ausspielt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern um das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik – und darum, welche Stärken bei welchem Fahrstil besonders gut passen.
Grundidee der Bikes: Charakter statt Kopie
Alle genannten Motorräder gehören in die Kategorie „sportlich, aber alltagstauglich“. Trotzdem ist die Ausrichtung unterschiedlich: Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt wie ein kompromissloses Spaßgerät mit Fokus auf Agilität und präzises Handling. Die Yamaha MT-09 steht für ein lebendiges, leicht zu kontrollierendes Drehmomentgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf Landstraßen gut anfühlt. Die KTM 990 Duke bringt spürbar mehr „Biss“ und eine eher direkte, temperamentvolle Gangart. Und die BMW F 900 R versucht, sportliche Dynamik mit einer ruhigen, strukturierten Fahrweise zu verbinden – mit dem Anspruch, sich auch auf längeren Strecken souverän zu geben.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Triumph: Drehfreude mit sportlicher Kante
Die Triumph Street Triple 765 RS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig und kurvig wird. Der Motor wirkt „obenrum“ besonders motivierend, und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk lässt das Motorrad wie auf Schienen wirken. Im Vergleich zu den anderen drei zeigt die Triumph damit eine klare Tendenz: Sie belohnt Fahrer, die Drehzahl und Linie aktiv gestalten. Wer eher entspannt rollt, bekommt zwar auch Spaß, aber die volle Wirkung entfaltet sich, sobald es sportlicher wird.
Yamaha: Spontan, flexibel, leicht zu dosieren
Die Yamaha MT-09 ist im Vergleich oft die Maschine, die sich am unkompliziertesten „anfühlt“. Das Drehmomentverhalten wirkt so, dass man nicht ständig perfekt treffen muss, um schnell voranzukommen. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen ist das ein Vorteil: Die MT-09 reagiert direkt, aber nicht so aggressiv, dass man ständig gegensteuern muss. Gegenüber Triumph und KTM wirkt sie dadurch im Alltag häufig entspannter – ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.
KTM: Temperament und Druck – für Fahrer mit Anspruch
Die KTM 990 Duke bringt im Vergleich spürbar mehr „Druck“ und eine deutlich spürbare Bereitschaft, sofort nach vorne zu gehen. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug nutzt. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger „weichgespült“ als die Yamaha oder die BMW. Wer kontrolliert fahren möchte, bekommt eine Menge Fahrspaß – wer eher gemütlich unterwegs ist, muss das Temperament bewusst einordnen.
BMW: Sportlich, aber mit ruhigerer Linie
Die BMW F 900 R wirkt im Vergleich wie die „strukturierte“ Option. Der Motor liefert sportliche Performance, aber das Gesamtpaket vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Planbarkeit. In schnellen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo spielt die BMW ihre Stärken aus: Sie bleibt dabei oft gelassen, während Triumph und KTM stärker nach „Sportmodus“ rufen. Für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal das Gefühl wollen, dass das Motorrad maximal fordert, ist das ein überzeugender Ansatz.
Fahrwerk & Handling: Wer liegt wie in der Kurve?
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um Rückmeldung, Stabilität und wie gut das Motorrad die Linie hält. Hier zeigt sich im Vergleich ein klares Muster:
- Triumph Street Triple 765 RS: Sehr agil und präzise. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und die Linie zu verfeinern.
- Yamaha MT-09: Agil genug für sportliche Fahrten, aber oft etwas „alltagstoleranter“. Das macht sie besonders attraktiv für gemischte Strecken.
- KTM 990 Duke: Direkter und temperamentvoller. In schnellen Wechseln wirkt sie lebendig, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit.
- BMW F 900 R: Souverän und stabil. Sie fühlt sich häufig wie die Wahl für Fahrer an, die gern zügig fahren, aber mit ruhigem Kopf.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig enge Kurven fährt und maximale Präzision sucht, findet in der Triumph oft den stärksten Partner. Wer ein Motorrad für „alles“ möchte – Stadt, Landstraße, spontane Touren – liegt mit der Yamaha häufig richtig. Wer gern spürt, dass das Motorrad „mitarbeitet“, wird an der KTM Freude haben. Und wer Stabilität und ein ausgewogenes Gesamtgefühl priorisiert, wird die BMW besonders schätzen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie konstant die Verzögerung bleibt. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede im Gefühl: Die Triumph und die KTM wirken tendenziell „sportlicher“ im Ansprechverhalten, was in dynamischen Situationen ein Vorteil ist. Die Yamaha bietet dabei häufig eine sehr gutmütige Dosierbarkeit, sodass man auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Die BMW punktet oft mit einem souveränen, berechenbaren Bremsgefühl – besonders dann, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch entspannt unterwegs ist.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Moderne Naked Bikes leben von Elektronik: Traktionskontrolle, Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die Art, wie das Motorrad Leistung überträgt. Hier ist der Unterschied zwischen den Modellen vor allem in der „Philosophie“ spürbar:
Triumph: Sportliche Abstimmung mit klarer Linie
Die Triumph Street Triple 765 RS wirkt so, als sei die Elektronik darauf ausgelegt, sportliche Fahrweise zu unterstützen, ohne das Motorrad zu „zähmen“. Das passt gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren und die Grenzen kontrolliert ausloten.
