| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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BMW R 1250 R vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwischen der BMW R 1250 R und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „moderne Allrounder“ – doch der Charakter ist deutlich verschieden. Die BMW setzt auf den typischen Boxer-Ansatz mit viel Drehmoment und einem souveränen, tourentauglichen Fahrgefühl. Die Honda dagegen spielt die Stärken eines kompakten, sportlich ausgerichteten Naked Bikes aus: agil, direkt und mit einem Look, der eher nach Café Racer-Vibe als nach Reiseabenteuer klingt.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrkomfort, Ergonomie, Fahrwerk und Bremsen sowie die Ausstattung und der typische Einsatzbereich. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Motorcharakter: Boxer-Drive vs. sportliche Direktheit
BMW R 1250 R: Drehmoment und Gelassenheit
Die BMW R 1250 R punktet vor allem mit ihrem Boxer-Motor-Charakter. Der Antrieb fühlt sich in der Praxis sehr „voll“ an: In vielen Situationen reicht schon ein moderates Tempo, um sauber zu beschleunigen, ohne dass ständig nachgeschaltet oder hochgedreht werden muss. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Strecken zeigt sich diese Art von Leistungsentfaltung als Vorteil: gleichmäßig, kontrollierbar und angenehm stressfrei.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: knackig und reaktionsfreudig
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen deutlich direkter. Der Motoransatz ist spürbar darauf ausgelegt, dass man Gasbefehle schnell in Vortrieb übersetzt bekommt. Das macht die Honda besonders interessant, wenn häufig zügig beschleunigt wird, wenn Kurven „mit Schwung“ gefahren werden oder wenn das Motorrad eher als sportliches Werkzeug verstanden wird. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein sehr lebendiges Gefühl.
Fahrgefühl und Alltag: Komfort vs. Agilität
BMW: souveränes Handling für lange Tage
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Fokus auf Fahrkomfort und Konstanz liegt. Die Maschine vermittelt ein ruhiges, sicheres Gefühl – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder die Straßenqualität variiert. Das macht sie zu einer guten Wahl für Pendeln, Wochenendtouren und alles dazwischen.
Honda: wendig und „leichtfüßig“
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café fühlt sich im Vergleich oft agiler an. In der Stadt und auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Pluspunkt: Richtungswechsel gelingen spontan, und das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer häufig in engen Bereichen unterwegs ist oder gerne zügig durch den Verkehr bzw. über Landstraßen rollt, wird die direkte Ansprechbarkeit und die sportliche Ausrichtung zu schätzen wissen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser-Vibe vs. sportlicher Naked-Look
Beide Modelle sind Naked Bikes, aber die Sitzhaltung ist unterschiedlich „ausgelegt“. Die BMW R 1250 R wirkt tendenziell tourenorientierter: Die Haltung unterstützt längeres Fahren, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, den Oberkörper ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Runden plant.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt stärker auf eine sportlichere Linie. Die Sitzposition ist oft etwas kompakter und vermittelt mehr „Fahrmaschine“-Gefühl. Das ist ideal, wenn die Touren dynamisch angegangen werden und man das Motorrad als Teil des Fahrstils versteht. Für sehr lange, entspannte Etappen kann die BMW dadurch im Komfortvorteil liegen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. sportliche Kontrolle
BMW: ausgewogenes Setup für unterschiedliche Strecken
Beim Fahrwerk zielt die BMW R 1250 R auf ein ausgewogenes Gesamtpaket: Sie soll sowohl auf glatter Straße als auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleiben. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das Vertrauen gibt – besonders bei konstantem Tempo oder wenn man nicht jedes Detail der Straße „hart“ spüren möchte.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Anspruch auf Alltagstauglichkeit: Die Verzögerung lässt sich in der Regel gut dosieren, was im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise ein echter Vorteil ist. Wer häufig vorausschauend fährt, profitiert von der gut kontrollierbaren Performance.
Honda: sportliche Rückmeldung und präzise Dosierung
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café legt den Schwerpunkt stärker auf sportliche Kontrolle. Das Fahrwerk unterstützt ein aktiveres Fahren, bei dem man die Maschine spürbar in die Kurve „mitnimmt“. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Setup lebendig und macht Lust auf zügige Linien.
Bei den Bremsen ist die Honda ebenfalls auf direkte Wirkung ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne dynamisch bremst und die Verzögerung als Teil des Fahrgefühls nutzt. Gleichzeitig ist die Dosierbarkeit wichtig – und genau da zeigt sich, dass die Honda nicht nur „sportlich“, sondern auch alltagstauglich gedacht ist.
Ausstattung und Technik: Komfort-Features vs. sportlicher Fokus
In der Praxis entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Ausstattung. Die BMW R 1250 R wirkt häufig wie das Motorrad, das man gerne für längere Touren nutzt: Sie steht für ein Gesamtpaket, das Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Dazu gehört auch, dass sich die Maschine insgesamt „rund“ anfühlt – vom Antrieb bis zur Bedienung.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt dagegen stärker auf den sportlichen Charakter. Das Design und das Fahrgefühl passen zusammen: Die Technik wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad schnell versteht und zügig fahren kann. Wer Wert auf einen klaren, dynamischen Auftritt legt, findet hier eine stimmige Kombination.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1250 R – Stärken
- Boxer-Charakter mit souveräner, drehmomentbetonter Fahrweise
- Komfort und Ruhe für längere Strecken
- Ausgewogenes Fahrwerk für wechselnde Bedingungen
- Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und Antrieb im Alltag
BMW R 1250 R – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne von maximaler Direktheit sucht, könnte die BMW als etwas gelassener empfinden
- Das tourenorientierte Konzept kann weniger „leichtfüßig“ wirken als ein stärker sportlich ausgelegtes Naked Bike
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Direktes Ansprechverhalten und sportlicher Motorcharakter
- Agilität für Stadtfahrten und kurvige Strecken
- Sportliche Rückmeldung im Fahrwerk
- Stimmiges Gesamtbild aus Design, Ergonomie und Fahrgefühl
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Auslegung der Sitzposition weniger komfortabel wirken
- Wer vor allem auf maximale Gelassenheit setzt, könnte die Honda als „präsenter“ empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1250 R ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das komfortabel bleibt, wenn die Strecke länger wird. Der Boxer-Antrieb und das insgesamt ruhige Fahrgefühl machen sie zur guten Wahl für Touren, für Pendeln mit Anspruch und für alle, die gerne gleichmäßig fahren und dabei trotzdem souveräne Reserven haben.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt am besten zu Menschen, die ein agiles, sportlich reagierendes Naked Bike wollen. Wenn häufig zügig beschleunigt wird, wenn Kurven aktiv gefahren werden und wenn das Motorrad im Alltag wendig sein soll, spielt die Honda ihre Stärken besonders deutlich aus.
Fazit:
Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn Komfort, souveräne Drehmomententfaltung und ein ruhiges, tourentaugliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für längere Strecken, für entspannte bis zügige Fahrten und für alle, die ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direkte Motorreaktion und sportliche Kontrolle gefragt sind. Wer gerne dynamisch fährt, häufig kurvige Strecken nutzt oder im Alltag wendig unterwegs sein möchte, bekommt mit der Honda ein sehr lebendiges Naked Bike, das Lust auf zügige Manöver macht. Kurz gesagt: BMW für die entspannte Tour mit viel Souveränität, Honda für sportliche Direktheit und wendige Fahrfreude.