UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
So gut wie die Großen?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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BMW G 310 R vs Triumph Speed Triple 1200 RR – der Vergleich im Detail

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 R und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine kompakte, alltagstaugliche Naked-Bike-Interpretation mit Fokus auf Zugänglichkeit und Agilität – dort ein kompromissloses, leistungsstarkes Straßenpaket, das sich eher wie ein sportliches Werkzeug anfühlt. Beide Maschinen sind Naked Bikes, beide machen Spaß, aber sie sprechen sehr unterschiedliche Bedürfnisse an.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die Stärken und Schwächen der beiden Modelle gegeneinander abgewogen – damit klar wird, welches Motorrad für welchen Fahrstil die bessere Wahl ist.

Grundidee: Kompakt und zugänglich vs. maximaler Straßenfokus

BMW G 310 R: leicht zu greifen, leicht zu bewegen

Die BMW G 310 R ist als Naked Bike vor allem auf ein Ziel ausgerichtet: ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Maschine wirkt handlich, die Bedienung ist unkompliziert und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man sich im Stadtverkehr ebenso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde über Landstraßen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht einschüchtert, sondern einlädt, ist hier richtig.

Triumph Speed Triple 1200 RR: Performance mit Anspruch

Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist nicht nur schnell, sondern will auch so gefahren werden: mit klarer Ansage an den Fahrer, mit sportlichem Setup und einem Motorcharakter, der deutlich macht, dass Reserven vorhanden sind. Das Motorrad fühlt sich weniger wie „Transport“ an und mehr wie „Fahrspaß mit System“ – besonders dann, wenn die Strecke Kurven hergibt und das Tempo steigt.

Motor und Charakter: Drehfreude vs. Durchzug und Druck

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Alltag. Die BMW G 310 R liefert einen Charakter, der auf gleichmäßiges Vorankommen und sauberes Ansprechverhalten setzt. Der Motor wirkt dabei eher „harmonisch“: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Limit zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr beschleunigt wird oder wenn längere Strecken eher entspannt als aggressiv gefahren werden.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen spielt in einer anderen Liga. Der Motor bietet deutlich mehr Reserven und fühlt sich so an, als könnte er jederzeit noch eine Schippe drauflegen. Das merkt man vor allem beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und bei dynamischer Fahrweise. Gleichzeitig kann das auch eine Schwäche sein: Wer eher gemütlich unterwegs ist, bekommt zwar trotzdem Fahrspaß, aber die Maschine fordert mehr Aufmerksamkeit, weil das Leistungsniveau die Fahrweise schneller „mitzieht“.

Handling und Fahrgefühl: Agilität für den Alltag vs. Stabilität bei Tempo

BMW G 310 R: wendig, leicht, unkompliziert

Das Handling der BMW G 310 R ist ihr Trumpf. Sie lässt sich im Stadtverkehr gut manövrieren, reagiert direkt auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim zügigen Fahren über Land – wirkt die Maschine souverän, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Triumph Speed Triple 1200 RR: sportlich, aber nicht nervös

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls agil, aber auf eine andere Art. Sie wirkt bei zügiger Fahrt stabiler und „erwachsener“, besonders wenn das Tempo steigt und die Fahrbahn unruhiger wird. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, was für sportliche Fahrer ein echter Vorteil ist. Wer jedoch vor allem langsame Manöver, enge Parklücken oder sehr entspanntes Rollen im Fokus hat, wird die BMW als leichter zugänglich empfinden.

Fahrwerk und Bremsen: Komfortorientierung vs. sportliche Präzision

Beim Fahrwerk zeigt sich die Zielrichtung beider Motorräder. Die BMW G 310 R ist so abgestimmt, dass sie im Alltag nicht unnötig hart wirkt. Sie schluckt Unebenheiten ordentlich und bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist ein Pluspunkt für Pendler, für längere Wochenendfahrten und für alle, die nicht jedes Detail auf „Track-Niveau“ optimieren wollen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dynamisches Einlenken und sorgt dafür, dass die Maschine auch bei zügiger Gangart stabil bleibt. In Kombination mit den Bremsen entsteht ein Gefühl von „Sicherheit beim Angriff“: Man kann später verzögern, früher wieder ans Gas gehen und die Linie sauber halten. Als mögliche Schwäche kann sich das für sehr entspannte Fahrten bemerkbar machen: Das Setup ist sportlich, und wer Komfort über alles stellt, wird die BMW als angenehmer empfinden.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Performance-Fokus

