UVP 12.300 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was macht das erste Facelift der F900 XR besser?
Weiter zum Testbericht
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Kräftiger Motor
  • Verarbeitung
  • Reisetauglichkeit
  • Komfort
Kontra:
  • Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.521mm
Länge2.160mm
Radstand1.521mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.320mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite369km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne170 (Federweg 172)mm
Federung hintenDirekt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.300€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

BMW F 900 XR vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 900 XR und die Benelli Leoncino Bobber 400, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein moderner, alltagstauglicher Reise- und Tourenansatz auf einen klaren Bobber-Charakter mit Fokus auf Stil und Fahrspaß. Beide Bikes können im Alltag überzeugen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen.

Grundcharakter: Tourer mit Anspruch vs. Bobber mit Haltung

Die BMW F 900 XR ist als XR klar auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Der Anspruch ist: bequem reisen, stabil unterwegs sein und dabei auch auf der Landstraße eine gute Figur machen. Das merkt man vor allem an der Auslegung für längere Strecken und an der Art, wie das Motorrad mit Tempo und Wind umgeht.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen steht für einen anderen Schwerpunkt: Sie wirkt kompakt, betont den Look und bringt einen eher direkten, „hands-on“ Fahrstil mit. Der Bobber-Ansatz ist nicht nur Optik, sondern beeinflusst auch das Fahrgefühl: Das Motorrad fühlt sich oft leichter an, reagiert unmittelbarer und macht Lust auf kurze, spontane Runden.

Sitzposition und Ergonomie: entspanntes Fahren vs. kompakter Zugriff

Im Alltag entscheidet die Sitzposition häufig darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man nach einer Weile merkt, dass es nicht ideal ist. Die BMW F 900 XR zielt auf eine ergonomische Haltung, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Sitzgeometrie ist so gedacht, dass der Oberkörper nicht zu stark nach vorn zieht und man auch bei wechselndem Tempo stabil bleibt.

Bei der Benelli Leoncino Bobber 400 ist die Haltung tendenziell kompakter. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil der Zugriff auf Gas, Bremse und Lenkung sehr direkt wirkt. Gleichzeitig ist der Komfort je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich: Wer lange Strecken am Stück fährt, merkt schneller, dass der Bobber-Charakter stärker auf „Fahrspaß“ als auf „Dauerkomfort“ ausgelegt ist.

Fahrgefühl: Stabilität und Ruhe vs. Agilität und Direktheit

Die BMW F 900 XR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig wird oder wenn die Strecke länger ist. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Allrounder mit Plan“: Es bleibt ruhig, lässt sich kontrolliert bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade auf Landstraßen, bei denen man ständig zwischen Beschleunigen, Verzögern und Kurvenwechseln pendelt, zeigt sich die Stärke eines gut abgestimmten Gesamtpakets.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt dagegen mehr „Spontanität“ ins Spiel. Das Motorrad fühlt sich oft wendiger an und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. In der Stadt und auf kurzen Landstraßenabschnitten kann das besonders Spaß machen, weil das Bike schneller „im Flow“ ist. Wer allerdings sehr entspanntes Gleiten bei hohen Geschwindigkeiten erwartet, wird bei einem Bobber-Ansatz eher andere Prioritäten finden.

Motor und Antrieb: souveränes Vorankommen vs. lebendiger Charakter

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 900 XR ist auf ein souveränes Vorankommen ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Beschleunigen, gutes Durchzugsgefühl und ein Fahrstil, der auch ohne ständiges „Drehen“ funktioniert. Das ist besonders angenehm, wenn der Alltag viele unterschiedliche Situationen bietet – von Stop-and-go bis zur zügigen Landstraßenfahrt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen lebendiger und stärker auf den „Moment“ fokussiert. Der Antrieb macht Lust, die Gänge zu nutzen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das kann sich wie mehr Fahrspaß anfühlen, gerade wenn die Strecke nicht endlos ist, sondern aus Kurven, Ampeln und kurzen Beschleunigungsphasen besteht.

Fahrwerk und Handling: Reise-Setup vs. Bobber-typische Agilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und Geometrie. Die BMW F 900 XR ist tendenziell auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße unruhig wird oder wenn man mit Gepäck bzw. bei längeren Fahrten mehr Ruhe im Fahrgefühl möchte. In Kurven bleibt das Motorrad dabei gut nachvollziehbar, und das gibt Sicherheit.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt eher auf ein agiles, direktes Handling. Das kann in engen Passagen und bei häufigem Richtungswechsel ein Vorteil sein. Gleichzeitig kann ein stärker „sportlich“ wirkendes Setup je nach Beladung und Fahrbahnqualität spürbarer werden. Wer also häufig schlechte Straßen oder lange Autobahnabschnitte fährt, sollte das Fahrwerk im eigenen Fahrprofil einordnen.

