| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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BMW G 310 R vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 R und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter, um das Gefühl beim Losfahren und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt. Die BMW steht für ein agiles, modernes Konzept im Street- und Naked-Bereich. Die Harley-Davidson dagegen bringt den klassischen Vibe eines Cruisers mit, inklusive markanter Optik und einem Fahrstil, der eher nach „entspannt“ als nach „sportlich hektisch“ klingt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Vergleichspunkte betrachtet: Fahrgefühl und Handling, Sitzposition und Komfort, Motorcharakter, Bremsen und Fahrwerk, Alltagstauglichkeit sowie Stärken und Schwächen beider Modelle. So lässt sich am Ende leichter entscheiden, welches Motorrad besser zu den eigenen Vorlieben passt.
Grundkonzept: Agilität vs. Cruiser-Charakter
BMW G 310 R: urban, leicht, direkt
Die BMW G 310 R ist als modernes Naked-Bike gedacht, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen wohlfühlt. Das Konzept zielt auf ein leichtes Handling, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das sich „unmittelbar“ anfühlt. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Ein- und Ausfahrten oder engen Straßen gewechselt wird, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: präsent, souverän, cruisig
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt von vornherein wie ein Motorrad, das für entspannte Kilometer gebaut ist. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Sitzhaltung, im Sound und im „Roll-on“-Gefühl, das eher auf gleichmäßiges Dahingleiten als auf hektisches Kurvenfeuer setzt. Wer gerne mit Stil unterwegs ist und längere Strecken mag, findet hier eine passende Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Handling und Wendigkeit
Im direkten Vergleich ist die BMW G 310 R klar im Vorteil, wenn es um Wendigkeit und das schnelle Umsetzen von Fahrimpulsen geht. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, zügig durch den Verkehr zu gleiten und in Kurven zügig die Linie zu finden. Die Harley-Davidson ist ebenfalls fahrbar und keineswegs „träge“, aber sie folgt einem anderen Rhythmus: eher stabil und souverän, weniger „nervös“ oder sprintartig.
Stärken der BMW: agiles Einlenken, einfaches Handling, komfortables Manövrieren im Alltag. Schwächen der BMW: Wer einen stark cruisigen, „großen“ Auftritt erwartet, bekommt eher ein sachliches, modernes Naked-Bike-Gefühl.
Stärken der Harley: präsentes Fahrgefühl, ruhige Souveränität und ein Stil, der auf längeren Strecken Spaß macht. Schwächen der Harley: In sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-Go kann das Handling weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der BMW.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Der größte Unterschied zeigt sich im Charakter: Die BMW G 310 R ist darauf ausgelegt, Drehzahlen nutzbar zu machen und ein sportlich-nüchternes Ansprechverhalten zu liefern. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne zügig beschleunigen, früh in den richtigen Bereich kommen und das Motorrad aktiv bewegen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen ihre Stärken im „Cruiser-Modus“ aus: gleichmäßiges Vorankommen, kräftiges Gefühl beim Anfahren und ein Fahrstil, der weniger vom ständigen Nachregeln lebt. Wer gerne im Alltag entspannt fährt und nicht ständig „am Gas“ hängt, wird die Harley schnell als angenehm empfinden.
Sitzposition und Komfort: Alltag vs. Tour
Ergonomie
Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und aktive Fahrhaltung ausgelegt ist. Das unterstützt das Handling und macht das Motorrad besonders für kürzere bis mittlere Strecken attraktiv. Auch wenn Komfort wichtig ist, steht bei der BMW das „Fahren“ im Vordergrund.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine ergonomische Ausrichtung, die typisch Cruiser ist: entspannter, mit mehr Fokus auf Wohlgefühl und weniger auf sportliche „Knie-an-den-Tank“-Attitüde. Für längere Touren kann das ein echter Vorteil sein, weil die Haltung weniger anstrengend wirkt.
Stärken der BMW: aktive Fahrhaltung, gute Übersicht, einfaches Handling. Schwächen der BMW: Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung je nach Körperbau weniger „tourig“ wirken.
Stärken der Harley: entspannter Komfort, Tour-Gefühl, klassische Cruiser-Ergonomie. Schwächen der Harley: In der Stadt kann die größere „Cruiser-Präsenz“ das Handling im engen Umfeld etwas anspruchsvoller machen.
Wind- und Wetterschutz
Beide Motorräder können je nach Setup unterschiedlich wirken, aber im Grundkonzept ist die BMW eher auf freie Sicht und direkte Fahrdynamik ausgelegt. Die Harley bringt durch ihre Bauart und mögliche Ausstattung oft mehr „Tour-Feeling“ mit. Wer häufig bei wechselhaftem Wetter oder auf Autobahnabschnitten unterwegs ist, sollte besonders auf den individuellen Windschutz achten – hier kann die persönliche Konfiguration den Unterschied machen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität und Vertrauen
Fahrwerkseindruck
Die BMW G 310 R vermittelt ein Gefühl von Präzision. Gerade bei zügigem Fahren auf Landstraßen oder bei wechselnder Fahrbahnqualität wirkt die Abstimmung oft so, dass man schnell ein gutes Vertrauen aufbaut. Die Harley-Davidson ist ebenfalls stabil, aber sie fühlt sich eher nach „souveränem Gleiten“ an. Das ist nicht automatisch schlechter – es ist nur ein anderer Stil.
