| UVP | 12.300 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Verarbeitung
- Reisetauglichkeit
- Komfort
- Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.320 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 369 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | 170 (Federweg 172)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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BMW F 900 XR vs. Ducati Supersport 950 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 900 XR steht für eine alltagstaugliche, komfortorientierte Art von Sportlichkeit – mit Fokus auf Alltag, Tour und entspanntes Handling. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt den typischen Supersport-Charakter mit: sportliche Sitzposition, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das klar auf Kurven und zügige Ausfahrten ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Elektronik unterscheiden – und welche Stärken und Schwächen daraus im Alltag entstehen.
Grundcharakter: Sporttourer-Feeling vs. Supersport-Anspruch
BMW F 900 XR: komfortorientiert, aber nicht träge
Die BMW F 900 XR wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Strecken nutzt. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass auch nach mehreren Stunden noch Reserven vorhanden sind. Der Windschutz und die aufrechte Haltung helfen dabei, die Fahrt ruhiger zu gestalten – besonders bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten. Das macht die XR zu einer Maschine, die im Alltag schnell „mitgenommen“ wird, ohne dass man sich jedes Mal auf ein reines Rennstrecken-Setup einstellen muss.
Ducati Supersport 950 S: sportlich, direkt und kurvenfokussiert
Die Ducati Supersport 950 S ist deutlich stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Die Sitzposition ist näher am Supersport-Konzept: Fahrer und Maschine wirken enger verbunden, der Blick geht schneller nach vorn in Richtung Kurve. Das Motorrad fordert weniger „Tourenruhe“, sondern belohnt zügiges Fahren mit einem präzisen Gefühl für Linie und Tempo. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier das typische Ducati-„Will-ich-so“-Verhalten.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Schwerpunkte im Alltag
Beide Motorräder sind modern und alltagstauglich, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die BMW F 900 XR zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn-Abschnitten. Die XR lässt sich angenehm fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt dagegen lebendiger und stärker auf sportliche Impulse getrimmt. Das Motorrad unterstützt ein Fahrtempo, das mehr nach „zackig“ als nach „entspannt“ klingt. In schnellen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern zeigt sich der Supersport-Charakter besonders deutlich: Die Maschine fühlt sich dann am stimmigsten an, wenn die Fahrweise aktiv ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW: souverän über Strecke
Die BMW F 900 XR spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um Stabilität und Kontrolle geht. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das hilft, wenn man nicht nur „sportlich schnell“, sondern auch „komfortabel sicher“ unterwegs sein möchte. In Kurven ist die XR ebenfalls agil genug, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man kontrolliert in den Rhythmus bringt.
Ducati: spürbare Dynamik in Kurven
Die Ducati Supersport 950 S ist im Handling stärker auf agiles, sportliches Kurvenfahren ausgelegt. Beim Einlenken fühlt sich das Motorrad oft unmittelbarer an, und das Zusammenspiel aus Sitzposition und Fahrwerk unterstützt ein zügiges „Rein – Halten – Raus“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und man gern mit klaren Linien fährt.
Als mögliche Schwäche kann sich bei der Ducati die sportlichere Auslegung bemerkbar machen: Wer häufig lange Strecken fährt oder eher entspannt unterwegs ist, spürt die sportliche Geometrie schneller als bei der BMW.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Verzögerung
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein entscheidender Punkt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die BMW F 900 XR vermittelt vor allem das Gefühl von berechenbarer Verzögerung und guter Dosierbarkeit. Das ist im Alltag praktisch, weil man in Verkehrssituationen schnell und kontrolliert reagieren kann.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf sportliches Ansprechverhalten. Beim kräftigen Verzögern aus zügiger Fahrt wirkt die Ducati oft „direkter“, was beim sportlichen Fahren ein Vorteil ist. Gleichzeitig gilt: Wer überwiegend gemütlich fährt, wird den Supersport-Fokus vielleicht weniger ausreizen – die BMW wirkt dann entspannter im Handling.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. sportliche Unterstützung
Moderne Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema. Die BMW F 900 XR wirkt dabei wie die Maschine, die Elektronik so einsetzt, dass sie Alltag und Tour erleichtert: stabiler Fahrbetrieb, gut nutzbare Modi und ein Gesamtpaket, das sich nicht wie „Technik um der Technik willen“ anfühlt.
