| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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BMW G 310 GS vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allrounder“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird die Entscheidung spannend. Die BMW G 310 GS steht für den typischen GS-Ansatz: aufrechte Sitzposition, Abenteuer-Vibe und ein Konzept, das auch abseits der ganz glatten Wege Spaß machen soll. Die Benelli Leoncino 500 dagegen wirkt eher wie ein moderner Klassiker: kompakt, charakterstark und mit dem Fokus auf Alltag, Landstraße und ein entspanntes Fahrgefühl. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Welche Art von Fahrspaß passt besser zur eigenen Nutzung?
Grundidee: Reiseenduro vs. Scrambler-Charakter
Die BMW G 310 GS ist als Einstiegsreiseenduro gedacht. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: die Sitzhaltung ist auf Übersicht ausgelegt, die Ergonomie ist auf längere Fahrten im Alltag und auf Touren vorbereitet, und das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“. Die Benelli Leoncino 500 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „Abenteuer-Equipment“ getrimmt, sondern auf Stil, Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder gern auf kurvigen Strecken unterwegs ist, findet hier schnell einen passenden Rhythmus.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr spielt die BMW ihre Stärken vor allem über die aufrechte Haltung und die gute Übersicht aus. Gleichzeitig ist sie durch ihren GS-Charakter oft die bessere Wahl, wenn gelegentlich auch unbefestigte Wege oder schlechterer Untergrund auf dem Plan stehen. Die Leoncino 500 punktet dagegen mit einem „leichten“ Gefühl im Handling und einer Optik, die auf Anhieb Lust aufs Fahren macht. Wer häufig kurze Strecken fährt, häufig stop-and-go hat und dabei ein Motorrad möchte, das schnell „mitgeht“, wird die Benelli als sehr passend empfinden.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beide Modelle bewegen sich im 300/500er-Bereich, aber der Charakter ist unterschiedlich. Die BMW G 310 GS ist auf kontrollierbares, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn entspanntes Tempo, saubere Gasannahme und ein gutmütiger Umgang im Vordergrund stehen. Die Benelli Leoncino 500 fühlt sich dagegen oft „direkter“ an: Sie wirkt spritziger im Antritt und vermittelt das Gefühl, dass man häufiger etwas mehr Gas geben möchte. Das ist nicht nur Geschmackssache – es beeinflusst auch, wie sich die Maschine auf Landstraße und in Kurven anfühlt.
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich: Die Benelli Leoncino 500 bietet im 500er-Segment typischerweise mehr Reserven als die BMW im 310er-Bereich. Das kann auf der Landstraße den Unterschied machen, wenn Überholmanöver oder zügiges Beschleunigen gefragt sind. Die BMW ist dafür häufig die „entspanntere“ Wahl: Sie kommt mit einem ruhigen Fahrstil gut zurecht und wirkt wie ein Motorrad, das man gern lange fährt, ohne dass man ständig nach mehr Leistung sucht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Die BMW G 310 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft das Konzept, das Motorrad berechenbar zu halten. Die Leoncino 500 ist dagegen stärker auf Agilität und ein lebendiges Kurvengefühl ausgerichtet. Das bedeutet: In vielen Situationen fühlt sich die Benelli „handlicher“ an, während die BMW eher das Gefühl vermittelt, dass sie souverän durchzieht.