Bremsverhalten
Im Vergleich zählt vor allem, wie gut sich Bremsen dosieren lassen und wie schnell man ein sicheres Gefühl bekommt. Die BMW wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmanöver unterstützt und ein direktes Feedback liefert. Die Harley-Davidson kann ebenfalls stark bremsen, aber der Charakter ist eher auf kontrolliertes Verzögern und souveräne Stabilität ausgelegt. Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus stark verzögert, wird die BMW-Direktheit oft als angenehm empfinden; wer eher gleichmäßig fährt, wird mit der Harley ebenfalls gut zurechtkommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Stadtverkehr
Für den Alltag in der Stadt ist die BMW G 310 R im Vorteil, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Handling schnell „verinnerlicht“ ist. Kurze Wege, enge Parklücken und häufiges Anfahren sind genau die Situationen, in denen ein agiles Naked-Bike punkten kann.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist in der Stadt nicht fehl am Platz, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Verkehr nicht dauerhaft stoppt und wenn man mehr Zeit zum Fahren als zum Rangieren hat. Wer gerne mit Stil unterwegs ist und auch im Alltag nicht nur „funktional“ fahren will, bekommt hier eine passende Alternative.
Landstraße und Kurven
Auf der Landstraße zeigt die BMW ihre Dynamik: Richtungswechsel, zügiges Aufbauen von Tempo und ein Fahrgefühl, das sich gut anfühlt, wenn man die Linie aktiv fährt. Die Harley-Davidson kann ebenfalls Kurven, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man mit Ruhe und Gefühl bewegt – weniger wie ein „Sportgerät“, mehr wie ein Cruiser, der die Strecke genießen lässt.
Langstrecke
Für längere Touren ist die Harley-Davidson Sport Glide FLSB oft die naheliegendere Wahl, weil der Cruiser-Ansatz auf Komfort und entspanntes Vorankommen ausgelegt ist. Die BMW ist auf Reisen ebenfalls möglich, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man für Touren nutzt, bei denen man auch gerne mal zügig fährt und die Strecke „aktiv“ erlebt.
Design und Ausstattung: Was passt zum eigenen Stil?
Optik ist natürlich Geschmackssache, aber sie beeinflusst auch die Kaufentscheidung. Die BMW G 310 R wirkt modern, klar und funktional – ein Motorrad, das sich gut in verschiedene Lebensstile einfügt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Statement: markant, typisch Harley, mit dem Anspruch, dass man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „zeigt“.
Bei der Ausstattung gilt: Je nach Baujahr und Konfiguration können Unterschiede entstehen. Im Vergleich lohnt es sich, besonders auf Details zu achten, die den Alltag beeinflussen: Sitzkomfort, mögliche Windschutz-Optionen, Ergonomie, sowie die Art, wie Bedienelemente und Fahrmodi im Alltag nutzbar sind.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW G 310 R – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl und gute Kontrolle
- Modernes Naked-Konzept mit alltagstauglicher Ausrichtung
BMW G 310 R – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Feeling“ für Fans klassischer Harley-Ästhetik
- Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Haltung je nach Person weniger entspannend wirken
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter und souveränes Fahrgefühl
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Touren
- Präsenz und markantes Design
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwächen
- In sehr engem Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, fühlt sich mit der BMW oft schneller „zuhause“
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW G 310 R und Harley-Davidson Sport Glide FLSB hängt vor allem davon ab, wie gefahren werden möchte. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert bewegt, schnell reagiert und auf Kurvenfreude ausgelegt ist, wird mit der BMW sehr zufrieden sein. Wer dagegen Wert auf Cruiser-Komfort, entspanntes Reisen und einen unverwechselbaren Auftritt legt, bekommt mit der Harley-Davidson das passendere Gesamtpaket.
Fazit:
Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad im Alltag leicht zu bewegen, schnell durch den Verkehr zu kommen und auf der Landstraße aktiv zu fahren. Das Konzept wirkt modern und direkt, wodurch sich die Maschine besonders für Fahrer eignet, die ein agiles Handling und ein eher sportlich-nüchternes Fahrgefühl suchen. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne Kurven dynamisch nimmt und ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, trifft mit der BMW oft die richtige Entscheidung.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt am besten, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und ein souveränes Tour-Gefühl wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Die Sitzposition und der Fahrstil laden dazu ein, Strecken zu genießen und nicht ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Wer einen markanten Look liebt, entspannt beschleunigt und längere Fahrten bevorzugt, findet in der Sport Glide die stimmigere Wahl. Kurz gesagt: BMW für Agilität und Alltag, Harley für Stil und Touren.