Die Ducati Supersport 950 S bringt ebenfalls moderne Helfer mit, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Unterstützung. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man die Maschine dynamisch bewegt und die Elektronik das Fahrgefühl in Richtung Performance abrundet. Wer gern mit Fahrmodi arbeitet und die Abstimmung aktiv nutzt, wird hier mehr „Spielraum“ für sportliche Sessions finden.
Ergonomie und Alltag: Windschutz, Sitzposition und Langstrecke
Hier liegt der größte Unterschied im Nutzungsprofil. Die BMW F 900 XR ist auf Langstrecke und Alltag ausgelegt. Der Windschutz und die aufrechtere Haltung reduzieren Ermüdung, und das Motorrad lässt sich auch dann noch angenehm fahren, wenn der Tag länger wird. Für Pendler, Wochenendtouren und gemischte Strecken ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Sitzposition und aktives Fahren ausgelegt. Das macht sie auf der Landstraße und in kurvigen Regionen besonders reizvoll. Wer jedoch häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, kann die sportlichere Haltung schneller als „anstrengender“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht
Beide Motorräder sind modern und bieten eine zeitgemäße Ausstattung. Die BMW wirkt dabei wie das Gesamtpaket für „einfach losfahren“: Die Bedienung und das Fahrgefühl sind darauf ausgelegt, dass man schnell in den Rhythmus kommt. Die Ducati ist stärker auf das Erlebnis ausgerichtet: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt – mit dem Wunsch nach sportlicherem Tempo und mehr Kurvenfokus.
Als mögliche Schwäche der jeweiligen Seite lässt sich zusammenfassen: Die BMW kann für Fahrer, die maximale Sportlichkeit suchen, etwas „zu alltagstauglich“ wirken. Die Ducati kann für Fahrer, die vor allem Komfort und entspannte Langstrecken suchen, weniger passend sein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW F 900 XR – ideal für Touren, Alltag und gemischte Strecken
Die BMW F 900 XR ist besonders passend, wenn der Fokus auf Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit liegt. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt – Stadt, Landstraße, Autobahn – und dabei ein Motorrad möchte, das nicht nach jeder Fahrt „anstrengend“ wird, trifft mit der XR eine sehr gute Wahl. Auch wenn sportliche Ausfahrten dazugehören, bleibt die BMW dabei ein Motorrad, das den Alltag nicht aus dem Blick verliert.
Ducati Supersport 950 S – ideal für sportliche Kurvenfahrten
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und ein unmittelbares Fahrgefühl sucht, wird die Ducati als besonders stimmig empfinden. Für Fahrer, die ihre Zeit auf der Landstraße bewusst genießen und die sportliche Sitzposition nicht scheuen, ist die Supersport 950 S eine sehr attraktive Option.
Fazit:
Die BMW F 900 XR ist die rundere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne auf sportliches Potenzial zu verzichten. Das Fahrgefühl wirkt souverän und kontrolliert, die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und die Elektronik ist so abgestimmt, dass sie den Alltag erleichtert. Wer häufig gemischte Strecken fährt und dabei Komfort sowie entspanntes Handling priorisiert, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken dort aus, wo es kurvig wird und Tempo eine Rolle spielt. Die sportlichere Sitzposition, das direktere Ansprechverhalten und die kurvenorientierte Abstimmung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die bewusst dynamisch fahren möchten. Wer dagegen vor allem lange Strecken entspannt abspulen will oder viel Stadtverkehr hat, wird die BMW meist als angenehmer erleben.
Kurz gesagt: XR für Vielseitigkeit und Langstreckenkomfort, Supersport 950 S für sportliche Kurvenfahrten und Performance-Fokus.