UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
UVP 6.960 €
Baujahr von 2013 bis 2024
So gut wie die Großen?
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Kleiner Allrounder
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut
Pro:
  • Fahrkomfort
  • einfache Bedienung
  • Soziusplatz
  • Reichweite und Verbrauch
Kontra:
  • Keine Assistenzsysteme

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm
Gewicht189kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 782-790 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Nissin, Zweikolben­-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

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BMW G 310 R vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Touren

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, entscheidet in der Praxis oft das Detail. Genau darum geht es beim Vergleich BMW G 310 R und Honda CB 500 F: Beide sind straßentaugliche Motorräder, die sich besonders für Einsteiger, Pendler und alle eignen, die ein handliches Bike für den Alltag suchen. Doch die Art, wie sie sich anfühlen, wie sie mit Leistung und Drehmoment umgehen und wie sie sich im Fahrbetrieb präsentieren, unterscheidet sich spürbar.

Im Folgenden werden die relevanten Punkte beider Modelle miteinander verglichen – ohne reine Zahlen-Listen, sondern mit Blick darauf, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Bremsen, Komfort und die Frage, wie gut das jeweilige Motorrad zu unterschiedlichen Fahrstilen passt.

Grundcharakter: Naked-Feeling mit unterschiedlicher Ausrichtung

Die BMW G 310 R wirkt als kompromissorientiertes Naked Bike: kompakt, leicht zu bewegen und darauf ausgelegt, dass man schnell Vertrauen in das Motorrad aufbaut. Das Fahrgefühl ist dabei eher „direkt“ und unkompliziert, was gerade für Fahranfänger oder Wiedereinsteiger angenehm ist. Die Honda CB 500 F verfolgt ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, wirkt aber in der Gesamterscheinung oft etwas „erwachsener“: Sie ist ebenfalls handlich, bietet jedoch tendenziell ein ruhigeres, gleichmäßigeres Gesamtpaket.

Beide Motorräder sind straßenorientiert, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Während die BMW häufig als leichtes, agiles Bike wahrgenommen wird, spielt die Honda ihre Stärken stärker über die Art aus, wie sie Leistung bereitstellt und wie sie sich über längere Strecken anfühlt.

Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

BMW G 310 R: lebendig und spritzig im unteren bis mittleren Bereich

Die BMW G 310 R zeigt ihren Charakter besonders dann, wenn man zügig beschleunigt oder in der Stadt häufig zwischen Ampeln und kurzen Abständen wechselt. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher „auf Abruf“: Man kann das Motorrad gut dosieren und bekommt ein spürbares Feedback, wenn man Gas gibt. Das macht sie attraktiv für alle, die gerne aktiv fahren, ohne sich dabei gleich überfordert zu fühlen.

In der Praxis bedeutet das: Für kurze Strecken, Stadtverkehr und dynamische Feierabendrunden ist die BMW oft sehr passend. Wer jedoch häufig hohe Dauergeschwindigkeiten oder lange Autobahnabschnitte fährt, wird die Grenzen des Konzepts eher früher wahrnehmen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es ist eher eine Frage, ob die eigene Nutzung zu diesem Motorradtyp passt.

Honda CB 500 F: gleichmäßiger Lauf und entspannteres Tempo

Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken häufig bei gleichmäßigem Fahren aus. Die Kraft wirkt weniger „sprunghaft“, sondern eher kontinuierlich. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele als entspannt beschreiben: Man kann im Alltag oft mit weniger hektischen Eingriffen auskommen und hat das Gefühl, dass das Motorrad die Situation ruhig übernimmt.

Gerade auf Landstraßen oder bei längeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein. Die Honda wirkt dann weniger wie ein Bike, das ständig „gehalten“ werden muss, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig bleibt sie natürlich sportlich genug, um Kurvenfahrten und Überholmanöver souverän zu meistern – nur eben mit einem anderen Charakter als die BMW.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Beim Handling sind beide Motorräder grundsätzlich leicht zu bewegen. Die BMW G 310 R punktet dabei oft mit einem agilen Eindruck: Sie lässt sich zügig in die gewünschte Linie bringen und vermittelt schnell das Gefühl, dass man sie „im Griff“ hat. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder in engen Bereichen sicher manövrieren möchte.

Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich häufig etwas stabiler im Gesamtgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – im Gegenteil. Aber sie vermittelt eher eine souveräne Basis, auf der man auch bei wechselndem Tempo und unterschiedlichen Straßenverhältnissen entspannt bleiben kann. Wer gerne länger fährt oder sich auf einer Tour weniger „arbeiten“ möchte, findet in dieser Ruhe oft einen Vorteil.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Bei der Ergonomie entscheidet sich viel darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die häufig als kompakt und alltagstauglich wahrgenommen wird. Das kann besonders für kleinere Fahrer oder für alle, die ein leichtes, unkompliziertes Setup suchen, attraktiv sein.

