| UVP | 22.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort ohne Ende
- Platz ohne Ende
- Leistung ohne Ende
- gute Serien-Ausstattung
- fluffiges Fahrverhalten
- gute Bremsen und gute Reifen
- Blinker beim Bremsen kaum zu sehen
- schweres Bike, nur bedingt geländetauglich
- Quickshifter etwas rupfig
- nix für Anfänger!
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 269 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.588 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 612 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue GSA ist ganz sicher kein Bike für Jedermann. Sie polarisiert bei Optik, Leistung, Preis und Gewicht. Gut so, finden wir, denn Einheitsbrei Motorräder gibt es schon genug. Anfänger werden sich mit diesem Motorrad sicherlich schon nach ein paar Metern auf die Seite legen, gestandene Biker finden hier aber das ultimative Schiff für die richtig lange Tour. Nachmittags einmal kurz zum Nordkap und zurück ist mit der Adventure kein Problem. Und tanken muss man unterwegs auch nicht.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort steht die GSA als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer das ASA ausprobieren will, kommt ebenfalls in Neumünster auf seine Kosten: B&S hat nämlich auch eine Standard GS mit dem neuen automatisierten Schalt-Assistenten. Also zwei Probefahrten anmelden, dann die GSA mit ASA ordern und sich auf Weihnachten freuen!
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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BMW R 1300 GS Adventure vs Husqvarna 701 Supermoto: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 GS Adventure und die Husqvarna 701 Supermoto, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen zwei Philosophien aufeinander: Die BMW steht für große Reisen, souveräne Langstrecke und ein rundes Gesamtpaket, während die Husqvarna für Agilität, Direktheit und das schnelle Gefühl in der Kurve gemacht ist. Wer sich zwischen Reiseenduro und Supermoto entscheidet, sucht im Grunde nach der Frage: Soll das Motorrad vor allem Komfort und Weite liefern – oder eher Spaß, Wendigkeit und sportliche Reaktion?
Grundidee und Charakter: Reiseenduro gegen Supermoto
Die BMW R 1300 GS Adventure ist als Adventure-Maschine gedacht, die viele Kilometer entspannt abspult. Der Fokus liegt auf einem stabilen, gutmütigen Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen trägt. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist ein Motorrad, das den Moment in den Vordergrund stellt: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Motor- und Fahrwerksgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht.
Beide Motorräder können sportlich sein, aber auf unterschiedliche Art. Die BMW wirkt eher wie ein „Langstrecken-Sprinter“: ruhig, kontrolliert und mit viel Reserven. Die Husqvarna ist eher wie ein „Kurvenwerkzeug“: leichtfüßig, reaktionsfreudig und mit einem deutlich direkteren Charakter.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich der Unterschied zwischen den Einsatzzwecken. Die BMW R 1300 GS Adventure ist auf gleichmäßige Kraftentfaltung und souveränes Beschleunigen ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht jede Fahrt perfekt geplant ist. Die Kraft kommt so, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“.
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt dagegen stärker auf das unmittelbare Ansprechverhalten. Das Fahrgefühl ist lebendiger, die Reaktion auf Gasbefehle wirkt direkter. Dadurch macht die Husqvarna besonders dort Spaß, wo es häufig zu Beschleunigen, Verzögern und schnellen Richtungswechseln kommt – also im Alltag, auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten.
Alltagstauglichkeit vs. Fahrspaß im Moment
In der Praxis bedeutet das: Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt „durchgezogen“ wird – mit Gepäck, bei längeren Etappen und auch dann, wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist. Die Husqvarna spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt eher aus kürzeren Sequenzen besteht und wenn das Motorrad spürbar mitarbeitet, um aus jeder Kurve Tempo und Rhythmus zu machen.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt, aber mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Die BMW R 1300 GS Adventure ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Untergründen wirkt das Motorrad dadurch sehr berechenbar. Das hilft besonders auf langen Strecken, weil das Motorrad nicht „arbeitet“, sondern trägt.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist hingegen auf Agilität und präzises Einlenken ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich schneller in Schräglage bringen und reagiert spürbar auf kleine Bewegungen. Das ist ein großer Vorteil, wenn es darum geht, zügig durch enge Kurven zu fahren oder wenn die Strecke eher „unruhig“ ist.
Stärken und Schwächen im Handling
Stärke der BMW: ruhige Linie, hohe Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Sessions entspannt bleibt. Schwäche: Wer vor allem das „Spiel“ sucht, das ein Supermoto vermittelt, wird die BMW eher als souverän und weniger als „leicht und frech“ wahrnehmen.
