| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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BMW G 310 R vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um den Charakter im Alltag und darum, wie sich ein Motorrad anfühlt, wenn die Strecke mal kurz ist, mal länger dauert und die Laune zwischen Stadtverkehr und Landstraße schwankt. Genau das macht den Vergleich zwischen der BMW G 310 R und der Yamaha XSR 700 Xtribute so spannend: Die eine steht für einen unkomplizierten Einstieg und ein modernes, leichtes Handling, die andere für mehr Punch, mehr Präsenz und einen deutlich erwachseneren Auftritt.
Überblick: Zwei Philosophien im Naked-Bike-Format
Die BMW G 310 R wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und ein entspanntes Handling ausgelegt ist. Sie ist darauf getrimmt, sich leicht zu bewegen, schnell in den Fahrfluss zu finden und dabei nicht zu kompliziert zu sein. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen spielt die Rolle des „größeren“ Naked Bikes: optisch mit Retro-Anklängen, fahrdynamisch mit mehr Reserven und insgesamt mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten.
Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike wollen – aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse. Während die BMW eher „einfach losfahren“ bedeutet, steht bei der Yamaha stärker das Erlebnis im Vordergrund: mehr Gefühl, mehr Klang, mehr Druck beim Beschleunigen.
Motor & Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
BMW G 310 R: kontrolliert, drehfreudig und alltagstauglich
Die BMW G 310 R zeigt ihren Charakter vor allem dort, wo es im Alltag zählt: beim Anfahren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim entspannten Fahren auf Landstraßen. Der Motor wirkt insgesamt harmonisch und gut dosierbar. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur „irgendwie“ funktionieren soll, sondern sich auch in engen Situationen angenehm steuern lässt.
Yamaha XSR 700 Xtribute: mehr Durchzug und mehr „Biss“
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen deutlich stärker ihre Stärken aus, wenn es um Beschleunigung und Reserven geht. Der Motor fühlt sich kräftiger an und zieht spürbar souveräner aus niedrigeren Drehzahlen heraus. Das sorgt für ein entspanntes Fahrgefühl, weil weniger häufig nachjustiert werden muss. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Yamaha insgesamt souveräner.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW punktet mit einem gutmütigen, leicht zu beherrschenden Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der sich schnell vertraut anfühlt. Die Yamaha punktet mit mehr Kraftreserven und einem deutlich „erwachseneren“ Motorgefühl. Als Schwäche kann man bei der BMW eher den begrenzteren Spielraum bei sehr sportlicher Fahrweise sehen, während die Yamaha im Gegenzug durch ihre stärkere Ausrichtung nicht ganz so „leichtfüßig“ wirkt, wenn es rein um das entspannte Manövrieren im Alltag geht.
Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. souverän
Beim Handling entscheidet sich, wie schnell man Vertrauen aufbaut. Die BMW G 310 R wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich gerne bewegen lässt: Sie ist agil, lässt sich in Richtungswechseln gut einfangen und unterstützt einen ruhigen, kontrollierten Fahrstil. Das ist besonders angenehm, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Untergründe vorkommen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute fühlt sich dagegen stabiler und „größer“ an. In flotteren Passagen vermittelt sie mehr Souveränität. Das kann sich wie ein Vorteil anfühlen, wenn man gerne zügig fährt und das Motorrad nicht ständig „nacharbeiten“ möchte. Gleichzeitig kann genau diese Souveränität im engen Alltag weniger spielerisch wirken als bei der BMW.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Bremsen ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Yamaha wirkt in der Summe kräftiger und gibt beim stärkeren Verzögern mehr Reserven. Die BMW hingegen bleibt in ihrem Einsatzbereich sehr berechenbar und eignet sich gut für vorausschauendes Fahren – besonders, wenn man im Alltag häufig moderat bremst und das Motorrad nicht ständig an die Grenzen bringt.
