UVP 12.300 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 13.099 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Was macht das erste Facelift der F900 XR besser?
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Außen hart, innen weich
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Pro und Kontra

Pro:
  • Kräftiger Motor
  • Verarbeitung
  • Reisetauglichkeit
  • Komfort
Kontra:
  • Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
  • Drehfruede
Kontra:
  • Windschutz
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.521mm
Länge2.160mm
Radstand1.521mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.320mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.120mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenmotor
Hubraum998ccm
Hub56mm
Bohrung75mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite369km
Leistung145 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment104 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne170 (Federweg 172)mm
Federung hintenDirekt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartZentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen)
Federung vorneShowa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm
Federung hintenShowa Zentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit

Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.300€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 900 XR vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour

Wer zwischen der BMW F 900 XR und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, steht im Grunde vor zwei unterschiedlichen Philosophien: Die BMW setzt auf den vielseitigen Charakter eines modernen Tourers mit sportlicher Ausrichtung, während die Honda als markantes Naked Bike auf Dynamik, Agilität und einen klaren Look setzt. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer interessant – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt, damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundidee und Charakter: Tourer-Vielseitigkeit vs. Naked-Dynamik

Die BMW F 900 XR ist als XR klar auf Alltagstauglichkeit und längere Strecken ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer komfortablen, aber nicht träge wirkenden Sitzposition, einer stabilen Fahrweise und einem Motor, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraße und Autobahn wohlfühlt. Die XR wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach nutzt“ – ohne ständig das Gefühl zu haben, dass man es für jede Situation neu ausrichten muss.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café verfolgt dagegen eine deutlich puristischere Linie. Als Naked Bike steht die direkte Verbindung zur Straße im Vordergrund: weniger Verkleidung, mehr Gefühl, mehr „Naked“-Essenz. Die CB 1000 R ist damit besonders interessant, wenn kurze Wege, zügiges Fahren und ein sportlich-präzises Handling im Vordergrund stehen. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad als Ausdruck von Stil und Fahrspaß versteht, findet hier eine starke Basis.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Alltagstauglichkeit im Vergleich

Beim Motorcharakter zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die BMW F 900 XR ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen souverän wirkt: vom entspannten Dahingleiten bis zum zügigen Beschleunigen. Gerade im Alltag ist das angenehm, weil der Motor nicht nur „spät“ oder „nur obenrum“ funktioniert, sondern sich gleichmäßig anfühlt. Dadurch wird die XR besonders dann stark, wenn häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten und unterschiedliche Streckenprofile zusammenkommen.

Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf spürbare Dynamik und ein direkteres Ansprechverhalten. Das Fahrgefühl ist oft „unmittelbarer“: Gas geben fühlt sich näher an der Reaktion des Motorrads an. Das ist ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt wird, wenn man in Kurven früh wieder Gas gibt oder wenn man einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad sehr schnell auf Eingaben reagiert. Gleichzeitig kann diese Direktheit je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil man das Tempo und die Gasstellung stärker „mitfährt“.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW F 900 XR: Stärke in der gleichmäßigen, alltagstauglichen Leistungsentfaltung; Schwäche kann sein, dass sie weniger „Naked-typisch“ direkt wirkt, wenn man maximale Unmittelbarkeit sucht.
  • Honda CB 1000 R: Stärke in der dynamischen Reaktion und dem sportlichen Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Direktheit weniger Komfort für lange, entspannte Fahrten vermittelt.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. sportliche Nähe zur Straße

Die BMW F 900 XR spielt ihre Vorteile vor allem bei der Ergonomie aus. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass sie auch über längere Zeit nicht „ermüdet“. Dazu kommt der Charakter als Tourer: Wind- und Wetterbedingungen sind weniger präsent, und die Haltung unterstützt eine ruhige, kontrollierte Fahrweise. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig zwischen Stadt und Land pendelt, profitiert von dieser Ausrichtung.

Die Honda CB 1000 R bietet eine andere Art von Komfort: nicht unbedingt den „Tourer-Komfort“, sondern den Komfort durch Beweglichkeit und Nähe zum Motorrad. Die Sitzposition ist sportlicher und das Motorrad lässt sich oft leichter „umsetzen“, wenn es in den Kurven dynamisch wird. Für kurze bis mittlere Strecken ist das häufig ideal. Auf sehr langen Touren kann das jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit stärker spürbar werden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die BMW F 900 XR wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist: grober Asphalt, wechselnde Beläge oder längere Autobahnabschnitte. Die XR vermittelt ein sicheres Gefühl, das man gerne auch bei höheren Geschwindigkeiten nutzt.