Yamaha: Viel Kontrolle, aber leicht zugänglich
Die Yamaha MT-09 bietet im Vergleich eine Elektronik, die häufig als „einfach nutzbar“ wahrgenommen wird. Das Motorrad bleibt dadurch auch dann angenehm, wenn man nicht ständig im Kopf hat, welche Einstellung gerade aktiv ist.
KTM: Mehr Temperament, mehr Dynamik
Die KTM 990 Duke wirkt elektronisch wie ein Verstärker für den Charakter: Wer sportlich fährt, bekommt ein sehr direktes Feedback. Das ist großartig, wenn man das Motorrad bewusst nutzt – kann aber für weniger geübte Fahrer intensiver sein.
BMW: Ausgewogen und alltagstauglich
Die BMW F 900 R positioniert sich im Vergleich oft als „ausbalancierte“ Wahl. Die Elektronik unterstützt, ohne den Fahrfluss zu stören. Gerade für längere Touren oder gemischte Strecken ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Ergonomie & Alltag: Wer passt zu welcher Nutzung?
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man das Motorrad wirklich gern fährt – nicht nur, ob es auf dem Papier überzeugt. Im Vergleich zeigt sich:
- BMW F 900 R: Tendenziell komfortorientierter im Gesamtgefühl. Für Pendeln und längere Strecken wirkt sie oft „rund“.
- Triumph Street Triple 765 RS: Sportliche Sitzposition und Fokus auf Dynamik. Für Kurvenfans sehr attraktiv, für lange Autobahnpassagen eher ein „nach Gefühl“-Thema.
- Yamaha MT-09: Häufig die unkomplizierteste Wahl für den Alltag. Sie macht Spaß, ohne dass man sich jedes Mal neu einstellen muss.
- KTM 990 Duke: Sportlich und lebendig. Für Fahrer, die gern zupacken, ist das ein Plus – wer eher entspannt unterwegs ist, könnte die KTM als fordernder empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Street Triple 765 RS
Stärken: Sehr präzises Handling, sportliche Abstimmung, starke Dynamik beim aktiven Fahren.
Schwächen: Wer vor allem gemütlich fährt oder selten „sportlich“ unterwegs ist, bekommt nicht immer den maximalen Mehrwert aus der Ausrichtung.
Yamaha MT-09
Stärken: Flexibler Motorcharakter, leicht zugänglich, ideal für gemischte Strecken.
Schwächen: Wer maximale „Premium-Präzision“ im Handling sucht, findet bei Triumph oder BMW teils das schärfere Gefühl – je nach Fahrstil.
KTM 990 Duke
Stärken: Temperament, direkter Vortrieb, viel Fahrspaß bei dynamischer Fahrweise.
Schwächen: Das Motorrad wirkt intensiver. Für weniger sportliche Nutzung kann das Temperament manchmal mehr sein als nötig.
BMW F 900 R
Stärken: Souveränes Gesamtpaket, ruhige Stabilität, gute Wahl für Alltag und längere Touren.
Schwächen: Wer vor allem maximale Agilität und „Track-Feeling“ sucht, wird die Triumph oder KTM möglicherweise stärker anziehen.
Welches Bike ist die beste Wahl? (Fazit)
Triumph Street Triple 765 RS ist die beste Wahl für Kurvenfahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich präzise reagiert und bei aktiver Fahrweise besonders viel Freude macht. Yamaha MT-09 passt am besten zu Fahrern, die ein Naked Bike für den Alltag und gemischte Strecken wollen: flexibel, leicht zu bewegen und mit viel Spaß ohne ständiges Feintuning. KTM 990 Duke empfiehlt sich, wenn Temperament und direkter Vortrieb im Vordergrund stehen und dynamisches Fahren wirklich gelebt wird. BMW F 900 R ist ideal für alle, die sportliche Performance mit einem ruhigen, souveränen Gesamtgefühl verbinden möchten – besonders dann, wenn auch längere Strecken oder regelmäßiges Pendeln dazugehören. Wer also vor allem „Spaß in der Kurve“ sucht, greift zur Triumph; wer „einfach fahren und überall Spaß haben“ möchte, zur Yamaha; wer „Biss“ will, zur KTM; und wer „ausgewogen, stabil, tourentauglich“ bevorzugt, zur BMW.