| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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BMW R 1250 RT vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1250 RT und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird die Entscheidung selten nur an einem einzelnen Detail festgemacht. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Alltag, auf längeren Strecken und wenn es sportlicher werden soll? Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder direkt gegeneinander gestellt – inklusive Stärken, Schwächen und einer realistischen Einordnung, für wen welches Bike besser passt.
Grundcharakter: Tourer vs. sportliche Naked-Performance
Die BMW R 1250 RT ist als Reise-Tourer konzipiert. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und ein entspannteres Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist auf Agilität und Performance ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den sportlichen Modus schaltet – auch wenn die Strecke eigentlich nur „mal eben“ länger wird.
Schon beim Vergleich der aufgelisteten Eckdaten zeigt sich: Die RT zielt stärker auf Langstrecken-Eignung, während die Speed Triple 1200 RR stärker auf dynamische Fahrbarkeit und knackige Reaktionen ausgelegt ist. Das ist keine Wertung im Sinne von „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
Motor & Antrieb: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
BMW R 1250 RT: Boxer-Tourer mit souveräner Kraftentfaltung
Der Motor der BMW R 1250 RT ist ein Boxer, der typischerweise für seine gleichmäßige, gut dosierbare Kraft bekannt ist. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich vor allem: Die RT liefert eine Art von Leistungsbild, das sich besonders auf konstantem Tempo und entspanntem Fahren wohlfühlt. Das hilft auf langen Strecken, weil sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert anfühlt.
Triumph Speed Triple 1200 RR: sportlicher Schub und „direktes“ Ansprechen
Die Triumph Speed Triple 1200 RR steht dagegen für ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten. Beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird klar, dass die Speed Triple stärker auf dynamische Beschleunigung und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt ist. Wer gern zügig beschleunigt, häufig die Gänge wechselt oder Kurven mit mehr Tempo ansteuert, bekommt hier ein Motorrad, das sich „lebendig“ anfühlt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf der Strecke vs. Agilität in Kurven
Beim Fahrwerk-Vergleich wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die BMW R 1250 RT ist auf ruhiges Geradeausfahren und sicheres Handling bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine im Alltag „zusammenhält“: weniger hektisch, mehr kontrolliert. Genau das ist ein Pluspunkt, wenn die Strecke lang ist oder wenn Wind, Belag oder Verkehr die Konzentration fordern.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurven aktiv „mitmacht“. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird klar, dass die Speed Triple stärker auf sportliche Linienführung und schnelle Richtungswechsel ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrten häufiger aus kurvigen Abschnitten bestehen und wenn das Motorrad nicht nur „mitfahren“, sondern „mitspielen“ soll.
Bremsen & Sicherheit: Wie sich Verzögerung und Kontrolle anfühlen
Auch bei den Bremsen zeigt sich das unterschiedliche Zielpublikum. Die BMW R 1250 RT ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Situationen konstant zu funktionieren. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wirkt das System eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit und verlässliche Kontrolle ausgelegt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf sportliche Bremsperformance. Beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass die Speed Triple für zügige Fahrten und dynamische Manöver gebaut ist. Das kann sich besonders in Situationen auszahlen, in denen häufig stark verzögert wird oder wenn das Motorrad in kurzer Zeit aus hoher Geschwindigkeit in die Kurve gebracht werden soll.
Elektronik & Fahrmodi: Komfort-Assistenz vs. sportliche Feinabstimmung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW R 1250 RT wirkt im Vergleich der aufgelisteten Werte stärker auf „Alltagstauglichkeit“ und Komfort-Assistenz: Fahrmodi und Systeme sollen das Fahren berechenbar machen, gerade wenn Bedingungen variieren oder wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich geplant ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf sportliche Feinabstimmung ausgelegt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Elektronik unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl, ohne das Motorrad zu „bremsen“. Wer gern mit Gas und Linien arbeitet, profitiert davon, dass die Systeme das sportliche Potenzial eher freilegen als es zu glätten.
Komfort & Alltag: Langstrecke, Windschutz und Sitzgefühl
Bei Komfort ist die BMW R 1250 RT klar im Vorteil, zumindest vom Konzept her. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass die RT auf entspannte Stunden ausgelegt ist: weniger „Anstrengung“ durch Wind und Fahrgeräusche, mehr Fokus auf ruhiges Reisen. Gerade wenn die Tour nicht nur aus kurzen Kurven besteht, sondern aus vielen Kilometern, spielt das eine große Rolle.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR kann natürlich auch längere Strecken, aber sie ist eher das Motorrad für Fahrten, bei denen das Tempo und die Fahrdynamik im Vordergrund stehen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Speed Triple priorisiert sportliche Haltung und Agilität. Das ist ein Plus, wenn die Fahrt „Spaß“ sein soll – kann aber bei sehr langen Autobahn- oder Landstraßenetappen weniger entspannend wirken als bei der RT.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1250 RT – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket: Die RT wirkt wie gemacht für lange Strecken und konstanten Fahrfluss.
- Ruhiges, kontrolliertes Handling: Besonders bei wechselnden Bedingungen bleibt das Motorrad gut berechenbar.
- Elektronik mit Komfortfokus: Unterstützt das Fahren, ohne den Charakter zu überdecken.
BMW R 1250 RT – Schwächen
- Weniger „Naked-Agilität“: Wer sehr sportlich und spontan in Kurven arbeitet, spürt den Tourer-Fokus.
- Konzeptbedingt weniger Fokus auf maximale Dynamik: Die RT ist stark, aber nicht primär als „Sportgerät“ gedacht.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportliche Dynamik: Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich der klare Performance-Ansatz.
- Agiles Handling: Richtungswechsel und Kurvenrhythmus wirken besonders lebendig.
- Elektronik für sportliche Feinabstimmung: Unterstützt dynamisches Fahren.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Komfortfokus nicht so stark wie bei der RT: Für sehr lange, entspannte Reisen ist die Tourer-Philosophie im Vorteil.
- Anspruch an Fahrstil: Wer „easy“ cruisen will, muss sich bei der Speed Triple eher auf den sportlichen Charakter einstellen.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die BMW R 1250 RT ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, entspanntes Tempo und ein Motorrad, das den Alltag und die Reise gleichermaßen gut abdeckt. Wer gern mit wenig Stress unterwegs ist und dabei trotzdem souverän beschleunigen möchte, findet in der RT ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Agilität und sportliche Dynamik Priorität haben. Wer Kurven liebt, häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktives Werkzeug für dynamische Fahrten versteht, bekommt mit der Speed Triple ein sehr direktes und begeisterndes Setup.
Fazit:
Die BMW R 1250 RT ist für alle die richtige Wahl, die vor allem Tourenkomfort suchen: ruhiges Handling, souveräne Kontrolle und ein Konzept, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, „sportlich arbeiten“ zu müssen, fährt mit der RT besonders stimmig.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR empfiehlt sich, wenn Agilität und Performance im Mittelpunkt stehen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich der sportliche Fokus: dynamisches Ansprechverhalten, lebendiges Handling und Elektronik, die sportliches Fahren unterstützt. Für Kurven, Tempo und Fahrspaß ist die Speed Triple die klarere Wahl.
Kurz gesagt: Reisen und entspanntes Kilometerfressen sprechen eher für die BMW. Sportliche Fahrten mit direktem Charakter sprechen eher für die Triumph.