UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

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BMW R 1300 GS vs BMW R 1300 RT: Vergleich der beiden BMW-Modelle

Wenn zwei Motorräder aus demselben Hause kommen und doch so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW R 1300 GS und die BMW R 1300 RT stehen für zwei sehr typische Welten: hier die vielseitige Reiseenduro, dort der komfortorientierte Tourer. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Fahrprofil Kompromisse eingeht.

Grundidee: Reiseenduro vs. Tourenfokus

Die R 1300 GS ist als Allrounder gedacht: Sie soll auf der Landstraße genauso funktionieren wie auf längeren Strecken und auch dort Spaß machen, wo der Asphalt endet. Die R 1300 RT dagegen ist stärker auf das komfortable Zurücklegen großer Distanzen ausgelegt. Der Schwerpunkt liegt auf entspannter Ergonomie, gutem Windschutz und einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl – besonders bei höheren Geschwindigkeiten.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich der Charakter: Die GS wirkt agiler und „offener“ im Handling, während die RT eher wie ein gleitender Reisebegleiter erscheint. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenverhältnissen unterwegs ist, spürt den GS-Ansatz stärker. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen fährt, profitiert eher von der RT-Philosophie.

Fahrgefühl und Handling: Agilität trifft Souveränität

Beide Modelle nutzen die typische BMW-Boxer-Charakteristik, aber die Auslegung unterscheidet sich. Die R 1300 GS fühlt sich im Vergleich oft „präsenter“ an: Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zu suchen, Kurven aktiv zu fahren und auch mal unbefestigte Abschnitte gelassen mitzunehmen. Die R 1300 RT setzt dagegen stärker auf Stabilität und ein gleichmäßiges Tempo. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig in der Spur und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Kurven auf Landstraße und Autobahn

Auf der Landstraße spielt die GS ihre Vielseitigkeit aus. Sie wirkt leichter zu positionieren und unterstützt dynamisches Fahren, ohne dass der Komfort komplett verloren geht. Die RT ist in Kurven ebenfalls sicher, aber der Fokus liegt mehr auf dem harmonischen Zusammenspiel aus Fahrwerk, Windschutz und Sitzposition. Auf der Autobahn wird der Unterschied besonders deutlich: Die RT wirkt wie gemacht für lange Geradeausphasen, während die GS zwar ebenfalls schnell kann, aber eher als „Reiseenduro“ wahrgenommen wird.

Komfort und Ergonomie: Windschutz und Sitzgefühl im Fokus

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die R 1300 RT punktet typischerweise mit einem sehr guten Windschutz und einer Sitzposition, die auf entspannte Langstrecken ausgelegt ist. Das reduziert Ermüdung und macht längere Fahrten deutlich angenehmer. Die R 1300 GS bietet ebenfalls hohen Komfort, ist aber stärker auf „flexibles Reisen“ ausgelegt: Sitzposition und Ergonomie sind so gestaltet, dass auch längere Etappen funktionieren, ohne dass das Motorrad sich wie ein reines Autobahn-Tourer anfühlt.

Schutz vor Wetter und Fahrtwind

Gerade bei wechselnden Wetterlagen zeigt sich der Unterschied: Die RT ist in der Regel die bessere Wahl, wenn der Windschutz Priorität hat und man möglichst viel „Strecke ohne Anstrengung“ möchte. Die GS kann ebenfalls gut schützen, wirkt aber insgesamt mehr wie ein Motorrad, das man nicht nur auf der perfekten Straße bewegt, sondern auch dort, wo man sich anpassen muss.

Elektronik und Assistenz: Beide modern, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

In der Elektronik bewegen sich beide Modelle auf einem sehr hohen Niveau. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die R 1300 GS häufig stärker auf variierende Untergründe und wechselnde Fahrzustände ausgelegt wirkt. Das passt zur Reiseenduro-Philosophie: Traktion, Fahrmodi und Assistenzsysteme sollen helfen, das Motorrad sicher zu bewegen – auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind.

Die R 1300 RT setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, legt aber den Schwerpunkt stärker auf entspannte Kontrolle und Komfort. Das merkt man besonders im Alltag auf langen Strecken: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, das Tempo gleichmäßig zu halten und sich auf die Straße zu konzentrieren, statt ständig nachzujustieren.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Wer gern mit unterschiedlichen Fahrmodi arbeitet und sich auf wechselnde Untergründe einlässt, wird die GS-Logik als stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist und die Assistenzsysteme als „Hilfe im Hintergrund“ möchte, findet in der RT meist die passendere Abstimmung.

