| UVP | 12.300 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Kräftiger Motor
- Verarbeitung
- Reisetauglichkeit
- Komfort
- Zwei von drei Farben nur gegen Aufpreis
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.521 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.320 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 369 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | 170 (Federweg 172)mm | |
| Federung hinten | Direkt angelenktes Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 172)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F900 XR ist wie eh und je ein Kurvenräuber, der unglaublich viel Spaß bereitet. Längere Touren sind auch möglich, wobei es zu zweit nicht ganz so gemütlich zugeht, wie auf einem echten Adventure-Bike. Die Serienausstattung ist sehr gut, wobei der QuickShifter leider nicht dazu gehört. Schwächen leistet sich die XR kaum. Besitzer des Vorgänger-Modells müssen aus unserer Sicht nicht nervös werden: Die neue ist zwar leichter und fährt sich etwas fluffiger, so riesengroß sind die Unterschiede aber nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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BMW F 900 XR vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Alltag, Tour und Tempo
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide auf ihre Art Spaß machen, wird die Entscheidung schnell spannend. Der Vergleich zwischen der BMW F 900 XR und der Triumph Speed Triple 1200 RR zeigt vor allem eines: Es gibt nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern unterschiedliche Philosophien. Die BMW F 900 XR wirkt dabei wie die clevere Wahl für den Alltag und für Touren, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit zählen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich stärker auf Dynamik, Druck aus dem Motor und sportliche Fahrweise ausgerichtet.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Modelle gegeneinander abzuwägen – anhand der im Vergleich genannten Eigenschaften. Dabei wird klar, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt: Fahrgefühl, Elektronik, Bremsen, Fahrwerk und wie gut das jeweilige Motorrad mit unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen harmoniert.
Grundcharakter: Tourorientierte Vernunft vs. kompromisslose Performance
Die BMW F 900 XR ist als sportlicher Allrounder gedacht. Sie verbindet eine aufrechte, komfortable Sitzposition mit einer Auslegung, die sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen gut anfühlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor, Ergonomie und Fahrwerk greifen so zusammen, dass das Motorrad nicht nur auf schnellen Strecken überzeugt, sondern auch dann, wenn die Fahrt eher „von A nach B“ ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR steht dagegen für eine deutlich aggressivere Ausrichtung. Sie ist als Naked Bike mit sportlichem Anspruch konstruiert und zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad spürbar fordern möchten. Der Charakter wirkt direkter, die Reaktion auf Gasbefehle ist ausgeprägter und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Grenzen auf kurvigen Strecken auszuloten.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbare Power, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die BMW F 900 XR wirkt dabei eher „harmonisch“: Sie lässt sich gut dosieren und bietet genug Reserven, ohne dass das Motorrad sofort nach maximalem Tempo verlangt. Das ist besonders angenehm, wenn häufig im Alltag gefahren wird oder wenn die Fahrt nicht ausschließlich aus sportlichen Passagen besteht.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird. Die Leistungsentfaltung ist spürbar kraftvoller und wirkt im Vergleich deutlich „druckvoller“. Das macht sie auf der Landstraße und auf schnellen Strecken besonders attraktiv. Gleichzeitig kann genau das auch eine Schwäche sein: Wer eher entspannt unterwegs ist, muss die Leistung stärker im Zaum halten, damit das Fahrgefühl nicht zu hektisch wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Präzision und Fahrspaß
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die BMW F 900 XR ist so abgestimmt, dass sie sich vielseitig fahren lässt. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und unterstützt eine kontrollierte Linie. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecken mal wellig sind, wenn der Belag wechselt oder wenn nicht immer perfekte Bedingungen herrschen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Sie fühlt sich in zügigen Kurven oft „näher am Fahrer“ an und belohnt eine aktive Fahrweise. Das kann ein großer Pluspunkt sein, wenn die Fahrten bewusst sportlich geplant sind. Als mögliche Schwäche kann sich jedoch ergeben, dass das Motorrad bei weniger sportlichem Einsatz weniger „entspannt“ wirkt als die BMW – vor allem dann, wenn die Fahrweise eher ruhig und gleichmäßig bleibt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und standfestem Gefühl. Die BMW F 900 XR wirkt dabei sehr alltagstauglich: Das Bremsverhalten lässt sich gut kontrollieren, und das Motorrad bleibt auch bei moderater Fahrweise berechenbar. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn die Fahrt nicht ausschließlich auf sportliche Manöver ausgelegt ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bietet im Vergleich ein deutlich sportlicheres Bremsgefühl. Sie unterstützt zügiges Fahren und macht schnelle Richtungswechsel und spätes Verzögern leichter. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer sportlich fährt, bekommt mehr Reserven. Als Gegenpunkt kann gelten, dass die stärkere Performance auch mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung verlangt, damit das Fahrgefühl jederzeit souverän bleibt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle
Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber die Wirkung im Fahralltag ist unterschiedlich. Die BMW F 900 XR punktet mit einem Ansatz, der das Motorrad in vielen Situationen „einfach“ macht. Fahrmodi und Assistenzsysteme unterstützen dabei, das Motorrad passend zum Einsatz zu fahren – ohne dass man ständig nachregeln muss. Das ist ein Plus für Touren, für wechselnde Wetterbedingungen oder wenn nicht immer die gleiche Fahrweise gefahren wird.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt Elektronik mit, die stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Das System unterstützt dynamisches Fahren und hilft dabei, die Kraft auch dann nutzbar zu machen, wenn es zügig wird. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man sich stärker mit den Einstellungen beschäftigen möchte, um das volle Potenzial passend zu nutzen.