Die Honda CB 1000 R ist dagegen oft als agiler und „leichtfüßiger“ wahrnehmbar. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein. Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein: ein Richtungswechsel fühlt sich schnell an, und das Handling wirkt unmittelbar. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad „mitarbeitet“, wird das Handling besonders schätzen.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei den Bremsen ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher eine Frage des Einsatzprofils. Die BMW F 900 XR zielt auf kontrollierte Verzögerung im Alltag und auf Touren ab, inklusive guter Dosierbarkeit. Die Honda CB 1000 R punktet ebenfalls mit starker Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Wer häufig sportlich bremst oder zügig in Kurven einfährt, merkt den Unterschied im Fahrgefühl: Die Honda wirkt dabei oft direkter, die BMW oft souveräner im Langstrecken-Kontext.

Elektronik und Assistenz: Tourer-Mehrwert vs. Naked-Fokus

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die BMW F 900 XR bietet typischerweise einen Tourer-Mehrwert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren. Außerdem hilft diese Art von Elektronik dabei, das Motorrad auch dann entspannt zu bewegen, wenn man nicht „auf Anschlag“ fährt.

Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf das sportliche Naked-Erlebnis. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber das Gesamtpaket bleibt klar auf Fahrspaß und direkte Rückmeldung ausgerichtet. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad nicht „zu sehr“ durch Assistenzsysteme beeinflusst haben möchte, sondern lieber die eigene Linie fährt.

Alltag, Stadt und Tour: Welche Stärken passen zu welchem Lebensstil?

Im Alltag spielt die BMW F 900 XR ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird: Pendeln, kurze Strecken mit Stop-and-go, aber auch längere Fahrten am Wochenende. Die Kombination aus ergonomischer Haltung, stabiler Fahrweise und tourentauglichem Setup macht die XR zu einem Motorrad, das man nicht nur für „die eine Ausfahrt“ nutzt, sondern für viele Situationen.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen eine starke Wahl, wenn das Motorrad stärker als „Statement“ und als Werkzeug für dynamisches Fahren betrachtet wird. In der Stadt wirkt sie oft lebendiger, auf Landstraßen macht sie besonders dann Spaß, wenn man Kurven aktiv angeht und das Motorrad spürbar arbeiten lässt. Für Fahrer, die gerne „kurz und knackig“ unterwegs sind, ist das Konzept sehr stimmig.

Typische Schwächen im Vergleich

  • BMW F 900 XR: Wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Naked-Unmittelbarkeit liegt, kann die Tourer-Ausrichtung weniger „pur“ wirken.
  • Honda CB 1000 R: Wenn sehr lange Strecken und maximaler Langstreckenkomfort Priorität haben, kann die sportlichere Auslegung je nach Fahrerprofil weniger entspannend sein.

Design und Alltagspraxis: Neo Sports Café vs. XR-Tourer-Look

Auch wenn Design nicht alles ist, beeinflusst es die Kaufentscheidung. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt den Café-Racer-inspirierten Look in die Naked-Welt: markant, eigenständig und mit einem Stil, der im Straßenbild auffällt. Die BMW F 900 XR wirkt dagegen wie ein moderner Tourer mit sportlichem Anspruch – funktional, klar und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt.

In der Praxis bedeutet das: Die Honda passt besonders gut zu Fahrern, die gerne „sichtbar“ fahren und das Motorrad als Teil des eigenen Stils sehen. Die BMW passt zu denen, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch im Alltag unkompliziert bleibt – inklusive Komfort und Stabilität.

Fazit:

Die BMW F 900 XR ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig funktioniert: für Pendeln, längere Touren, wechselnde Bedingungen und Fahrer, die Komfort und Stabilität schätzen. Der Motorcharakter wirkt gleichmäßig und alltagstauglich, die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Gesamtpaket vermittelt ein souveränes Gefühl – besonders dann, wenn nicht immer perfekte Straßenverhältnisse herrschen.

Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt am besten, wenn der Fokus auf direkter Dynamik, agilerem Handling und dem Naked-Erlebnis liegt. Wer Kurven aktiv fährt, das Motorrad schnell umsetzen möchte und den markanten Look liebt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild. Die Honda wirkt oft unmittelbarer im Ansprechverhalten, während die BMW eher auf entspannte Kontrolle und Tourenkomfort setzt.

Kurz gesagt: XR für Vielnutzer und Tourenfans, CB 1000 R für Dynamik, Agilität und Naked-Charakter.

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