Die Honda CB 500 F wird oft als etwas „touriger“ empfunden, ohne gleich in Richtung sportlicher Supersport zu gehen. Das kann bedeuten: weniger Ermüdung bei längeren Fahrten, ein natürlicheres Gefühl beim Geradeausfahren und insgesamt ein komfortableres Gesamtpaket. Wer also Pendeln und Wochenendtouren kombiniert, findet in der Honda häufig die passendere Balance.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten

Im Alltag ist nicht nur die reine Bremsleistung wichtig, sondern auch die Dosierbarkeit. Beide Motorräder sind auf den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten ein grundsätzlich sicheres Bremsverhalten. Die BMW G 310 R wirkt dabei oft sehr direkt: Man spürt schnell, wie stark man verzögert, und kann in der Stadt präzise reagieren.

Die Honda CB 500 F punktet häufig mit einem stabileren Gesamtgefühl beim Bremsen und in der Annäherung an Kurven. Das kann gerade dann helfen, wenn man nicht nur „hart“ bremst, sondern auch kontrolliert in die Kurve hinein verzögert. Für viele Fahrer ist genau diese Kombination aus Stabilität und Dosierbarkeit ein Pluspunkt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich. Dennoch gibt es Unterschiede in der Art, wie sie sich im täglichen Betrieb anfühlen.

  • BMW G 310 R: Besonders stark, wenn häufiges Anfahren, Rangieren und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt leicht zu handeln und belohnt aktives Fahren.
  • Honda CB 500 F: Besonders stark, wenn der Alltag aus Pendeln, Landstraßen und gelegentlichen längeren Strecken besteht. Das Motorrad wirkt dabei oft ruhiger und „einfach“ im Handling.

Bei der Frage nach Wartung und Betriebskosten spielt in der Praxis auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die allgemeine Servicefreundlichkeit eine Rolle. Beide Marken sind in Europa etabliert, wodurch sich der Alltag meist unkompliziert gestalten lässt. Trotzdem kann die persönliche Erfahrung mit Werkstätten und die regionale Verfügbarkeit den Ausschlag geben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW G 310 R

  • Agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Stadtverkehr.
  • Lebendige Kraftentfaltung, die aktives Fahren belohnt.
  • Guter Einstieg für alle, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen.

Schwächen der BMW G 310 R

  • Weniger „entspannt“ bei sehr langen Strecken oder konstant hohem Tempo.
  • Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, könnte die Honda als stimmiger empfinden.

Stärken der Honda CB 500 F

  • Gleichmäßiger Motorlauf für entspanntes Fahren.
  • Souveränes Gesamtgefühl bei wechselnden Straßenbedingungen.
  • Oft komfortabler für längere Fahrten im Alltag.

Schwächen der Honda CB 500 F

  • Wer maximal „spritzig“ und direktes Feedback sucht, könnte die BMW als näher am eigenen Fahrstil empfinden.
  • Je nach Erwartung an das Fahrgefühl wirkt die Honda weniger „nervös“ und damit weniger verspielt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag passt.

BMW G 310 R: die richtige Wahl für…

  • Fahrer, die ein leicht zu bewegendes Bike für Stadt und Feierabend suchen.
  • Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die schnell Vertrauen aufbauen möchten.
  • Menschen, die gerne aktiv fahren und das Motorrad spüren wollen.

Honda CB 500 F: die richtige Wahl für…

  • Fahrer, die entspannt pendeln und auch längere Strecken mögen.
  • Menschen, die ein ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl bevorzugen.
  • Alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag weniger fordert und dadurch komfortabler wirkt.

Fazit:

Die BMW G 310 R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und bei dynamischem Fahren überzeugen soll. Das agile Handling und die lebendige Art der Kraftentfaltung machen sie zu einem Bike, das schnell Spaß bringt und sich leicht kontrollieren lässt. Wer häufig zwischen Ampeln, im dichten Verkehr oder auf kurvigen Feierabendrouten unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich „direkt“ anfühlt.

Die Honda CB 500 F punktet dagegen vor allem mit einem gleichmäßigen, souveränen Gesamtgefühl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Pendeln, Landstraße und gelegentliche längere Touren kombinieren und dabei ein entspanntes Fahrverhalten bevorzugen. Wer weniger mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte und stattdessen Ruhe, Stabilität und Komfort im Alltag sucht, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.

Kurz gesagt: BMW für Agilität und Spritzigkeit, Honda für Souveränität und entspanntes Fahren.

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