| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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BMW R 1250 RS vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ganz anderen Welten“ wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1250 RS steht für sportlich-elegante Touren mit dem typischen Boxer-Charakter und einem Fokus auf souveränen Langstreckenkomfort. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt auf einen klaren, modernen Naked-Look und ein agiles Fahrgefühl, das Lust auf dynamische Fahrten macht – auch dann, wenn die Strecke eher kurz und kurvig ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede: Wie fühlt sich die Leistung an, wie arbeiten Fahrwerk und Bremsen zusammen, und welche Stärken zeigen sich im Alltag?
Grundcharakter: Tourer mit Boxer-Gen vs. Naked mit Café-Appeal
Die BMW R 1250 RS ist vom Konzept her ein Sporttourer. Das merkt man an der Auslegung: Sie ist darauf getrimmt, auch bei längeren Etappen entspannt zu bleiben, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Der Boxer liefert dabei ein gleichmäßiges Drehmomentbild, das sich besonders bei konstantem Tempo und beim Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm dosieren lässt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man „einfach fahren“ möchte: aufrecht genug für den Alltag, aber mit genug Biss für zügige Passagen. Der Reihenvierzylinder-Charakter sorgt für ein anderes Leistungsgefühl – spürbar drehzahlabhängiger und damit oft genau dann besonders attraktiv, wenn man das Motorrad aktiv bewegt.
Motor & Antrieb: Drehmoment-Flow vs. drehzahlbetonte Dynamik
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem im „mittleren Bereich“ aus. Das macht sie besonders komfortabel, weil sich Beschleunigung und Tempoanpassung ohne ständiges Nachregeln anfühlen. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein echter Vorteil.
Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf das Gefühl, das aus dem Drehzahlband kommt. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad in Schwung hält, wird die Art der Leistungsentfaltung häufig als direkter und „sportlicher“ empfinden. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr entspanntem Fahren eher häufiger in den passenden Bereich zurückgreifen möchte.
Was das in der Praxis bedeutet
Beide Motorräder können schnell sein – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW wirkt oft wie „leicht zu kontrollieren“, weil der Boxer die Kraft gleichmäßig bereitstellt. Die Honda wirkt oft wie „leicht zu aktivieren“, weil der Motor mit seinem Charakter zum dynamischen Fahren einlädt. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert meist von der BMW-typischen Ruhe im Antrieb. Wer öfter kurze Runden dreht oder gern sportlich durch Kurven geht, findet in der Honda häufig den direkteren Zugang zur Dynamik.
Fahrwerk & Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für Kurven
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und dem Gefühl beim Richtungswechsel. Die BMW R 1250 RS ist in der Tendenz auf souveränes Gleiten ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselndem Untergrund und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, und das Fahrgefühl wirkt häufig „aufgeräumt“.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café zielt stärker auf ein agiles, unmittelbares Handling. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft lebendiger an, und Richtungswechsel lassen sich dynamisch einleiten. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht endlos geradeaus geht, sondern wenn man öfter bremsen, einlenken und wieder beschleunigen muss.
Stärken und Schwächen im Handling
Stärken der BMW: ruhiger Geradeauslauf, komfortorientierte Abstimmung, gute Kontrolle bei längeren Fahrten. Schwächen der BMW: wer maximale „Naked-Agilität“ sucht, empfindet die Tourer-Orientierung manchmal als etwas weniger verspielt.
Stärken der Honda: spritziges Einlenken, lebendiges Kurvengefühl, Spaßfaktor bei kürzeren sportlichen Runden. Schwächen der Honda: wer sehr viel Wert auf maximalen Langstreckenkomfort legt, kann die Naked-Position und die Abstimmung je nach Fahrstil als weniger „entspannt“ wahrnehmen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen entscheidet das Zusammenspiel aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW R 1250 RS ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Touren ein hohes Maß an Vertrauen zu vermitteln. Das hilft besonders, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn sich die Fahrbahnbedingungen ändern.
Die Honda CB 1000 R bietet ebenfalls eine sportliche Bremsanmutung. In Kombination mit dem agilen Handling kann das dazu führen, dass man sich beim sportlichen Fahren schneller „im Flow“ fühlt. Gleichzeitig hängt das subjektive Empfinden stark davon ab, wie man das Motorrad nutzt: eher zügig und aktiv oder eher entspannt und gleichmäßig.
