| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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BMW G 310 GS vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich für Alltag, Landstraße und ganz unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 GS und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl: Wie sitzt man, wie reagiert das Motorrad, wie leicht ist es im Alltag und wie „passt“ die Maschine zum eigenen Fahrstil? Genau das wird hier gegenübergestellt – mit Blick auf die typischen Stärken und die möglichen Schwächen beider Modelle.
Grundidee der Motorräder: kompakt & agil vs. klassisch & kraftvoll
Die BMW G 310 GS steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz: kompakt, handlich und mit dem Anspruch, sowohl Stadt als auch Landstraße souverän zu meistern. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen verkörpert den Cruiser-Charakter: entspannteres Fahrgefühl, markanter Auftritt und ein Motor, der eher auf Drehmoment und „Durchzug“ als auf sportliche Leichtigkeit ausgelegt ist.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
BMW G 310 GS: drehfreudig und unkompliziert
Die BMW G 310 GS wirkt im Vergleich vor allem dann stark, wenn zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus gefragt ist. Der Motor liefert ein gut dosierbares Ansprechverhalten, wodurch sich das Motorrad leicht in den Verkehr integrieren lässt. Auf der Landstraße spielt die Maschine ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Tempo und saubere Gasannahme im Vordergrund stehen.
Stärken liegen hier in der Alltagstauglichkeit und dem unkomplizierten Handling. Schwächen können sich ergeben, wenn sehr hohe Ansprüche an „großen“ Durchzug bei niedrigen Drehzahlen bestehen – dort wirkt ein Cruiser oft souveräner.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Drehmomentgefühl und Cruiser-Drive
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Karten anders aus. Der Motorcharakter ist deutlich cruiser-typisch: mehr Fokus auf kräftiges Anfahren und gleichmäßiges Vorankommen, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn längere Strecken komfortabel „durchrollt“ werden sollen.
Stärken zeigt die Sport Glide vor allem beim entspannten Fahren und beim souveränen Gefühl bei moderaten Geschwindigkeiten. Schwächen können sich dort zeigen, wo maximale Agilität und schnelle Richtungswechsel gefragt sind – Cruiser sind häufig weniger „leichtfüßig“ als kompakte Reise-/Enduro-Konzepte.
Sitzposition und Ergonomie: Enduro-nah vs. Cruiser-entspannt
Die BMW G 310 GS bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn häufig umpositioniert wird – etwa in der Stadt, bei wechselnden Straßenverhältnissen oder auf kurvigen Strecken. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf eine entspanntere Haltung. Das kann auf längeren Fahrten angenehm sein, weil der Körper weniger „aktiv“ arbeiten muss.
Stärken der BMW liegen in der aktiven Fahrweise und dem Gefühl, jederzeit schnell reagieren zu können. Stärken der Harley liegen in Komfort und entspannterem Fahrgefühl. Schwächen ergeben sich jeweils aus dem Gegenpol: Wer sportlich-agil unterwegs sein will, könnte die Cruiser-typische Haltung als weniger dynamisch empfinden; wer maximal Kontrolle in engen Situationen sucht, wird mit dem Cruiser weniger „enduro-typische“ Leichtigkeit bekommen.
Handling und Fahrwerk: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
BMW G 310 GS: wendig und alltagstauglich
Im Vergleich punktet die BMW G 310 GS vor allem beim Handling. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, in Alltagssituationen schnell zu reagieren: beim Rangieren, beim Wechsel zwischen engen Straßenabschnitten und beim zügigen Fahren auf Landstraßen. Die Maschine vermittelt das Gefühl, nicht „zu groß“ zu sein – selbst wenn man nicht ständig mit schweren Maschinen unterwegs ist.
Schwächen können auftreten, wenn man sehr schwere Lasten oder dauerhaft sportliche Fahrmanöver erwartet. Dann wird die Charakteristik eines kompakten Konzepts sichtbar.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: stabil, aber weniger „leicht“
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fühlt sich eher wie ein stabiler Cruiser an. Das Motorrad liegt tendenziell ruhiger in der Spur und vermittelt ein souveränes Langstrecken-Gefühl. In Kurven ist das Fahrverhalten stark davon abhängig, wie die Maschine bewegt wird: Wer den Cruiser „mitnimmt“, bekommt ein angenehmes Tempo. Wer dagegen hektisch oder sehr agil fahren möchte, merkt schneller, dass das Konzept nicht auf maximale Wendigkeit optimiert ist.