Motor und Antrieb: Charakter bleibt, Einsatzprofil entscheidet

Beide Motorräder sind mit einem Boxer-Antrieb ausgestattet, der für den typischen BMW-Charakter sorgt. Im Vergleich wird aber klar: Die R 1300 RT ist stärker darauf getrimmt, Drehmoment und Antrieb so zu nutzen, dass lange Strecken besonders entspannt ablaufen. Die R 1300 GS wirkt im Alltag oft „elastischer“ im Sinne von: Sie lässt sich gut dosieren und unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man auch mal bewusst langsamer oder wechselnder unterwegs ist.

Leistung im Kontext

Statt sich nur an Zahlen festzuhalten, zeigt sich der Unterschied in der Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die RT fühlt sich häufig wie ein Reisezug an, der gleichmäßig beschleunigt und dabei Ruhe ausstrahlt. Die GS vermittelt eher das Gefühl, dass man das Motorrad je nach Situation „mitnimmt“ – von sportlicher Landstraßenfahrt bis hin zu vorsichtigem Offroad-Feeling auf leichtem Terrain.

Reichweite, Alltagstauglichkeit und Gepäck: Zwei Wege zum gleichen Ziel

Beide Modelle sind für Reisen gebaut. Im Vergleich wird jedoch deutlich, wie unterschiedlich sie das Thema „Alltag + Tour“ lösen. Die R 1300 GS wirkt wie die Maschine, die man auch für spontane Abstecher nutzt: mehr Flexibilität, mehr „Abenteuergefühl“, ohne dass man auf Langstreckenkomfort verzichten muss. Die R 1300 RT ist dagegen die Wahl, wenn Gepäck, Windschutz und entspannte Sitzposition zusammenkommen sollen, um möglichst stressfrei ans Ziel zu kommen.

Gepäck und Touring-Setup

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig mit Koffern unterwegs ist und Wert auf ein rundes Gesamtpaket legt, findet in der RT oft den stimmigsten Tourer-Ansatz. Wer dagegen gern variabel plant, mal andere Strecken wählt und auch unbefestigte Abschnitte nicht komplett ausschließt, wird mit der GS mehr Spielraum haben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 GS – Stärken

  • Vielseitiges Einsatzprofil: Reiseenduro-Charakter, der auch abseits des reinen Asphalts Spaß macht.
  • Aktives Handling: Unterstützt dynamisches Fahren und das bewusste Positionieren in Kurven.
  • Elektronik-Logik für wechselnde Bedingungen: Hilft, das Motorrad sicher zu bewegen, wenn es nicht „glatt und leer“ ist.

BMW R 1300 GS – Schwächen

  • Tourenfokus nicht so kompromisslos wie bei der RT: Wer ausschließlich lange Autobahnstrecken fährt, merkt den Unterschied im Komfort-Setup.
  • Weniger „entspanntes Gleiten“: Die GS ist stark, aber die RT ist oft die ruhigere Wahl für sehr lange Etappen.

BMW R 1300 RT – Stärken

  • Komfort und Windschutz: Reduziert spürbar Ermüdung auf langen Strecken.
  • Stabile Reise-Dynamik: Wirkt souverän bei konstantem Tempo und auf Autobahnabschnitten.
  • Tourer-Setup als Gesamtkonzept: Ergonomie, Schutz und Assistenz greifen gut ineinander.

BMW R 1300 RT – Schwächen

  • Weniger „Abstecher-Freiheit“: Für Offroad-Feeling oder unbefestigte Wege ist die GS meist die passendere Basis.
  • Charakter stärker auf Straße optimiert: Wer gern experimentiert und Strecken variiert, fühlt sich mit der RT eher auf dem „klassischen“ Kurs wohl.

Welche BMW passt besser zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl, wenn Reisen flexibel sein sollen: Landstraße, Autobahn, wechselnde Untergründe und spontane Umwege gehören dazu. Sie ist ein Motorrad, das man gern „mitdenkt“ und das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn lange Fahrten im Mittelpunkt stehen: möglichst viel Komfort, guter Windschutz, entspannte Ergonomie und ein ruhiges Fahrgefühl. Wer häufig große Distanzen abspult und dabei möglichst wenig Energie in „Fahren“ investieren möchte, wird mit der RT sehr glücklich.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS ist für alle die stimmig, die ein Reiseenduro suchen, das vielseitig bleibt: dynamische Landstraßenfahrt, flexible Routenplanung und auch leichte Abstecher abseits des Asphalts passen zum Charakter. Sie punktet mit einem Handling, das aktives Fahren unterstützt, und mit einer Elektronik, die wechselnde Bedingungen mitdenkt.

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten: Windschutz, Komfort und ein souverän ruhiges Fahrgefühl machen die RT besonders attraktiv, wenn Autobahn und zügige Etappen regelmäßig auf dem Programm stehen. Wer Komfort als Priorität sieht und das Motorrad als entspannter Reisebegleiter nutzen will, findet in der RT das stimmigere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: GS für Vielfalt und Abenteuergefühl, RT für maximalen Reisekomfort.

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