Elektronik & Assistenz: Komfort-Plus vs. sportliche Bedienbarkeit
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Die BMW R 1250 RS setzt in der Regel auf einen modernen Tourenansatz: Assistenz- und Fahrmodi sollen das Motorrad im Alltag leichter beherrschbar machen und das Fahren über längere Zeit angenehmer gestalten. Gerade wenn man unterschiedliche Streckenprofile fährt, kann das ein Vorteil sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das sich trotz Elektronik „direkt“ bedienen lässt. Das kann sich so anfühlen, als würde die Elektronik eher unterstützen, ohne den Charakter zu überdecken. Wer gern selbst dosiert und das Motorrad aktiv steuert, wird das oft als stimmig empfinden.
Worauf man beim Elektronik-Vergleich achten sollte
Wichtig ist weniger, wie viele Funktionen „auf dem Papier“ stehen, sondern wie sie im Alltag wirken: Sind Fahrmodi sinnvoll abgestimmt? Wie gut lässt sich die Traktion dosieren? Wie natürlich fühlt sich das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk an? Genau hier kann die BMW bei Touren punkten, während die Honda bei sportlicher Nutzung oft den „unmittelbaren“ Charakter betont.
Sitzposition & Ergonomie: Langstrecke entspannt vs. Naked-Übersicht
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man bequem fahren kann. Die BMW R 1250 RS ist typischerweise auf eine tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder wenn man auch auf der Autobahn nicht ständig „gegen“ die Fahrt arbeiten möchte.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet eine aufgeräumte Naked-Übersicht. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders angenehm sein, weil man schnell reagieren kann und das Motorrad „präsent“ bleibt. Wer jedoch sehr lange Etappen plant, sollte die persönliche Ergonomie (Armlänge, Sitzhöhe, Rückenempfinden) besonders ernst nehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit wechselnden Situationen klarkommt: Ampelstopps, Verkehr, schlechtes Wetter, wechselnde Fahrbahnbeläge. Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken oft dort aus, wo man entspannt fahren möchte: gleichmäßiger Antrieb, tourorientierte Abstimmung und ein Gesamtkonzept, das auf „einfach weiterfahren“ ausgelegt ist.
Die Honda CB 1000 R ist besonders attraktiv, wenn der Alltag mehr aus kurzen Fahrten und spontanen Kurvenrunden besteht. Das Motorrad wirkt häufig wie ein „Feierabend-Bike“, das schnell Lust macht, ohne dass man erst eine große Reise planen muss.
Stärken & Schwächen im Überblick
BMW R 1250 RS – Stärken: tourorientierter Komfort, souveräner Charakter im Alltag, ruhiges Fahrgefühl für lange Strecken. BMW R 1250 RS – Schwächen: weniger „Naked-verspielt“, wenn man maximal sportliche Leichtigkeit erwartet.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken: agiles Handling, direkter Motorcharakter, Spaßfaktor bei dynamischer Fahrweise. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen: für sehr lange Strecken kann die Ergonomie je nach Person weniger entspannend wirken.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die BMW R 1250 RS ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: längere Strecken, häufig wechselnde Geschwindigkeiten, und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich auch nach vielen Stunden noch „rund“ anfühlt. Wer gern entspannt startet, dann aber auf Landstraßen durchaus sportlich unterwegs ist, findet in der BMW meist eine sehr stimmige Balance.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für kurvige Strecken, kürzere Ausfahrten und ein aktives Fahrgefühl genutzt wird. Wer den Reihenvierzylinder-Charakter mag und das Motorrad gern spürbar im Drehzahlband bewegt, wird die Honda häufig als besonders motivierend erleben.
Fazit:
Die BMW R 1250 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Touren suchen: Sie wirkt souverän, komfortorientiert und lässt sich im Alltag sehr angenehm dosieren. Der Boxer-Charakter unterstützt entspanntes Fahren ebenso wie zügige Passagen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer viel unterwegs ist und dabei ein ruhiges, stabiles Gesamtpaket bevorzugt, trifft mit der BMW meist genau den richtigen Ton.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein Naked-Bike mit direktem, lebendigem Charakter wollen. Das Handling fühlt sich agil an, der Motor lädt zu dynamischer Fahrweise ein, und das Motorrad macht vor allem dann Spaß, wenn die Strecke nicht endlos ist, sondern Kurven und kurze Beschleunigungsphasen bietet. Wer häufiger spontan fährt und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der Honda den stärkeren „Fun-Faktor“.