| UVP | 19.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
- gutmütiges und präzises Fahrverhalten
- wendige und leicht handlebare Maschine
- sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
- spitzenmässige Voll-Integral Bremse
- sehr gute Serienausstattung
- sehr guter Windschutz
- QuickShifter und Getriebe etwas hart
- weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
- Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.212 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.406 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - prüft Euren Kontostand.
Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 1300 GS vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Reise und Offroad
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 GS und die Honda CRF 300 L, steckt meist genau darin die eigentliche Frage: Geht es um große Abenteuer auf Asphalt und längere Strecken – oder eher um leichtes Handling, unkomplizierten Offroad-Spaß und ein Bike, das schnell da ist, wo es spannend wird? Der Vergleich zeigt, wie sich die Stärken der jeweiligen Konzepte gegenseitig ergänzen und wo die Grenzen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. leichtes Enduro
Die BMW R 1300 GS steht für das klassische Adventure-Konzept: komfortorientiert, mit Fokus auf Langstrecke und einer Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen „rund“ wirken lässt. Die Honda CRF 300 L dagegen ist eher das pragmatische Offroad-Tool: kompakt, leicht zu bewegen und darauf ausgelegt, dass man auch ohne große Vorbereitung in den nächsten Feldweg oder auf eine Schotterstrecke abbiegen kann.
Beide Bikes können Offroad – aber auf unterschiedliche Art. Die BMW fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke lang ist und der Untergrund zwischendurch wechselt. Die Honda spielt ihre Stärken aus, wenn es um Wendigkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit und das schnelle „Rein ins Gelände“ geht.
Motor und Fahrgefühl: souverän auf Distanz vs. agil im Gelände
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 GS ist klar auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Überholvorgänge, Autobahnabschnitte oder lange Etappen lassen sich entspannter angehen. Gerade wenn Tempo und Strecke zusammenkommen, wirkt die BMW weniger wie ein „Bike für eine bestimmte Situation“, sondern mehr wie ein Reisegerät, das man einfach laufen lässt.
Die Honda CRF 300 L setzt dagegen auf Leichtigkeit und kontrollierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es nicht um maximale Geschwindigkeit, sondern um sauberes Vorankommen geht: enge Passagen, langsame Kurven, holprige Wege oder Situationen, in denen man viel mit dem Gefühl und weniger mit Leistung arbeitet. Die Honda ist damit oft die entspanntere Wahl, wenn das Ziel „Fahren“ ist – nicht „Tempo“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die BMW punktet mit Gelassenheit und einem Fahrgefühl, das lange Strecken weniger anstrengend macht. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo es sehr eng und sehr langsam wird: Das größere Konzept und die typischen Adventure-Abmessungen können im dichten Gelände weniger „spielerisch“ wirken als bei einem leichteren Enduro.
Die Honda ist im Gegenzug oft die einfachere und handlichere Option, wenn es um häufiges Auf- und Absteigen, enge Wege oder unübersichtliche Strecken geht. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn es um lange Autobahnabschnitte oder hohe Reisegeschwindigkeiten geht: Hier ist die BMW im Gesamtkonzept klar im Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Reisen vs. Beweglichkeit für Offroad
Beim Fahrwerk zeigt sich der Charakter beider Motorräder sehr deutlich. Die BMW R 1300 GS ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselnden Untergründen: Man fährt nicht nur „irgendwie“, sondern bleibt auch bei längeren Abschnitten ruhig und kontrolliert. Gerade auf schlechten Straßen oder bei wechselndem Grip wirkt die BMW dadurch oft souveräner.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf Agilität und einfaches Handling ausgelegt. Im Gelände zählt, wie schnell man das Motorrad in die gewünschte Linie bekommt. Die Honda fühlt sich dabei häufig leichter an, was das Fahren in unwegsamem Terrain deutlich entspannter macht.
Kurven, Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten Kontrolle, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW wirkt besonders stark, wenn man zügig fährt und dabei trotzdem präzise bleiben möchte. Die Honda ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn man bewusst langsam und technisch unterwegs ist, weil das Motorrad leichter zu „lesen“ ist und sich fein dosieren lässt.
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich: Die BMW zielt auf eine Kombination aus Leistung und Dosierbarkeit für unterschiedliche Geschwindigkeiten und Situationen. Die Honda setzt stärker auf praktische Beherrschbarkeit – also darauf, dass man auch im Offroad-Alltag sicher und kontrolliert bleibt.