Stärke der Husqvarna: schnelle Reaktion, viel Agilität und ein sportliches Gefühl in der Kurve. Schwäche: Wer lange Strecken mit viel Gepäck plant oder häufig sehr komfortorientiert unterwegs ist, wird die BMW als deutlich passender empfinden.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „starkes Verzögern“, sondern auch um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die BMW R 1300 GS Adventure vermittelt durch ihr Gesamtsetup ein sehr sicheres Gefühl: Bremsen funktionieren vorhersehbar, das Motorrad bleibt dabei stabil. Das ist besonders wertvoll, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern auch aus Alltagssituationen, in denen man schnell reagieren muss.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ebenfalls auf sportliche Nutzung ausgelegt. Die Bremsen wirken direkt und unterstützen das schnelle Umsetzen von Tempo in Schräglage. Dadurch passt sie gut zu Fahrern, die gerne zügig fahren und die Kontrolle über das Motorrad aktiv nutzen.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. sportliche Steuerung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 GS Adventure setzt stark auf ein Paket, das Reisen erleichtert: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine Abstimmung, die das Motorrad in vielen Situationen „einfach funktionieren“ lässt. Das reduziert Stress und macht die Maschine besonders für Vielfahrer interessant.
Die Husqvarna 701 Supermoto nutzt Elektronik eher als Werkzeug für sportliche Dynamik. Fahrmodi und Regelungen unterstützen dabei, die Leistung passend zu Fahrbahn und Fahrstil zu nutzen. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich zwar kontrolliert fahren lässt, aber dennoch deutlich „sportlicher“ wirkt als viele klassische Supermotos.
Was bedeutet das in der Praxis?
Die BMW eignet sich besonders, wenn das Motorrad möglichst viel Komfort und Sicherheit im Hintergrund liefern soll. Die Husqvarna eignet sich besonders, wenn die Elektronik als Unterstützung für dynamisches Fahren verstanden wird – ohne das Motorrad in eine „Tourenmaschine“ zu verwandeln.
Ergonomie, Sitzkomfort und Alltag
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Fahrt begeistert oder nach einigen Stunden ermüdet. Die BMW R 1300 GS Adventure ist klar auf längere Einsätze ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch bei längeren Etappen nicht ständig gegen die Haltung arbeiten muss. Dazu kommt die Adventure-Ausrichtung: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur „kurz um die Ecke“ fährt, sondern auch mit Gepäck und für mehrere Tage.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen deutlich kompakter im Gefühl. Die Sitzposition ist sportlicher und aktiver. Das macht sie besonders attraktiv für kurze bis mittlere Strecken, für Stadtfahrten und für Landstraßen, auf denen man gerne zügig unterwegs ist. Wer jedoch sehr lange Touren plant, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.
Reisetauglichkeit vs. Urbaner Spaß
Die BMW R 1300 GS Adventure ist eine Maschine, die für Reisen gebaut ist. Das zeigt sich nicht nur im Konzept, sondern auch im Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und der Art, wie sie mit wechselnden Anforderungen umgeht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die BMW als „Allrounder“ sehen: Sie kann sportlich, aber sie kann vor allem auch ausdauernd.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist eher der Typ Motorrad, der im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders viel Freude macht. Sie wirkt wie gemacht für Situationen, in denen man schnell reagieren, zügig beschleunigen und das Motorrad aktiv bewegen möchte. Für Reisen mit viel Gepäck ist sie weniger die erste Wahl, aber für Fahrspaß zwischendurch ist sie sehr stark.
Wem welches Motorrad mehr liegt
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 1300 GS Adventure ist dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad ein „verlässlicher Begleiter“ sein soll: komfortabel, stabil, mit viel Reserven und mit einem Setup, das lange Strecken leichter macht. Die Husqvarna 701 Supermoto ist dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Dynamik steht: leichtfüßig, direkt, kurvenbetont und mit einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf mehr macht.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viel Langstrecke, Reisen, wechselnde Bedingungen: BMW R 1300 GS Adventure.
- Kurze bis mittlere Strecken, Stadt, Landstraße mit vielen Kurven: Husqvarna 701 Supermoto.
- Fokus auf Komfort und Entspannung: BMW.
- Fokus auf Agilität und sportliche Direktheit: Husqvarna.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS Adventure ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Strecken, Reisen und ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl suchen. Sie punktet mit Stabilität, einem insgesamt runden Setup und einer Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen angenehm vereinfacht. Wer häufig unterwegs ist, auch mit Gepäck, und dabei Wert auf Komfort sowie ein sicheres Sicherheitsempfinden legt, findet in der BMW den passenden Begleiter.
Die Husqvarna 701 Supermoto passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem Dynamik wollen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und viel Fahrspaß in kurvigen Abschnitten und im Alltag. Sie ist weniger auf „große Etappen“ optimiert, dafür aber stark, wenn das Motorrad schnell reagieren und aktiv mitfahren soll. Kurz gesagt: BMW für Reise und Souveränität, Husqvarna für Agilität und sportliche Unmittelbarkeit.