Bremsen und Sicherheit: kontrollierte Verzögerung vs. alltagstaugliche Reserven

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die BMW F 900 XR wirkt auf ein kontrolliertes, berechenbares Bremsverhalten ausgelegt. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig vorausschauend fährt, aber auch in Situationen, in denen es plötzlich schneller gehen muss. Die Bremsleistung ist dabei nicht nur „stark“, sondern vor allem „planbar“ – ein wichtiger Punkt für den Alltag.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet ebenfalls alltagstaugliche Bremsreserven. Der Unterschied liegt eher im Gesamtkonzept: Während die BMW stärker auf Touren- und Reiseeinsatz zielt, ist die Benelli stärker auf den Fahrspaß im kleineren Rahmen ausgelegt. Wer überwiegend Stadt und Landstraße fährt, wird die Bremsen meist als ausreichend und gut dosierbar empfinden.

Ausstattung und Komfort: Tourenfokus vs. Stil und Reduktion

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Art, wie Ausstattung und Komfort gedacht sind. Die BMW F 900 XR bringt einen klaren Tourenfokus mit: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt und sich auf die Strecke konzentrieren kann. Dazu passt auch, dass die XR-Philosophie oft mehr „Funktion“ als „Show“ in den Vordergrund stellt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Bobber-Look und eine reduzierte, stimmige Gestaltung. Das kann ein Vorteil sein, wenn weniger Technikballast gewünscht ist und das Motorrad vor allem als Charaktermaschine wahrgenommen werden soll. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Ausstattung im Kontext des eigenen Nutzungsprofils zu betrachten: Wer viel Komfort auf langen Strecken sucht, wird bei einer Tourenorientierung eher schneller fündig.

Alltagstauglichkeit: Stadt und Pendeln vs. längere Ausfahrten

Für den Alltag zählt oft mehr als nur die Motorleistung. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Handlichkeit im Verkehr, Fahrbarkeit bei wechselnden Geschwindigkeiten und die Frage, wie schnell man sich auf das Motorrad „eingewöhnt“. Die BMW F 900 XR ist hier ein sehr guter Kandidat, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Wege genutzt wird, sondern auch für längere Ausfahrten. Sie wirkt wie ein Bike, das man gerne stehen lässt, wenn man „noch eine Runde“ fahren will.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet besonders dort, wo das Motorrad schnell präsent ist: in der Stadt, auf kurzen Strecken und überall, wo man das Motorrad gerne aktiv bewegt. Der Bobber-Charakter macht das Bike zu einem optischen Hingucker und zu einer Maschine, die man gerne „einfach fährt“ – ohne dass man ständig an Komfort- oder Tourenfeatures denken muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 900 XR – Stärken

  • Tourenorientiertes Gesamtpaket: stabil, kontrolliert und auf längere Fahrten ausgelegt.
  • Ruhiges Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen, besonders auf Landstraße und bei zügigem Tempo.
  • Komfort und Ergonomie wirken stärker auf „entspannt ankommen“.

BMW F 900 XR – Schwächen

  • Wer vor allem den „kurzen, direkten“ Fahrspaß sucht, könnte die XR-Charakteristik als weniger verspielt empfinden.
  • Der Fokus auf Vielseitigkeit kann dazu führen, dass der Look weniger „Statement“ ist als bei Bobber-Konzepten.

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Direktes, lebendiges Fahrgefühl mit viel Spaßfaktor im Alltag.
  • Bobber-Optik und Charakter – das Motorrad wirkt stimmig und eigenständig.
  • Agiles Handling macht Kurven und Stadtverkehr besonders attraktiv.

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Bei sehr langen Strecken kann der Komfort weniger im Vordergrund stehen als bei tourenorientierten Bikes.
  • Wer maximale Reserven für Autobahnfahrten erwartet, sollte das Konzept realistisch einordnen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die BMW F 900 XR ist besonders passend, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Ausfahrten genutzt wird, wenn Komfort und Stabilität wichtig sind und wenn das Bike „einfach mitmacht“, egal ob Landstraße, zügige Etappen oder gemischte Strecken.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, kurze bis mittlere Strecken und für den Spaßfaktor zwischendurch gedacht ist. Wer eine Maschine sucht, die optisch auffällt, sich lebendig anfühlt und bei jeder Gelegenheit Lust auf eine Runde macht, findet hier einen starken Charakter.

Fazit:

Die BMW F 900 XR ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für längere Fahrten suchen: stabil, komfortabel und mit einem Fahrgefühl, das auch bei Tempo und Distanz souverän bleibt. Wer regelmäßig pendelt, aber genauso gerne ausgedehnte Touren fährt, bekommt mit der XR ein Bike, das den Alltag erleichtert und auf der Landstraße Ruhe sowie Kontrolle vermittelt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt am besten zu Fahrern, die vor allem Charakter, Stil und ein direktes Handling wollen. Für Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und kurvige Strecken wirkt die Benelli oft lebendiger und „näher dran“ – genau das macht sie attraktiv, wenn Fahrspaß und Look im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig lange Strecken am Stück fährt und maximalen Tourenkomfort priorisiert, wird mit der BMW schneller glücklich.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