Ausstattung und Elektronik: Komfort- und Sicherheitsfokus vs. Fokus auf Einfachheit
Die BMW R 1300 GS ist in der Regel das Motorrad, das mit moderner Elektronik und einem insgesamt „fertigen“ Reisepaket punktet. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen Wetter, Beladung oder Streckenprofil wechseln: Die BMW unterstützt das Fahren so, dass man sich stärker auf die Linie und den Verkehr konzentrieren kann.
Die Honda CRF 300 L steht dagegen für ein Konzept, das weniger „überladen“ wirkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell verstehen lässt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht. Gerade für Einsteiger oder für alle, die Offroad eher als Ausgleich sehen, ist diese Einfachheit oft ein Plus.
Stärken und Schwächen der Konzepte
Stärke der BMW: mehr Komfort, mehr Unterstützung, mehr „Reise-Feeling“. Schwäche: Wer sehr häufig im engen Gelände unterwegs ist, kann die zusätzliche Komplexität und das größere Gesamtpaket als weniger passend empfinden.
Stärke der Honda: unkompliziert, leicht zu handeln, ideal für Offroad-Übungen und kurze Ausflüge. Schwäche: Wer regelmäßig lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant, wird die BMW als deutlich passender erleben.
Reichweite, Alltagstauglichkeit und Ergonomie
Im Vergleich der Alltagstauglichkeit spielt die BMW ihre Stärken aus, wenn es um Langstrecke und Komfort geht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist, sondern entspannt ankommt. Dazu passt auch die typische Adventure-Ergonomie: Man sitzt so, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleibt.
Die Honda ist im Alltag besonders dann stark, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und spontane Offroad-Abschnitte dazugehören. Die kompaktere Bauweise und das leichtere Handling machen sie oft zur „Lieblingsmaschine“ für Ausfahrten, bei denen man nicht erst planen muss, sondern einfach losfährt.
Für unterschiedliche Fahrprofile
Wer viel pendelt, längere Touren plant und dabei auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, findet in der BMW R 1300 GS meist die passendere Basis. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell einsatzbereit ist, im Gelände Spaß macht und auch bei kleineren Fahrten nicht „zu schade“ wirkt, wird mit der Honda CRF 300 L häufiger glücklich.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle. Die BMW ist als großes Reise- und Adventure-Konzept tendenziell eher auf „Premium-Nutzung“ ausgelegt: mehr Ausstattung, mehr Technik, dafür auch ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Honda ist dagegen häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das man unkompliziert nutzt und bei dem Offroad-„Alltag“ nicht gleich ein großes Projekt wird.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept zum eigenen Nutzungsprofil passt. Die BMW lohnt sich besonders, wenn die Touren regelmäßig lang sind und das Motorrad auch auf Asphalt seine Stärke ausspielen soll. Die Honda lohnt sich besonders, wenn das Motorrad oft im Gelände bewegt wird oder wenn man ein leichtes Bike für Training, Ausflüge und spontane Strecken sucht.
BMW R 1300 GS vs. Honda CRF 300 L: Stärken und Schwächen im Überblick
- BMW R 1300 GS: Stärken liegen in Reise-Komfort, Souveränität auf Distanz und einem modernen Gesamtpaket. Schwächen zeigen sich eher dort, wo es sehr eng, sehr langsam und sehr technisch wird.
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in Leichtigkeit, Agilität und unkompliziertem Offroad-Spaß. Schwächen zeigen sich eher bei langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsabschnitten, wo das Adventure-Konzept der BMW im Vorteil ist.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Reisen, lange Strecken und wechselnde Bedingungen suchen. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem regelmäßig Schotter oder unbefestigte Abschnitte mitnimmt, bekommt mit der BMW ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und moderner Unterstützung. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur ein Hobby-Bike sein soll, sondern ein echtes Langstrecken-Tool.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Offroad-Fahrspaß, Wendigkeit und unkomplizierte Nutzung in den Vordergrund stellen. Für Einsteiger, für Technik-Übungen, für kurze Ausflüge abseits der Straße und für alle, die ein leicht zu handhabendes Bike möchten, ist die Honda oft die passendere Entscheidung. Wer dagegen regelmäßig lange Touren mit hoher Reisegeschwindigkeit plant, wird die BMW als deutlich geeigneter erleben.