Elektronik ist bei beiden Maschinen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die BMW G 310 R setzt auf eine sinnvolle Unterstützung, die das Fahren leichter macht und in vielen Situationen beruhigt. Das hilft besonders dann, wenn das Motorrad häufig im Alltag bewegt wird oder wenn wechselnde Bedingungen (Regen, Temperatur, wechselnde Beläge) eine Rolle spielen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht stärker in Richtung Performance-Management. Die Elektronik wirkt wie ein Werkzeug, das sportliche Fahrweise unterstützt, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die das Potenzial regelmäßig nutzen möchten. Wer dagegen vor allem „einfach fahren“ will, kann die Triumph zwar trotzdem genießen, aber die BMW wirkt in ihrer Rolle als unkomplizierter Begleiter oft entspannter.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Reichweite im Kopf

Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die nicht unnötig aggressiv ist. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, für längere Fahrten ohne „Sportmodus im Kopf“ und für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das nicht nach jeder Runde nach einer Pause verlangt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher positioniert. Das ist kein Problem, solange die Fahrweise zu dieser Ausrichtung passt. Bei zügiger Fahrt fühlt sich das Setup stimmig an, weil es die aktive Kontrolle unterstützt. Für sehr entspannte Touren oder für häufige Stadtfahrten kann die BMW daher die bequemere Wahl sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW G 310 R – Stärken

  • Agiles Handling für Stadt und Landstraße
  • Unkomplizierter Motorcharakter für entspanntes, aber zügiges Fahren
  • Alltagstaugliche Abstimmung mit Fokus auf Komfort und Kontrolle
  • Gute Zugänglichkeit für Einsteiger und Wiedereinsteiger

BMW G 310 R – mögliche Schwächen

  • Bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt das Leistungsniveau naturgemäß begrenzter
  • Wer maximale Performance sucht, wird schneller „mehr“ wollen

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Deutlich mehr Reserven für dynamisches Fahren und Überholen
  • Sportliche Fahrwerks- und Bremsperformance für hohe Ansprüche
  • Elektronik als Performance-Tool für ambitionierte Fahrer
  • Stabilität bei Tempo und souveränes Kurvengefühl

Triumph Speed Triple 1200 RR – mögliche Schwächen

  • Für sehr entspannte Nutzung kann die sportliche Ausrichtung „zu viel“ sein
  • Mehr Leistung bedeutet auch: mehr Aufmerksamkeit und feinere Dosierung

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die BMW G 310 R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag wirklich vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und auch längere Touren, bei denen Komfort und unkomplizierte Beherrschbarkeit im Vordergrund stehen. Wer ein Naked Bike sucht, das schnell Spaß macht, ohne ständig nach mehr zu verlangen, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die regelmäßig sportlich unterwegs sind und das Motorrad als „Hauptdarsteller“ erleben wollen. Wenn Kurven, Tempo und dynamische Fahrweise einen großen Stellenwert haben, spielt die Triumph ihre Stärken besonders deutlich aus. Sie ist ideal für alle, die Performance nicht nur wollen, sondern auch nutzen möchten – und die bereit sind, die Maschine entsprechend zu fahren.

Fazit:

Die BMW G 310 R ist die Wahl für Alltag, Agilität und ein unkompliziertes Fahrgefühl: Sie macht das Motorradfahren leicht, bleibt kontrollierbar und eignet sich hervorragend für Stadt und Landstraße, ohne dabei sportliche Ambitionen komplett zu ignorieren. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen das Motorrad für Anspruch und Tempo: Sie bietet spürbar mehr Reserven, ein sportlich präzises Setup und Elektronik, die dynamische Fahrweise unterstützt. Wer vor allem entspannt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, fährt mit der BMW entspannter. Wer hingegen regelmäßig zügig fährt, Überholmanöver liebt und ein Naked Bike mit klarer Performance-Identität sucht, wird mit der Triumph deutlich mehr „Kick“ bekommen. Kurz: BMW für vielseitige Zugänglichkeit, Triumph für maximale sportliche Ausrichtung.

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