Ergonomie und Alltag: Sitzgefühl, Schutz und Reichweite im Kopf
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt im Alltag. Die BMW F 900 XR ist auf Komfort und praktische Nutzbarkeit ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu kommt der Schutzgedanke: Das Motorrad ist so konzipiert, dass Wind und Fahrtwind auf längeren Strecken nicht unnötig dominieren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker „Naked“ im Gefühl. Das kann im Alltag Spaß machen, weil man das Motorrad direkter spürt. Für lange Touren kann das aber weniger entspannend sein, vor allem wenn die Fahrt viel Autobahnanteil hat oder wenn man häufig gegen Wind anarbeitet. Wer jedoch vor allem kurvige Strecken fährt, wird die direkte Rückmeldung oft als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 900 XR – Stärken
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und Touren.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Leistung und Fahrwerk wirken harmonisch dosierbar.
- Alltagstaugliche Elektronik: unterstützt ohne zu dominieren.
- Komfortorientierte Ergonomie: angenehmer für längere Fahrten.
BMW F 900 XR – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Auslegung weniger „aggressiv“ finden.
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich der letzte Kick, den die Triumph liefert.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportlicher Charakter: spürbar dynamischer und direkter.
- Mehr Reserven: besonders auf schnellen Strecken und in zügigen Kurven.
- Präzises Handling: belohnt aktive Fahrweise.
- Elektronik für Performance: unterstützt dynamisches Fahren.
Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: Leistung und Performance wollen bewusst dosiert werden.
- Weniger Tour-Komfort im Vergleich zur BMW, besonders bei langen Autobahnabschnitten.
Für welche Fahrerinnen und Fahrer passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, wie gefahren wird. Die BMW F 900 XR ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und gleichzeitig auf Touren eine gute Figur macht. Wer Wert auf Komfort, eine entspannte Sitzposition und ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet hier eine starke Basis. Auch wenn die Fahrten nicht immer maximal sportlich sind, bleibt das Motorrad dabei attraktiv, weil es sich vielseitig einsetzen lässt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad spürbar fordern möchten. Wer kurvige Strecken liebt, gern zügig unterwegs ist und ein direktes, sportliches Feedback sucht, wird mit der Triumph deutlich mehr „Performance-Gefühl“ bekommen. Gerade wenn Fahrspaß und Tempo im Vordergrund stehen, wirkt die Auslegung konsequenter.
Fazit:
Die BMW F 900 XR ist das Motorrad für alle, die ein vielseitiges Straßenbike möchten: angenehm im Alltag, souverän auf Tour und mit einem Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Sie punktet vor allem dort, wo Komfort, Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Sportaggressivität. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die Wahl, wenn sportliche Dynamik im Fokus steht: mehr Druck aus dem Motor, präzisere Unterstützung für zügiges Fahren und ein Handling, das aktive Fahrweise belohnt. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Tempo und Kurven versteht, wird die Triumph stärker genießen. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das jeden Tag funktioniert und auch längere Strecken entspannt macht, liegt mit der BMW meist richtig.