Stärken liegen in der Stabilität und dem entspannten Fahrfluss. Schwächen sind eher im Bereich der schnellen Richtungswechsel und der „spielerischen“ Leichtigkeit zu finden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist entscheidend, wie gut sich Bremskraft dosieren lässt. Die BMW G 310 GS wirkt dabei häufig so, dass sich das Motorrad präzise kontrollieren lässt – besonders hilfreich, wenn im Stadtverkehr häufig gebremst und beschleunigt wird. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bietet ebenfalls ein sicheres Gefühl, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt: eher auf ruhiges, planbares Verzögern im Fahrfluss.
Stärken der BMW zeigen sich im „Feinfühl“-Bereich. Stärken der Harley liegen im stabilen Gesamteindruck. Schwächen ergeben sich nicht als „Problem“, sondern eher als Erwartungshaltung: Wer maximale Sportlichkeit im Bremsverhalten sucht, wird eher bei der BMW fündig; wer auf Cruiser-typische Ruhe setzt, wird mit der Harley zufrieden sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
BMW G 310 GS: praktisch im täglichen Rhythmus
Die BMW G 310 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird: kurze Wege, wechselnde Straßenqualität, Parken und Rangieren. Das kompakte Konzept hilft, Stress zu reduzieren. Auch für Einsteiger kann die Maschine attraktiv sein, weil sie sich im Handling gut kontrollieren lässt und nicht „überfordert“.
Schwächen können sich zeigen, wenn man regelmäßig sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo plant oder wenn man eine besonders „große“ Cruiser-Optik und -Haptik erwartet.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Tourenkomfort mit Stil
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist stark, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ soll, sondern wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht. Der Cruiser-Charakter macht längere Strecken angenehmer, weil das Motorrad auf entspanntes Vorankommen ausgelegt wirkt. Wer gerne mit gleichmäßigem Tempo fährt und den Vibe eines amerikanischen Cruisers mag, findet hier eine stimmige Basis.
Schwächen können auftreten, wenn häufig enge Stadtpassagen mit viel Stop-and-Go anstehen oder wenn maximale Wendigkeit im Vordergrund steht.
Ausstattung und Gesamteindruck: Was passt besser zum eigenen Anspruch?
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich vor allem die unterschiedliche Philosophie: Die BMW G 310 GS wirkt wie ein Motorrad, das auf Funktion und vielseitige Nutzung optimiert ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt wie ein Motorrad, das auf Charakter, Fahrgefühl und Cruiser-Ästhetik setzt.
Bei der Frage nach „Stärken und Schwächen“ ist deshalb weniger entscheidend, ob eine Ausstattung „besser“ ist, sondern ob sie zum Fahrprofil passt. Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Alltag im Fokus stehen. Die Harley ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort, Stil und ein cruiser-typischer Fahrfluss wichtiger sind.
Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick
- BMW G 310 GS – Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienung im Alltag, gute Kontrolle in wechselnden Situationen.
- BMW G 310 GS – Schwächen: weniger „Cruiser-typischer“ Durchzug bei niedrigen Drehzahlen als bei großen Cruiser-Konzepten; weniger Fokus auf entspanntes Langstrecken-Cruiser-Feeling.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken: entspanntes Fahrgefühl, souveräner Cruiser-Drive, angenehmer Langstreckencharakter.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwächen: weniger spielerische Wendigkeit in engen Situationen; weniger „enduro-nah“ im Handling.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die BMW G 310 GS ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt: Stadtverkehr, Pendeln, Landstraße und kurvige Strecken lassen sich mit dem kompakten Konzept meist angenehm und kontrolliert fahren. Wer Wert auf Agilität, unkomplizierte Handhabung und ein Motorrad legt, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet in der BMW die stimmigere Basis.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Fahrten, längere Touren und den cruiser-typischen Charakter genutzt werden soll. Der Fokus liegt stärker auf dem gleichmäßigen Fahrfluss und dem Drehmomentgefühl, das sich besonders bei moderaten Geschwindigkeiten angenehm anfühlt. Wer Stil und Komfort über maximale Wendigkeit stellt, wird mit der Sport Glide deutlich mehr Freude haben.
Kurz gesagt: BMW für vielseitige Alltags- und Landstraßenfahrten, Harley für Cruiser-Vibes, Tourenkomfort und entspanntes Vorankommen.