UVP 12.300 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was macht das erste Facelift der F900 XR besser?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • Kräftiger Motor
  • Verarbeitung
  • Reisetauglichkeit
  • Komfort
Kontra:
  • Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.521mm
Länge2.160mm
Radstand1.521mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.320mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite369km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne170 (Federweg 172)mm
Federung hintenDirekt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.300€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Baujahre: 2019 - heute
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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BMW F 900 XR vs Indian FTR 1200 Sport: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 900 XR steht für eine ausgewogene Mischung aus Alltagstauglichkeit, Komfort und sportlicher Fahrdynamik. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Statement: kompakt, direkt, mit einem Charakter, der Lust auf Gas gibt und Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv einfordert. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Beide Motorräder können viel – aber sie setzen Prioritäten an unterschiedlichen Stellen.

Grundidee im Vergleich: Touring-Ansatz vs. Street-Charakter

Die BMW F 900 XR ist als sportlich-praktisches Motorrad gedacht, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf längeren Strecken. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist.

Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt dagegen einen klaren Street-Ansatz. Sie ist weniger „Reisebüro“ und mehr „Fahrspaß mit Haltung“. Das Motorrad wirkt agil und lebendig, und genau dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten Fahrbericht: Anfahren, Beschleunigen, Einlenken – alles wirkt unmittelbarer und stärker auf Dynamik ausgelegt.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Modelle Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art. Die BMW F 900 XR liefert eine gleichmäßig nutzbare Performance, die sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn auf der Landstraße nicht ständig „am Limit“ gearbeitet werden soll. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass der Motor in vielen Situationen automatisch die passende Antwort gibt.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen stärker die „Direktheit“-Karte. Der Antrieb wirkt kräftig und betont das Gefühl von Schub. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der schneller in Richtung sportlicher Fahrweise kippt: Gas auf, Motorrad reagiert – und man bleibt eher im aktiven Bereich. Das ist ein Vorteil, wenn Kurven und Beschleunigungsphasen im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig entspannt rollen möchte, kann die Indian als „präsenter“ empfinden.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • BMW F 900 XR: Stärke in der gutmütigen, alltagstauglichen Nutzbarkeit; Schwäche eher dort, wo maximaler „Kick“ im Vordergrund steht.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in der spürbaren Dynamik und dem unmittelbaren Schub; Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „smooth“ wirkt, wenn Ruhe und Gelassenheit Priorität haben.

Fahrwerk & Handling: Stabilität oder Agilität?

Im Handling zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die BMW F 900 XR wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle priorisiert. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten, bei längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt das Konzept seine Vorteile aus. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, und das gibt Sicherheit – auch dann, wenn die Konzentration über Stunden nachlässt.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Einlenken fühlt sich oft „leichter“ an, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gerne früh einlenkt, den Schwung nutzt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, wird die Indian als sehr unterhaltsam erleben. Bei sehr langen, gleichmäßigen Abschnitten kann die BMW jedoch den entspannteren Eindruck machen, weil sie das Tempo souveräner „trägt“.

Stärken & Schwächen beim Fahrwerk

  • BMW F 900 XR: Stärke in Stabilität, Komfort und berechenbarem Fahrgefühl; Schwäche eher bei dem Wunsch nach maximaler „Street-Agilität“.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in direktem Handling und Kurvenlust; Schwäche kann sein, dass der Fahrstil aktiver sein muss, um das volle Potenzial angenehm zu nutzen.

Ergonomie & Alltag: Sitzen, sehen, ankommen

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt – aber mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die BMW F 900 XR ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die für viele Fahrprofile funktioniert: aufrecht genug für Übersicht und entspanntes Handling, gleichzeitig sportlich genug, um nicht „zu gemütlich“ zu wirken. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt sportlicher im Gesamteindruck. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, fördern einen dynamischen Fahrstil. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und für alle, die gerne „nah am Motorrad“ sind. Wer jedoch sehr lange Strecken mit maximaler Bequemlichkeit plant, könnte die BMW als entspannter empfinden.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „Stopp“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW F 900 XR vermittelt dabei ein ruhiges, kontrolliertes Bremsverhalten. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten gebremst wird und man fein dosieren möchte.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt ebenfalls stark, aber mit einem etwas direkteren Charakter. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Gleichzeitig ist es wichtig, den eigenen Stil anzupassen, damit die Bremskraft genau so eingesetzt wird, wie es zum Fahrgefühl passt.

Stärken & Schwächen bei Bremsgefühl

  • BMW F 900 XR: Stärke in kontrollierter Dosierbarkeit für Alltag und längere Fahrten; Schwäche eher dort, wo „maximale Direktheit“ gesucht wird.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in sportlicher Reaktionsfreude; Schwäche kann sein, dass die direkte Charakteristik mehr aktives Mitdenken verlangt.

Ausstattung & Einsatzbereiche: Wer profitiert wovon?

Die BMW F 900 XR ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad als „Hauptfahrzeug“ gedacht ist: Pendeln, Wochenendtour, gelegentlich längere Fahrten – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, das Motorrad sei nur für einen Zweck gebaut. Der XR-Ansatz zielt auf ein rundes Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen ideal, wenn der Fokus klar auf Fahrspaß liegt: Kurven, Beschleunigung, ein Motorrad, das optisch und technisch nach „Sport“ aussieht und sich auch so fährt. Wer gerne mit einem aktiven Fahrstil unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird die Indian besonders passend finden.

Preis-Leistungs-Gedanken: Nicht nur Zahlen, sondern Prioritäten

Beim Vergleich sollte man weniger in „entweder oder“ denken, sondern in Prioritäten. Die BMW F 900 XR wirkt wie die Wahl für Menschen, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Komfort und Dynamik kombiniert. Die Indian FTR 1200 Sport ist eher die Wahl für diejenigen, die ein Motorrad möchten, das stärker auf Charakter, Direktheit und sportliche Momente setzt.

Beide können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich. Die BMW liefert häufig „Souveränität“, die Indian liefert häufiger „Adrenalin“.

Fazit:

Die BMW F 900 XR ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert funktioniert und auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer ein berechenbares Fahrgefühl, eine gut dosierbare Performance und ein insgesamt stimmiges Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der XR deutlich zufriedener sein. Besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern als vielseitiges Alltags- und Tourenfahrzeug dienen soll, spielt die BMW ihre Stärken aus.

Die Indian FTR 1200 Sport passt besser, wenn Fahrspaß, Direktheit und ein sportlicher Street-Charakter im Vordergrund stehen. Wer Kurven aktiv fahren möchte, den Schub spüren will und ein Motorrad sucht, das stärker nach „Fahren statt Rollen“ verlangt, findet in der Indian die passendere Wahl. Kurz gesagt: BMW für vielseitige Souveränität, Indian für spürbare Dynamik und Kurvenlust.

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