Wer viel in dynamischen Situationen unterwegs ist, profitiert tendenziell von der Yamaha-Charakteristik. Wer vor allem entspannt fährt und Wert auf ein leichtes, gut dosierbares Handling legt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Komfort & Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Nutzbarkeit
Im Alltag zählt, wie schnell man sich wohlfühlt. Die BMW G 310 R ist darauf ausgelegt, unkompliziert zu sein: Sie wirkt handlich, lässt sich leichter „im Griff“ behalten und passt damit gut zu Fahrten, bei denen der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt. Auch für kürzere Strecken ist sie angenehm, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet dagegen mehr „Motorradgefühl“ über längere Zeit. Der Komfort ist insgesamt auf ein etwas erwachseneres Fahrprofil ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man öfter zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann die Yamaha durch ihre stärkere Ausrichtung und den insgesamt „präsenteren“ Charakter im engen Stadtverkehr etwas weniger locker wirken.
Ausstattung & Look: Retro-Charme vs. modernes Understatement
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt optisch klar auf Retro-Elemente und eine markante Präsenz. Das ist nicht nur Show: Der Look passt zur Fahrphilosophie, die mehr Erlebnis verspricht. Die BMW G 310 R wirkt dagegen moderner und zurückhaltender. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig Aufmerksamkeit „erzwingt“, sondern einfach funktioniert und sich in den Alltag einfügt.
Beim Vergleich der Ausstattung zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Ausrichtung: Die Yamaha wirkt stärker als „Statement Bike“, während die BMW eher als „funktionales Werkzeug“ wahrgenommen wird. Welche Seite besser passt, hängt stark davon ab, ob der Fokus auf Stil und Fahrspaß oder auf unkomplizierter Nutzbarkeit liegt.
Stärken & Schwächen: Was im Alltag wirklich zählt
BMW G 310 R – typische Stärken
- Leichtes, agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Kontrollierbarer Motorcharakter für entspanntes Fahren
- Guter Einstieg für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Naked Bike suchen
- Praktische Alltagsnutzung durch handliche Dimensionen und ruhiges Fahrverhalten
BMW G 310 R – mögliche Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Spielraum im Vergleich zur größeren Yamaha spürbar sein
- Wenn häufig hohe Reserven gefragt sind, wirkt die Yamaha tendenziell „größer“
Yamaha XSR 700 Xtribute – typische Stärken
- Mehr Durchzug und spürbare Reserven bei Beschleunigung
- Souveränes Fahrgefühl in flotteren Passagen
- Starker Auftritt durch Retro-Design und Xtribute-Charakter
- Motorrad-Erlebnis auch auf längeren Strecken
Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Motorrad im Vergleich zur BMW weniger „spielerisch“ wirken
- Wer ein besonders leichtes, stressfreies Handling sucht, findet bei der BMW oft die passendere Basis
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wo man fährt und wie man fährt. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
BMW G 310 R: die passende Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Naked Bike suchen
- Alltagsfahrer, die häufig in der Stadt unterwegs sind und ein unkompliziertes Handling schätzen
- Menschen, die sich ein Motorrad wünschen, das schnell Vertrauen aufbaut und nicht ständig fordert
Yamaha XSR 700 Xtribute: die passende Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Reserven und ein kräftigeres Motorgefühl wollen
- Menschen, die gerne zügig fahren und ein souveränes Fahrverhalten bevorzugen
- Wer ein Naked Bike möchte, das optisch und fahrerisch mehr Erlebnis liefert
Fazit:
Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, ein handliches, kontrollierbares Naked Bike für den Alltag zu finden. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu entspannten Touren und zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt und nicht unnötig fordert. Ihre Stärke liegt im unkomplizierten Handling und in einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich, wenn mehr „Motorrad“ gewünscht ist: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein insgesamt souveräneres Gefühl bei flotter Fahrweise. Wer das Motorrad auch auf längeren Strecken erleben möchte und Wert auf einen markanten Retro-Auftritt legt, findet in der Yamaha die passendere Basis.
Kurz gesagt: BMW für Alltag, Leichtigkeit und entspanntes Vertrauen – Yamaha für mehr Kraft, mehr Präsenz und mehr Fahrspaß.