Kurven, Bodenwellen und Alltag
Auf glatten Straßen spielt die Leoncino ihre Leichtigkeit aus. Bodenwellen und Unebenheiten werden oft so verarbeitet, dass der Fahrfluss erhalten bleibt. Die BMW kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber im Gesamtkonzept mehr auf „Fahren mit Plan“ getrimmt – also auf Kontrolle, wenn es mal holpriger wird. Wer häufig auf Landstraßen fährt, bei denen der Belag nicht immer gleich gut ist, wird die BMW als sicherer im Umgang empfinden. Wer dagegen vor allem glatte Strecken, Stadt und kurvige Abschnitte mit gutem Asphalt fährt, wird die Benelli als sehr spaßig erleben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen ist weniger die reine Leistungsfähigkeit entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Gefühl. Die BMW G 310 GS zielt auf ein sicheres, gut kontrollierbares Bremsverhalten ab – besonders wichtig, wenn man als Einsteiger noch lernt, wie sich das Motorrad in verschiedenen Situationen verhält. Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad aktiv nutzt. Für sehr entspannte Fahrstile ist die BMW häufig die stressfreiere Wahl.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
In der Praxis zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert: Sitzkomfort, Übersicht, Alltagstauglichkeit und die Frage, ob man Zubehör sinnvoll nutzen kann. Die BMW G 310 GS ist in dieser Hinsicht sehr „GS-typisch“. Sie wirkt wie eine Basis, die sich gut erweitern lässt – etwa mit Gepäcklösungen oder Schutzkomponenten, wenn Touren geplant sind. Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen stärker auf den „Ready-to-ride“-Gedanken ausgelegt: Sie ist schnell startklar, wirkt unkompliziert und passt gut zu einem Lifestyle-orientierten Fahrstil.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition der BMW ist aufrecht und bietet gute Sicht nach vorn. Das hilft vor allem im Stadtverkehr und auf längeren Strecken, weil der Körper weniger „geknickt“ wird. Die Leoncino 500 bietet ebenfalls eine angenehme Ergonomie, wirkt aber in der Gesamterscheinung eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt. Wer viel im Sitzen „entspannt“ unterwegs sein möchte, findet in der BMW oft die passendere Haltung. Wer gern dynamischer fährt und das Motorrad spürbar „mitnimmt“, wird die Benelli bevorzugen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW G 310 GS – Stärken
- Konzept für Einsteiger und Touren: aufrechte Ergonomie, kontrollierbares Fahrverhalten und GS-typische Vielseitigkeit.
- Allround-Charakter: auch bei wechselndem Untergrund wirkt das Motorrad berechenbar.
- Ausbaufähigkeit: wirkt wie eine Basis, die sich gut für Zubehör und längere Fahrten eignet.
BMW G 310 GS – Schwächen
- Leistungsreserven: im Vergleich zur 500er-Klasse kann es bei sehr zügigem Fahren weniger „Luft“ geben.
- Fahrgefühl: wer einen besonders „direkten“ Charakter sucht, empfindet die BMW möglicherweise als etwas ruhiger.
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Mehr Punch im Alltag: die 500er-Reserve macht sich oft beim Beschleunigen und Überholen bemerkbar.
- Agiles Handling: wirkt leicht und macht auf Landstraße sowie in der Stadt schnell Spaß.
- Charakter und Stil: der Scrambler-Look und die Fahrfreude passen gut zu einem aktiven Fahrstil.
Benelli Leoncino 500 – Schwächen
- Abenteuer-Fokus: das Konzept ist weniger „GS-mäßig“ auf Offroad-Optionen ausgelegt.
- Fahrstil-Abhängigkeit: wer sehr entspannt und gleichmäßig fahren will, könnte die Benelli als „zu lebendig“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Nutzung im Vordergrund steht. Die BMW G 310 GS ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig im Alltag funktioniert, eine aufrechte Sitzposition bietet und auch bei gelegentlichen Ausflügen abseits des perfekten Asphalts eine gute Figur macht. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn Einsteiger ein Motorrad möchten, das sich kontrolliert anfühlt und langfristig als Basis für Touren dienen kann.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen ideal, wenn mehr Fahrspaß durch einen lebendigeren Charakter gesucht wird. Wer auf Landstraße und in der Stadt gern zügig unterwegs ist, von mehr Reserven beim Beschleunigen profitiert und ein Motorrad möchte, das optisch wie technisch Lust auf Bewegung macht, findet in der Leoncino 500 oft den besseren Match.
Fazit:
Die BMW G 310 GS ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Einsteiger-Motorrad mit GS-typischer Alltagstauglichkeit suchen: aufrechte Ergonomie, kontrollierbares Fahrverhalten und ein Konzept, das auch bei wechselndem Untergrund Sicherheit vermittelt. Wer Touren plant oder gelegentlich auch mal abseits der perfekten Strecke fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie eine solide Basis anfühlt.
Die Benelli Leoncino 500 passt besser, wenn der Fokus stärker auf Fahrspaß, Agilität und einem charaktervollen Auftritt liegt. Durch die 500er-Reserve wirkt sie im Alltag oft spritziger, besonders beim Beschleunigen und auf der Landstraße. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „mit einem mitgeht“, dabei aber trotzdem alltagstauglich bleibt, trifft mit der Leoncino 500 häufig die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und kontrolliertes Abenteuer, Leoncino für lebendigen Fahrspaß und mehr Reserven.